Anschlag in Afghanistan: Geheimdienst-Mitarbeiter und ISAF-Soldaten getötet

13. Oktober 2012, 14:30

Selbstmordattentat in der Provinz Kandahar

Kandahar/Brüssel - Bei einem Selbstmordanschlag im Süden Afghanistans sind zwei Mitglieder der Koalitionstruppen und vier afghanische Geheimdienst-Mitarbeiter getötet worden. Ein Soldat und ein ausländischer Zivilist wurden nach Angaben der NATO-geführten ISAF-Truppe getötet, als sich ein Selbstmord-Attentäter am Samstag in der Provinz Kandahar in die Luft sprengte. Mehrere Menschen seien verletzt worden.

Die Provinzregierung teilte mit, der Attentäter habe einen Kontrollpunkt des afghanischen Geheimdienstes angegriffen und dabei vier Mitarbeiter getötet und drei weitere verletzt. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Kandahar ist eine der unruhigsten Provinzen Afghanistans. Dort erfahren die radikalislamischen Aufständischen viel Unterstützung durch die Bevölkerung.(APA, 13.10.2012)

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4 Postings
Kandahar und ausländische Zivilisten...

möchte doch gerne wissen, was man darunter versteht. In Kandahar.

Der "Soldat" war eine Amerikanerin vom militärischen Nachrichtendienst, der "ausländische Zivilist" ein CIA-Mitarbeiter…



http://tinyurl.com/d9z3hyo

…wie sogar amerikanische Medien berichten durften.

Was übrigens in den westl.Medien gleichgeschaltet immer unter dem Sammelbegriff "Taliban" kolportiert wird, ist im übrigen nicht immer aus einem Guß, sondern eher ein undurchschaubares Geflecht von Geheimdiensten und div.internat.Gruppierungen, die je nach politischem Bedarf diverse "Verantwortung" für irgendwelche Aktionen übernehmen, wie wir auch in diesem Fall sahen:
http://derstandard.at/plink/134... 9/27451622

Letztendlich gibt es auch Kräfte innerhalb des US-Regimes, die einen Rückzug der US-Militärs aus Afghanistan fürchten, wie der Teufel das Weihwasser u.demnach jede Menge Allianzen eingehen, um die Koagulationstruppen weiter z.binden.

Wanderer...

Als nächstes gibt's in Syrien "Demokratie-Wanderer" :D

Sozusagen als Pendant zu "Demokratie-Aktivisten".

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