Linus Torvalds: "Festplatten sind wie Satan"

13. Oktober 2012, 12:36

Torvalds äußert seinen Unmut über herkömmliche Festplatten

Linus Torvalds sorgt immer wieder für Schlagzeilen, nämlich vor allem dann, wenn er ungewöhnliches Vokabular benutzt, um seinen Unmut gegenüber anderen Menschen oder Dingen zu äußern. So hat der Linux-Entwickler Mitt Romney als "verdammten Idioten" bezeichnet. Ein anderes Mal meinte er, dass die Google+ Events seinen Stream zumüllen würden.

Torvalds setzt auf Flash Speicher

In einem Chat mit Slashdot hat Torvalds am Donnerstag Festplatten als Satan bezeichnet. Er persönlich würde nur Laptops und Desktops verwenden, die Flash Speicher haben. Die Latenzen bei gewöhnlichen Festplatten seien furchtbar und Torvalds weigere sich Maschinen zu verwenden, die mit dieser Technologie arbeiten.

Katze muss schnurren, nicht der Laptop

Zwar hätten Festplatten in Systemen wie NAS durchaus ihre Berechtigung, auf Laptops oder Desktops hätten diese aber nichts verloren. Aber auch in Datenzentren würde man langsam aber sicher auf Flash Speicher umsteigen. Tovalds's primäre Anforderung ist aber auch die Lautstärke. Das System muss für ihn leise funktionieren. Wenn seine Katze auf dem Schoß liegt, muss er diese schnurren hören, nicht den Computer. (red, derStandard.at, 13.10.2012)

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Shashdot

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Wenn das Kastl zu laut ist kann man ja die Musik lauter schalten... ;)

Naja, was kann er dafür wenn der Standard über seine Vorlieben hinsichtlich Hardware berichtet...

Kurz und bündig: Stimmt !

SSDs sind zwar sauteuer aber man bekommt was geboten für sein Geld.
Festplatten taugen gerade mal für die private Videosammlung, aber nicht als Systemlaufwerk.

Die Latenzen sind furchtbar, doch nichts gegen die Flatulenzen!

Bei Apple weiß man das mit SSD schon länger und noch länger ist dort bekannt, dass lautlose Notebooks erstrebenswert sind. Danke Apple für viele Jahre ungestörter Computerarbeit.

wenns auch nicht dazugehört. ubuntu 12.04 hat sich vor fünf minuten wieder aufgehängt. nichts geht mehr mit ausnahme des mauszeigers, keine fehlermeldung, nichts. und das passiert mir jeden tag ein bis zweimal. auf dem gleichem rechner ist vista intalliert und das läuft seit 3 jahren fehlerfrei und stabil. ansonsten ein tolles bs und dazu noch kostenlos.

Auch wenns nicht dazugehört, aber heute zmittag gabs bei uns Steaks, und die waren einfach köstlich...

Wollt ich euch Standard Lesern nicht vorenthalten :)

Ich würde hier einen RAM- Test und einen Festplattentest empfehlen.
Ich hatte ein ähnliches Problem mit einem instabilen System. Da hatte sich rausgestellt, dass das SATA- Kabel an einer Stelle gebrochen war !
Bei einem anderen Rechner war tatsächlich ein RAM- Baustein schuld.
In beiden Fällen hatte Windows das Ganze relativ sauber weggesteckt; es war einfach sehr langsam, Linux ist hier tatsächlich empfindlicher. Hat aber wenig mit der Distri zu tun.

bei mir funktioniert linux im hintergrund, aber kein mauszeiger.

und das 3x am tag. tolles system, lieber linus torwald.

öhm... schon mal versucht ne Distri ohne komplett verbuggter GUI zu verwenden?

Bin mir recht sicher, dass hier nicht der Kernel schuld ist ;)

Ubuntu ist für mich sowieso abgeschrieben. Unity gefällt mir gar nicht. Ich werde in Zukunft nur mehr auf Fedora setzen. Wobei: Stabilitätsprobleme hatte ich noch nie. Hängt wahrscheinlich auch stark von der Kompatibilität der eingesetzten Hardware ab.

Warum löscht du Unity nicht einfach und verwendest Gnome2 zum Beispiel? Funktioniert bei mir prima mit Ubuntu 12.04. ;-)
Bin auch kein Unity Fan, obwohl ich die Idee eigentlich nicht schlecht finde.

Sehe ich genauso...

die Technik hat dem Menschen zu dienen,
nicht umgekehrt.

Ist zwar Off Topic. Aber da fällt mir die Film Szene in "Ace Ventura" mit Jim Carrey ein.
Hier sperrt er gerade seine Mietwohnung auf, als man aus dem Off hört: "Venturrrrraaaaaa". Er dreht sich um, blickt seinen Vermieter an und sagt: "Ja Satan?". :-D
Und jetzt zurück zum Thema. ;-)

Ah, in Oregon ist also ein Bit umgefallen.

Torvalds Äußerungen sind untragbar und dürfen nicht unwidersprochen bleiben. Als Zeichen des Protests brauchen wir Lichterketten und einen no-linux-day, an dem alle Linux-Server für einen Tag heruntergefahren werden. Da wird Torvalds dann schon sehen was er davon hat.

Linus Torvalds, der Karl Lagerfeld der IT-Branche

..nur besser angezogen.

wenn das volk kein brot hat soll es doch kuchen essen!

schön für ihn dass er ssds nutzt, ich bin auch sehr zufrieden. aber mit solchen aussagen disqualifiziert man sich selbst. sogar für apple-mitarbeiter wäre das untragbar.

Linus entwickelt sich langsam zum Lugner der IT-Branche!

Einfach nur peinlich seine letzten Ausrutscher ...

Lieber Linus, man speichert in der Cloud.

Richtig. Der Upload, im speziellen mobil, dauert ja keine Zeit, die Gebühren bezahlt Anno Nym vom Merkur Markt und Datensicherheit ist eh wurscht, weil wer nichts zu verbergen...

Mal abgesehen davon: was ist mit den wolkigen Daten, wenn beim Hoster Hardware verreckt? Wenn ein Backup existiert - bitte waaarten. Wenn nicht, gilt die alte Weisheit: entweder man hat ein offline Backup oder man wird (bald) eines haben :-)

Verzichte dankend!

Auch seine Krankheit wird man irgendwann mal heilen.

Sein Virus namens "Linux" ist ohenhin schon fast ...

... ausgerottet. Man findet diese Plage nur mehr vereinzelt versteckt als Embedded Software in elektronischen Geräten.

...und in fast jedem etwas bedeutenderen Rechenzentrum der Welt.

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