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Sydney - Nach den umfassenden Enthüllungen im Skandal um Lance Armstrong hat auch sein früherer Teamkollege Matt White Doping gestanden. Der Australier räumte daraufhin am Samstag seine Posten als Sportdirektor des Rad-Teams GreenEdge und bei seinem Heimatverband. White gab zu, von 2001 bis 2003 verbotene Mittel benutzt zu haben, als er mit Armstrong für das Team US Postal fuhr.
Zuvor hatte die US-Anti-Doping-Agentur (USADA) umfangreiche Beweise für einen jahrelangen Dopingmissbrauch von Armstrong und seinen Rennställen vorgelegt. Eine Reihe ehemaliger Teamkollegen trat als Zeuge gegen den siebenfachen Rekordsieger der Tour de France auf. Armstrong selbst hat Doping trotz der mittlerweile erdrückenden Beweislage bisher stets bestritten.
In einer Mitteilung von White hieß es: "Es macht mich traurig zu gestehen, dass ich Teil einer Mannschaft war, in der Doping Bestandteil der Teamstrategie war. Und ich war bei dieser Strategie mittendrin." Er bitte seine Fans, die Medien, seine Familie und Freunde um Verzeihung, schrieb der 38-Jährige. Auch bei früheren Gegnern, die bewusst auf Doping verzichteten, entschuldigte er sich.
Floyd Landis, einer der Kronzeugen im Verfahren gegen Armstrong, hatte White als einen der US-Postal-Fahrer genannt, die mit Hilfe des Blutdoping-Hormons EPO und durch Testosteron ihre Leistung gesteigert hatten. Das Team GreenEdge begrüßte Whites Rücktritt. (APA, 13.10.2012)
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"Auch bei früheren Gegnern, die bewusst auf Doping verzichteten, entschuldigte er sich"
wow da gabs wirklich welche die sich das (halbwegs) clean angetan haben. würd gern wissen obs einer bis paris geschafft hat. auch von der psyche her eine starke leistung. sicher nicht leicht im training die motivation zu halten
die clean gefahren sind!
Einer ist der Ire Paul Klimage mit zwei Teilnahmen. Bei einer als letzter ins Ziel gekommen und bei der anderen Teilnahme aufgegeben. Heute arbeitet er als Journalist und hat ein tolles Buch geschrieben. Titel, " Raubeine rasiert " einfach besorgen und lesen. Da beschreibt er schon vor allen aufkommenden Dopinggerüchten was im Radzirkus los war. Niemand hat das unter den Journalisten zur Kenntnis genommen! So ist das halt, einfach weiter jubeln und nicht recherchieren. Ist auch einfacher!!
Er spielt noch immer das Unschuldslamm und macht einen auf Heiliger mit seiner Krebsstiftung. Das schlechte Gewissen is ja doch für so manches gut! Hoffentlich reisst er noch mehr seiner ehemaligen Freunde mit in den Abgrund. Bitte schweige weiter Superarmstrong! An deine Unschuld glaubst auch nur mehr du selber. Aber wie meine dopenden Fitnesskollegen lebst du sicher auch in deiner Traumrealität. Drogen machen dich hin! Und viele unterschätzen vor allem die Wirkung solcher Mittel auf das Gehirn.
Das ist der Punkt, der mich am meisten zum Gegner von Armstrong macht.
Ich finde es immer sehr viel anständiger, wenn jemand wenigstens zugibt, was er getan hat.
Und Fehler machen wir alle. Keiner von uns ist ein Heiliger. Aber das ewige Weiterlügen finde ich eher nervig.
wer tot vom rad fällt ist selber schuld...diese übernatürlichen leistungen sind ohne diese mittel nicht machbar das sollte wohl jedem klar sein der ein bisserl ernsthafter sport betreibt...
Gefängnisstrafen wären vielleicht die einzige Möglichkeit, um dem Problem Herr zu werden (natürlich nicht rückwirkend).
Aber: Jemand der bereit ist, wegen eines sportlichen Erfolges seinen Körper zu zerstören, der ist vermutlich auch dazu bereit, eine Gefängnisstrafe zu riskieren. Bzw. werden sich immer welche finden, die auch dieses Risiko auf sich nehmen.
Ich denke, die einzige wirkliche Waffe gegen Doping wäre so etwas wie eine echte gesellschaftliche Ächtung von Doping.
Denn der Sport und die Sportler leben quasi (über Sponsorverträge etc.) von deren gesellschaftlicher Anerkennung.
Und nur wenn nach einem Dopingvergehen automatisch auch der kitzekleinste Werbe- und Sponsorvertrag futsch wäre, würde nicht mehr gedopt.
Bei den olympischen Sommerspielen in Atlanta wurden anonym rund 250 US-amerikanische Teilnehmer folgendes gefragt: "Würden sie ein Dopingmittel nehmen, dass ihnen den Sieg garantiert, ebenso auch in den nächsten fünf Jahren. Und sie werden nicht erwischt. Aber dann sind sie TOT."
Mehr als 50 % würden. Zusatzfrage: Ohne Tod würden mehr als 80%.
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