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Obernosterer bei seiner Rede auf dem Parteitag.

Spindelegger, Obernosterer und Waldner treffen in Kärnten aufeinander.
Finkenstein - Gabriel Obernosterer ist am Samstag bei einem außerordentlichen Landesparteitag in Finkenstein (Bezirk Villach Land) mit 96,55 Prozent zum Obmann der Kärntner ÖVP gewählt worden. Er folgt damit auf Josef Martinz, der im Juli sein Amt niederlegen musste, nachdem bekanntgeworden war, dass er in einem Parteispenden-Skandal in der "Birnbacher-Affäre" verwickelt ist. Obernosterer war der einzige Kandidat.
Gabriel Obernosterer hat am Samstag beim Kärntner ÖVP-Landesparteitag in Finkenstein (Bezirk Villach Land) von 588 Funktionären eine Ja-Stimme erhalten. Insgesamt gaben 610 Personen ihre Stimme ab, eine Stimme war ungültig, 21 Delegierte stimmten gegen Obernosterer. Neue Landesparteiobmann-Stellvertreter bzw. ein neuer Landesparteivorstand wurden bei diesem Parteitag nicht gewählt. Insgesamt besuchten rund 750 Personen den offenen Parteitag.
Der designierte Parteichef der Kärntner ÖVP, Gabriel Obernosterer, hatte zuvor in seiner Rede mit der jüngsten Vergangenheit seiner Partei und Ex-Parteichef Josef Martinz abgerechnet. "Es ist etwas passiert, was wir alle nicht geglaubt haben, aber man hat dazu zu stehen", sagte Obernosterer vor etwa 900 Funktionären in Finkenstein.
Im Gerichtssaal des Landesgerichtes Klagenfurt sei "ein langjähriges, von den Freiheitlichen aufgebautes, System" zusammengebrochen. In Richtung von Ex-Parteichef Martinz sagte er: "Dass er darin verwickelt war, lässt sich durch nichts entschuldigen." Aus seiner Sicht sei ein kompletter personeller Schnitt an der Parteispitze "die einzige Möglichkeit gewesen, aus der schwersten Krise der Landespartei in der Nachkriegsgeschichte" herauszukommen, so Obernosterer.
ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger versuchte beim Parteitag, Aufbruchstimmung zu vermitteln. "Ich spüre Zuversicht, dass wir dieses Land wieder aufbauen können", erklärte Spindelegger vor rund 900 Funktionären in Finkenstein. Spindelegger sprach sich deutlich für Gabriel Obernosterer als neuen Parteichef in Kärnten aus. Er vergaß aber auch nicht, die übrigen politischen Parteien heftig zu kritisieren.
"Wir brauchen Persönlichkeiten mit diesem Zuschnitt", sagte Spindelegger in Richtung Obernosterer und Neo-Landesrat Wolfgang Waldner. Weniger nette Worte fand der für die SPÖ: Die Sozialdemokraten würden lediglich an die Einführung von neuen Steuern denken. "Für uns ist es aber kein Skandal, dass es Reiche gibt, es ist ein Skandal, dass es Arme gibt", so Spindelegger.
Der FPK, die seit Wochen in Kärnten baldige Neuwahlen verhindert, warf Spindelegger vor, "Angst vor dem Wähler" zu haben. "Von meiner Seite kommt ein klares Nein zu dieser Politik", so Spindelegger. Kritik kam aber auch an Milliardär Frank Stronach: "Wir brauchen nicht jemanden, der sich in der Politik was kauft", so der ÖVP-Chef.
Erstmals bei einem ÖVP-Landesparteitag sind nicht nur rund 600 Delegierte wahlberechtigt, sondern alle Funktionäre. Über 800 Personen meldeten sich im Vorfeld an und strömten Samstagvormittag in das Veranstaltungszelt am Fuße der Burgruine Finkenstein. Die Kür eines Spitzenkandidaten für die kommenden Landtagswahl stand beim Parteitag nicht zur Debatte.
Gekommen war neben Alt-Landeshauptmann Christof Zernatto auch die ehemalige Führungsriege um Ex-Parteichef Martinz, nämlich Ex-Landesrat Achill Rumpold, Ex-Klubchef Stephan Tauschitz sowie Ex-Landesgeschäftsführer Thomas Goritschnig. (APA, 13.10.2012)
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Ragger könnte einen Gegenkandidaten bekommen
recht hölzern-linkisch.
Und vielleicht wirkt er auch intellektuell etwas unbeweglich, das mag sein.
Er vermittelt aber glaubwürdig, dass er von rechtschaffener Geradlinigkeit ist.
Sowas muss man in Kärnten wirklich mit dem Elektronenmikroskop suchen.
Und damit unterscheidet er sich so wohltuend von den vermeintlich smarten, rückgratlosen Möchtegern-Playboys a la Grasser, Scheuch und dem übrigen (nicht nur) Kärntner Politikerpack.
Tut mir leid, ich habe nichts verstanden, oder sollte ich dazu intelektuell beweglicher sein. Was bitte ist intelektuell beweglich? Vielleicht bin ich deswegen rechtschaffen geradlinig? Was für ein Scheiss bitte ist das??
Tut mir leid, ich habe nichts verstanden.
...und vermutlich muss man das auch sein wenn man sich in Ktn die ÖVP freiwillig antut.
Das Problem....wer nicht nahe genug am Sumpf war, ist gar nicht in der Position um ins Amt gehoben zu werden !!
So viel wurde von diesem Sonderparteitag erwartet. Doch am Ende blieb blanke Irritation zurück. Sich vom System Martinz zu distanzieren und gleichzeitig den Mitstreitern Martinz ein Bühne zu geben, sind wohl ein Stritt nach vorne und zwei zurück. Das Signal an die potenziellen Wähler ist wahrlich fatal - einerseits die weisse Weste propagieren und anderseits möglichst alle bisher handelnden Personen mit guten Jobs als Personalreserve behalten. Warten bis der Wähler die Skandale scheinbar vergessen hat und dann wieder auf zu "neuen-alten Ufern"! Rumpld`s Rede am Parteitag hat der Partei sehr geschadet. Die Bilder auf ORF Kärnten waren absolut vernichtet! Das System Martinz mit Rumpold, Tauschitz usw. stehen in der Kritik!
die 1%-partei, die nur für 1% der wähler arbeitet und umverteilt.
es ist unfassbar, wie dumm die wähler sind. geben doch noch immer cca. 20% dieser millionärspartie ihre stimme!!!
das ist die crux der demokratie. dass sie rein quantitativ funktioniert und qualität kein kriterium ist. die blödesten kälber wählen ihre schlächter selber! das ist demokratie.
kein wunder, dass sich die övp gegen jede modernisierung und jeden fortschritt im bildungssystem wehrt. das ist ihre einzige chance: dumme, unaufgeklärte wähler.
nur die politik der övp ist auf 1% der bevölkerung ausgerichtet, der rest kann sch.... gehen. und trotzdem kriegen die 20% bei wahlen.
das ist irre.
die feigmänner machen wenigstens politik für pensionisten (charly-lucona lässt grüssen).
dass beide (und wenn sie könnten erst recht die blaunen und auch die grünen) all jene ausrauben, die hackeln und sich anstrengen und steuern blechen, das ist eh klar!
JAWOHL Hr. Parteivorsitzender.
Was gedenken Sie zu tun, um diesen Missstand zu beseitigen ??
Arbeitslose kürzen ? Notstand kürzen ?
Steuern für Spitzenverdiener senken ?
Das Wort "Mittelstand" in den Mund nehmen. und genau wissen, dass diese von Ihnen, lieber Hr. Parteivorsitzender, NICHT vertreten werden.
Die Bauern, mit Einheitswerten vor Steuern schützen, die jeder Beschreibung spotten ?
So nicht, lieber Hr. Parteivorsitzender.
Die Mafia hat mittlerweile nicht nur Oberitalien erreicht, sondern hat auch schon in Wien Einzug gehalten, siehe Raiffeisen.
Trotzdem Danke, lieber Hr. Parteivorsitzender, für Ihre salbungsvollen Worte.
Grüß Gott und denken Sie an die 10 Gebote.
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