Pannenhelfer in Wien kann Katze erst nach zwei Stunden aus Motorraum bergen

Tierärztin unterstützt Pannendienst

Wien - Als ein Wiener nach vergeblichen Startversuchen ein Stück Fell zwischen den Kabeln im Motorraum seines Autos entdeckte, vermutete er zunächst einen Marder. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich das Tier als Katze, die sich in einem Flachriemen verkeilt hatte und kopfüber unter einem Scheinwerfer hing.

Weil sich der Mann nicht in der Lage sah, die Katze eigenhändig zu befreien, rief er den Pannendienst. ÖAMTC-Fahrer Rene Schwarzbauer musste den Motor teilweise zerlegen, ehe er die schwarze Katze nach rund zwei Stunden Arbeit durch eine 15 Zentimeter große Lücke bergen konnte. "Es war wie eine Geburt", schilderte Schwarzbauer das Ende der Befreiungsaktion. Hilfe leistete ihm seine Ehefrau, eine Tierärztin, die das verängstigte Tier leicht narkotisierte. Die Katze wartet unverletzt im Tierschutzhaus Vösendorf auf ihren Besitzer. (APA/red, 13.10.2012)

  • Der Marder-Imitator gab sich letztendlich doch als Katze zu erkennen.
    foto: öamtc/wtv

    Der Marder-Imitator gab sich letztendlich doch als Katze zu erkennen.

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