Anschlag in Afghanistan: Geheimdienst-Mitarbeiter und ISAF-Soldaten getötet

Selbstmordattentat in der Provinz Kandahar

Kandahar/Brüssel - Bei einem Selbstmordanschlag im Süden Afghanistans sind zwei Mitglieder der Koalitionstruppen und vier afghanische Geheimdienst-Mitarbeiter getötet worden. Ein Soldat und ein ausländischer Zivilist wurden nach Angaben der NATO-geführten ISAF-Truppe getötet, als sich ein Selbstmord-Attentäter am Samstag in der Provinz Kandahar in die Luft sprengte. Mehrere Menschen seien verletzt worden.

Die Provinzregierung teilte mit, der Attentäter habe einen Kontrollpunkt des afghanischen Geheimdienstes angegriffen und dabei vier Mitarbeiter getötet und drei weitere verletzt. Zu dem Anschlag bekannten sich die Taliban. Kandahar ist eine der unruhigsten Provinzen Afghanistans. Dort erfahren die radikalislamischen Aufständischen viel Unterstützung durch die Bevölkerung.(APA, 13.10.2012)

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