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Adjustierungsversuche am offenen Spiel in Astana brachten wenig (Koller, Harnik, Baumgartlinger).
Astana - Also sprach der Präsident: "Wir sind gegen eine Menschenmauer angerannt und haben keine Mittel gefunden." Leo Windtner, ÖFB-Boss, rätselte nach dem freitäglichen 0:0 in Kasachstan über die Gründe für die Ideenlosigkeit in den Reihen seiner Auswahl, seine Enttäuschung konnte er dabei nicht verbergen. "Das aufzuarbeiten, ist die Aufgabe des Trainerteams."
Schon bald nach Spielbeginn habe ihn - ganz Fachmann - das Gefühl beschlichen, dass es mit einem Sieg möglicherweise doch nichts werden könnte. Dennoch dürfe man nun nicht alles negativ sehen, betonte Windtner. "Mit Rückschlägen wird man immer zu leben haben." Die Mannschaft müsse im nun am Dienstag im Wiener Happel-Stadion die passende Antwort geben. Klar sei immerhin gewesen: "Ein Mangel an Einstellung war nicht festzustellen."
Das sah das angesprochene Trainerteam in Gestalt von Teamchef Marcel Koller ganz genauso. Zu einer vorzeitigen Resignation im eben erst angegangenen Unternehmen einer Qualifikation für die WM 2014 gebe es keinen Grund. "Es sind noch acht Partien zu spielen." Warum in der zweiten nichts aus dem Wunschergebnis wurde, hing an einem alten Lied namens Effizienz: "Wir haben in der ersten Hälfte nicht optimal gespielt, hatten aber trotzdem drei gute Chancen. Und da muss man das Tor eben machen." Abwehrrecke Emanuel Pogatetz stimmte vollinhaltlich zu. "Wir haben bemüht gespielt, doch wenn man so wie wir drei tolle Möglichkeiten auslässt, dann kann man so ein Spiel nicht gewinnen", schlussfolgerte der Wolfsburger.
Nach dem Seitenwechsel habe man den Druck erhöht, "aber in der letzten Viertelstunde sind wir zu hektisch geworden und haben uns durch den Schiedsrichter beeinflussen lassen", meinte Koller. Und forderte Geduld. In den vergangenen Lehrgängen habe sich das Team auf Verbesserungen in der Defensive konzentriert, Offensivautomatismen einzuüben dauere eben länger. Außerdem befinde man sich mitnichten in einem Wunschkonzert. Ob sich die liegengelassenen Punkte rächen, werde man erst am Ende wissen.
Der Kunstrasen in der Arena von Astana war schon vor Anpfiff als möglicher Ausredenquell ausgeschlossen worden, ganz unschuldig scheint er am etwas unrunden Auftritt der Österreicher doch nicht gewesen zu sein. Gewöhnungsbedürftig, nannte das der Teamchef. "Eine Trainingseinheit auf diesem Platz war zu wenig, der Kunstrasenplatz in Bad Tatzmannsdorf war anders." Nämlich in der Höhe länger. Das kam auch der Ausführung der Standard-Situationen. nicht zu gute, sie blieb bis zum Ende schwach.
Geduld sei auch hinsichtlich jener gemeinhin als Leistungsträger ausgemachten Mitglieder seines Kaders angebracht. Marko Arnautovic etwa kam trotz seines enttäuschenden Auftritts ohne öffentlichen Rüffel des Chefs davon. "Er hat sich weiterentwickelt, aber sein Weg ist noch nicht zu Ende", gab sich Koller salomonisch. Auch Martin Harnik wurde verteidigt, obwohl er neuerlich Vollstrecker-Qualitäten vermissen ließ: "Er hat gegen Deutschland ein hervorragendes Spiel gemacht und ist auch gegen Kasachstan zu zwei Chancen gekommen."
Der Stuttgarter kann im zweiten Anlauf gegen die Nummer 147 der Welt am Dienstag in Wien mit Unterstützung rechnen, Marc Janko könnte bereits von Anfang an dabei sein. Er sei nach seiner Einwechslung "aggressiv gewesen". Man habe gesehen, dass er unbedingt ein Tor machen wollte, lobte Koller den Mann, der auch bei Trabzonspor derzeit ein Leben als Ersatz fristet. Auch darüber hinausgehende Veränderungen der Formation sind nicht unwahrscheinlich: "Ich denke schon, dass es ganz gut tut, wenn man frische Kräfte reinbringt", erklärte der Teamchef.
Vom Gegner wird eine identen Taktik wie in Astana erwartet. Koller: "Es wird wieder ein Geduldspiel werden. Wir müssen versuchen, die Fans hinter uns zu bringen und einen Sieg einzufahren." Ja, der Gegner. Einige österreichische Spieler zeigten sich von Kasachstan deutlich irritiert. "Die haben sich hinten einzementiert und nur Zeit geschunden. Normalerweise hätte der Schiedsrichter viel länger nachspielen lassen müssen", klagte etwa Zlatko Junuzovic. Und sein Bremer Abwehr-Kollege Sebastian Prödl fügte an: "Was sie geboten haben, hatte wenig mit Fair Play zu tun. Sie haben nur verzögert, gar nicht versucht, mitzuspielen und immer nur auf den Lucky Punch gewartet."
Was allerdings so vielleicht nicht ganz stimmt, jedenfalls aber sicher nicht verboten wäre. Eigentlich, so Prödl, habe man sogar noch Glück gehabt, "denn in solchen Spielen bekommt man oft noch ein Tor." Doch wie wusste schon die seligt Tante Jolesch? "Gott soll einen hüten vor allem, was noch ein Glück ist". (rob/APA, derStandard.at - 13.10. 2012)
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Sudern, sudern, sudern... die meisten Kommentare sind einfach ein Trauerspiel an nichtwissen und überheblichkeit. Ich finde unsere Nationalmannschafft hat 100x mehr positives geleistet als die meisten der besagten "Fans". Mann sollte sich mal ein Beispiel an Ländern wie Irland nehnen und einfach positiver und konstruktiver sein. Das hat unser NT und Marcel Koller einfach verdient. Auch nach einem eher entäuschenden Spiel. Alles ander ist doch nur unnötig und kontraproduktiv. Und man sollte sich besser informieren, zb auf Taktikblogs wie ballverliebt.eu oder abseits.at, bei manchen habe ich den Eindruck sie haben noch nie ein Spiel unseres Teams gesehen, aber schmeissen nur so mit komplett unfachlicher "Kritik" herum.
Die wurden von ihren Fans nach dem Schlußpfiff gegen Deutschland gnadenlos ausgepfiffen - zumindest von denen die noch da waren, viele hatten das Stadion schon verlassen. Nix mit bedingungsloser Unterstützung, nicht mal "Fields of Athenry" wurde angerstimmt. Warum sollte man sich daran ein Beispiel nehmen? Sie waren extrem enttäuscht von ihrer Mannschaft und haben das zum Ausdruck gebracht, "Fields of Athenry" beschreibt den Mut der Iren auch in der Unterdrückung ihren Stolz zu bewahren. Von Stolz, Aufopferung und kampf war bei den Iren aber nichts zu sehen, deshalb wurde ihnen auch das Lied verwehrt. Wenn ich es auf unsere Mannschaft übertrage kann ich die Enttäuschung und die Kritik der Fans ebenfalls verstehen.
Weimann als zweiten Stürmer.
Harnik oder Burgstaller an die Position von Arnautovic. Einen der bisher mittelmäßigen Mittelfeldspieler durch Alaba ersetzen falls der bereits wieder soweit ist. Genaue Pässe. Und gut ist's.
Obviously, our performance was inferior to our previous performances and Germany were clearly superior to us technically and physically as well. But our target is not Germany, our target is Sweden and Austria, and in the next games, the Faroes.
http://www.irishtimes.com/sports/so... 46423.html
Marcel Koller erlebt gerade die Lektion 2 im Verstehen der österreichischen Seele:
Zuerst wird nach ein paar kleinen Erfolgen alles in unrealistische Dimensionen hochgejubelt, aber nur um bei den ersten kleinen Rückschlägen alles wieder zu verdammen.
Die Lektion 3 wird bald folgen: wenn die Österreicher einen Teamchef über alle Maßen loben, dann ist er defakto zum Abschuss freigegeben.
Solange dieses Team nicht das Spiel machen kann gegen die sogenannten "Kleinen" haben wir bei einer Endrunde nichts verloren. Lächerlich wirds, wenn ein Junuzovic sich, wie ein Waschweib plärrend, über die pösen, pösen destruktiven, zeitschindenden Kasachen ausweint. Genauso spielen doch wir auch gegen übermächtige Gegner oder etwa nicht Juno? Was soll man denn denen vorwerfen, sind ja höchstwahrscheinlich auch die letzten Punkte die sie in dieser Quali machen. Gratulation Kasachstan, gegen uns Ösis hats wieder mal gereicht.
Irgendwie haben sie schon Recht mit der Kritik an Juno, aber dass der Schiri nichts dagegen unternommen hat, ist Fakt und das habe ich auch noch nie gesehen (Zeitschinden schon, aber eben keine Rekation von einem Schiri). Ich denke auch nicht, dass Juno damit die liegen gelassenen Punkte entschuldigen wollte. Ich hoffe, es war dem Team ein Lehrspiel, wie man gegen eigentlich unterlegene Teams nicht auftreten darf.
vom Nationalteam noch bei Vereinen in internationalen Wettbewerben erlebt.
Üblicherweise ermahnt der Schiri recht bald mal und danach hagelt es gelbe Karten. Dass die letzten 20 Minuten einfach kein Spiel mehr stattfindet ist unüblich.
nichtsdestotrotz:
- hat uns dieses Spiel, das nun mal ein Pflichtsieg hätte sein müssen, nicht geholfen, sondern geschadet.
- kann es am Di schon sehr schlecht aussehen
klar:
auch andere können Umfaller haben
--> wir aber haben uns unseren jetzt schon geleistet - nach Spieltag 2 - das sollte man auch nicht vergessen...
Ich habe noch nie verstanden warum man immer auf den zweiten Platz in einer Qualigruppe spielt - warum setzt man sich nicht den ersten Platz als Ziel ?
Unabhängig davon wer noch in diese Gruppe gelost wurde,unschlagbar ist niemand.
Klar sollte man gegen Kasachstan gewinnen,die Punkte fehlen aber erst falls sich Deutschland gegen Schweden einen Umfaller (N,X) leistet.
Gehe davon aus,daß wir gegen Irland u.Schweden jeweils mindestens 4 Punkte machen müssen um uns den zweiten Gruppenplatz zu sichern.
Optimal wären 2x 6 Punkte und Deutschland schlagen,dann ist der erste Platz auch noch zu erreichen.
Alles ist möglich, man muß nur daran glauben.
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