Was sind echte Kärntner Slowenen?

Richard Schuberth
13. Oktober 2012, 18:16
  • Was haben Harald Dobernig und der Ötscher gemein? Einen slawischen Namen. Ist 
ein slawischer Bergname aber "Einstiegsdroge" für noch mehr slawisches Gebirge 
in Österreich?
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    Was haben Harald Dobernig und der Ötscher gemein? Einen slawischen Namen. Ist ein slawischer Bergname aber "Einstiegsdroge" für noch mehr slawisches Gebirge in Österreich?

Und mehr noch: Was sind echte Österreicher, Araber, Slawen, Klingonen?

 

Und wie gibt man nichtkulturalistische Antworten auf kulturalistische Zuschreibungen?

Harald Dobernigs deutschnationales Rülpsen hallt von den Wänden der Karawanken wider. Zumindest rülpst er aus, was sich viele denken. Dass der Rülpser einen schönen slowenischen Namen trägt, hätte Karl Kraus nicht verwundert, wusste der doch schon 1899 über die ethnischen Verhältnisse in Kärnten und der Untersteiermark bestens Bescheid. In seinem luziden Aufsatz "Slovenisch-Deutsch" (Auszüge daraus wurden am Freitag im Standard dokumentiert, Red.) kritisierte er die nationalistischen Ansprüche auf eine gemischtethnische Gesellschaft, unter anderem mit dem beiläufigen Hinweis auf die Familiennamen der deutschvölkischen Aktivisten seiner Zeit: Rakusch, Kokoschinegg, Stepischnegg, Jessenko, Jabornegg, Ambrositsch, Mravlag, Besgorschak und Podgorschegg.

An den slowenischen Nationalisten hingegen fiel ihm auf, dass sie Einspieler, Rauch, Kaisersberger, Mayer, Fischer, Hahn, Rosenstein oder Kramer hießen. Kraus beließ es nicht bei der Polemik, sondern wies mit feinem ethnografischem Gespür auf ein Kaleidoskop möglicher Mischidentitäten hin, welche dem Homogenisierungsdruck der nationalen Anrufung Hohn sprachen.

Er konnte sich damals noch ironische Gleichgültigkeit leisten und das Leid der Kärntner Slowenen in der Nazizeit nicht erahnen sowie deren permanente Diskriminierung, die bis heute währt. Denn das Ordnungsmodell einer sich als ethnisch begreifenden Majorität schafft zwingend Gegenidentitäten nach seinem Ebenbild.

Noch vor zehn Jahren traf ich im Lepena-Tal bei Zelezna Kapla / Bad Eisenkappel nicht wenige Menschen, deren Muttersprache zwar Slowenisch war, die sich aber mit heiterer Gelassenheit dem ethnischen Bekenntniszwang verweigerten. In Anbetracht des Ortstafelkonflikts und eines schleichenden Assimilierungszwanges ist diese sympathisch vormoderne Indifferenz auch problematisch.

Kollektive Benachteiligung erfordert kollektive Gegenwehr, eine Situation, in welcher der rein widerständige Bezug zur Herkunftsgemeinschaft mit dem essenzialistischen leider zusammenstehen muss. "Misery makes strange bedfellows!" Einen deutschnationalistischen Kärntner in Geschichte zu unterrichten aber hat vermutlich so viel Sinn, wie einem Ochsen Flamenco beizubringen; dennoch darf man auf lernfähige Zaungäste einer solchen Lektion hoffen.

Jeder einigermaßen gebildete Kärntner wird den nationalistischen Ochsen erzählen können, dass im Fürstentum Karantanija, dem ersten mitteleuropäischen Staatsgebiet nach der Völkerwanderung, weitgehend Slawisch gesprochen wurde und spätere Habsburger Herzöge beim Fürstenstuhl (Knezji kamen) auf dem Zollfeld (Gosposvetsko polje) noch im 15. Jahrhundert auf Slowenisch gelobten, die ständischen Rechte der freien Bauern zu respektieren.

Ich würde sogar behaupten, dass Deutschkärntner von Kärntner Slowenen bloß der Zeitpunkt ihrer Germanisierung trennt - und übertrage diese These auf ganz Ostösterreich. Nicht nur erstreckte sich Karantanien im 8. Jahrhundert bis in weite Teile des heutigen Nieder- und Oberösterreichs hinein, sondern es gab bis ins Hochmittelalter ein slawophones Kontinuum von der Ostsee bis in den Peloponnes.

Doch sobald ich rechte Ochsen, die genau wissen, was echte Österreicher und Kärntner sind, damit foppe, dass wir allesamt germanisierte Slawen seien, erlaube ich mir zwar einen ebenso gerechten wie berechtigten Spaß, muss aber auf der Hut sein, nicht selbst ins rechte Referenzschema zu stolpern, denn nur der Nationalismus legitimiert sich durch historische Gebundenheit an die Scholle.

Der Name des Berges, den ich als Kind am meisten bewunderte, des Ötschers, so lehrte mich mein Vater, komme von einem slawischen Wort für Vater, Ocàn, denn wie ein Vater überragt jener die erste Kette der nördlichen Kalkalpen. Fuhren wir ins Waldviertel, schwammen wir gerne im Dobra-Stausee. Ein Großteil der ostösterreichischen Orts-, Fluss- und Bergnamen geben beredtes Zeugnis ab von den ethnolinguistischen Verhältnissen vor der Bajuwarisierung.

Und der Namensforscher Otto Kronsteiner provozierte vor einiger Zeit mit der These, Ostarrîchi (Österreich) könnte sich ebenso vom slawischen Ostarik (Spitzberg) ableiten wie vom deutschen Ostreich. Warum nicht? Solche phonetischen Wechselbälge zwischen zwei Sprachen sind nicht selten.

Was im nationalen Denken noch immer als Selbstverständlichkeit herumspukt, war bis vor kurzem Common Sense: die identitätsspendende, ordnungstechnische Kongruenz von Stamm, Sprache, Territorium und Kultur, auch kultureller Essenzialismus genannt.

Gegen Ende des 19. Jh.s versuchten Rassenforscher diese ideelle Homogenität zu biologisieren. Zuvor, seit der Romantik, gab die Sprache das Schnittmuster für ethnische Grenzen vor. Und nicht von ungefähr schrieb Herder von Sprachseele und steckte das Feld ab, auf der sich später die Rassenseele einnisten sollte.

Heute sind wir klüger und uns des Konstruktionscharakters dieser Kategorien bewusst, wir wissen um die fließenden Grenzen von Kulturen, doch an ihren Kern glauben wir insgeheim noch immer. So vehement kann kein Antinationalismus sein, dass nicht die Spuren von zweihundert Jahren nationaler Erziehung darin nachwirkten. Es bedarf Presslufthämmer der kritischen Aufklärung, um die zu Wahrnehmungsklumpen geschmolzene einstige Vielgestaltigkeit aus dem kollektiven Unbewussten zu meißeln.

Die substantivische Verwendung von linguistischen Attributen etwa suggeriert noch immer leichtfertig soziokulturelle Einheit. Sind Menschen, die Slawisch sprechen, Slawen? Und Deutschsprachige Deutsche? Im simplen Geschichtsbild des barbarischen 19. Jahrhunderts (und des noch barbarischeren 20.) wandert ein Herrenvolk irgendwo ein und unterjocht, verdrängt oder assimiliert das alteingesessene Volk. Doch selten lief Geschichte so ab.

Um beim deutsch-slowenischen Beispiel zu bleiben: Die Anzahl germanophoner Siedler war zu Beginn der bajuwarischen Herrschaft vermutlich minimal. Vielmehr dürften größere Teile der slawischsprachigen Bevölkerung langsam bilingual geworden sein und ebenso allmählich die ursprüngliche Sprache hintangestellt haben. Die Ursachen für solch schleichende Akkulturierung sind mannigfaltig, die monokulturelle Zwangsassimilierung kennt man jedoch erst seit dem modernen Staat.

Vom Imperium Romanum bis zum Osmanischen und Habsburgerreich jedenfalls wiederholt sich ein Modell: Die Sprache der herrschenden Schicht, oft wird sie Verwaltungssprache, schafft einen Anpassungsdruck, der Prestige und Bevorzugung verspricht. Wo noch keine nationale Ideologie fiktive Gemeinschaft einfordert, werden Sprachen oft mit fröhlichem Pragmatismus gewechselt. Und wenn die frisch immigrierten deutschsprachigen Nachbarn einen besseren Stand bei Feudalherr und Bischof haben, wird man es sich vielleicht auch überlegen ...

Obwohl die slawischen Siedler demografisch im dünn besiedelten Ostösterreich größeres Gewicht gehabt haben dürften als die spätere bajuwarische Oberschicht, drängt sich die Frage auf, ob die Slawischsprachigen essenziell Slawen waren und nicht slawisierte Kelten, Illyrer, Romanen und sich das Spiel des Codewechsels mit der Germanisierung nicht bloß wiederholt hat. Und wer diese Kelten und Illyrer waren, darüber ist sich die Wissenschaft heute weitaus weniger einig als noch vor einer Generation.

Wenn in Bosnien Muslime Serben als Wlachen schimpfen, hat dies den wahren Kern, dass viele der Vorfahren der slawischen Orthodoxen erst spät Wlachisch gegen serbokroatische Dialekte eingetauscht haben. Und Wlachen auf dem Balkan sind nichts als die heterogenen Residuen jener romanisierten Bevölkerungen, die nie slawisiert wurden, auch wenn der rumänische Nationalismus Anspruch auf sie erhebt.

Stephen Oppenheimer hat in seinem Buch The Origin of the British mittels der Auswertung von Genanalysen den Nachweis erbracht, dass der demografische Einfluss von Angeln, Jüten und Sachsen auf die einstige britische Bevölkerung lächerlich gering war. Gerade die historische Genforschung rehabilitiert sich immer öfter durch die Widerlegung der Persistenz ethnischer Gruppen. Die Genpools verändern sich in den meisten Gebieten kaum, die Sprachen ständig.

Alle diese übrigens seit langem bekannten Einsichten müssten zu einem noch radikaleren Anti-Essenzialismus führen als dem gängigen. Oder etwas vulgärer: Wer die Nazischeiße vom reinen deutschen Volk mit den vielen coolen slawischen, kakanischen oder anders hybriden Gegenidentitäten wegwischen will, die angeblich das Österreichische ausmachen, läuft Gefahr, die Bremsspuren der Ideologie abzubekommen, die er bekämpft.

Was hat es für soziale und politische Relevanz für unser Leben, wenn wir mit unserer tschechischen Oma prahlen und uns deshalb beim Balkanfest slawisch-impulsiver vorkommen als der steife Berliner, der auch nur ein netter Kerl sein mag? Und ist es tatsächlich slawisches Blut, das durch unsere Adern fließt, oder nur slawischsprachiges?

Anders bei den Kärntner Slowenen, deren ungebrochene kulturelle Kontinuität von einer aggressiven völkischen Mehrheitspolitik bedroht wird. Sie treten so lange mit Recht als geschlossene Gruppe auf, bis die ihnen von der Verfassung garantierten Rechte bis auf den letzten Punkt erfüllt sind, um dann hoffentlich zur heiteren ethnischen Gleichgültigkeit der Bewohner des Lepena-Tales zurückzukehren.  (Richard Schuberth, Album, DER STANDARD, 13./14.10.2012)

Richard Schuberth, geb. 1968, ist freier Autor, seine Tragikomödie "Wie Branka sich nach oben putzte" ist soeben bei Drava als Buch erschienen.

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Ich finde diesen Artikel gut, aber es wird hier viel zu viel durcheinandergebracht und es werden auch leider keine Fakten oder Quellen gebracht, sodass das ganze nicht objektiv hinauszulesen ist, wie man es sonst von Qualitätsjournalismus gewohnt ist. Außerdem haben mich hier die Kraftausdrücke wie den "nationalistischen Ochsen" und "Nazischeiße" sehr irritiert, auch wenn ich ihnen recht gebe, aber das geht auch sicher anders.

Was sollen "echte Slawen" sein?
Ich fürchte vielen hier ist nicht ganz klar, dass slawisch wie germanisch/romanisch/keltisch die Bezeichnung für eine indoeuropäische Sprachgruppe ist - und nicht eine Ethnie, die über ein gemeinsames Aussehen definiert werden kann.

Jedenfalls ist die gängige Phrase "Wir Österreicher sind keine Germanen, sondern eigentlich Kelten/Slawen" bizarrer Unsinn.

Zum Artikel:
Wenn über die Verbreitung Slawischer Sprachen im 8.Jhtd berichtet wird, könnte vielleicht auch die slawische Einwanderung im 6 Jhtd erwähnt werden.

"Die Genpools verändern sich in den meisten Gebieten kaum, die Sprachen ständig."
Das ist einfach nicht richtig.

der verstorbene VS Direktor Simon Strugger

aus Maria Rain/Zihpolje..wurde nach 1959 in die VS ins Bärental gerufen worden....zur Erinnerung 1959 gab es den Wedenig-Erlass( nach dem LH Wedenig SPÖ )...der besagte, dass im zweisprachigen Gebiet/dvojezicno ozemlje nicht mehr alle Kinder zum zweisprachigen Unterricht, sondern nur jene, die sich nicht davon abgemeldet hatten, zugelassen wurden......im Bärental waren es die Kinder jener Arbeiter, die beim sogenannten Wahlonkel des späteren LH Haiders arbeiteten...die hatten sich alle vom Slowenischunterricht abgemeldet, obwohl kein einziges Kind DEUTSCH konnte....die Medien übrigens durften darüber nicht berichten....Simon Strugger war mir persönlich bekannt, er hatte es mir erzählt.....bog mu daj mir.....

sveti maria, der olte schime im standard forum, er war auch ein freund meines vaters, ich selbst hatte ihn als direktor und lehrer in der 3. klasse VS - peugeot 305 und falk tschick incl.
ich kann ihr posting gerne bestätigen, lep posdrav

Danke, Herr Schuberth

für Ihren großartigen Artikel! Inhalt und Ausdruck sind kongenial! Ein Beispiel für jene Print-Standard-Journalisten, die am hohen Ross sitzen.

Danke

Herr Dobernig hätte eine solch fundierte Auseinandersetzung mit seinem Gerülpse nicht verdient, und sie wird die verbliebenen Zellen in seinem Oberstübchen wohl auch nicht erreichen. Aber immerhin haben andere was davon.

Wenn jemand z.B. Dobernig heißt; ist der nun ein echter oder ein unechter Kärntner?

danke

angenehm und erfrischend so was zu lesen.

danke auch dafuer, dass es sich um ein 'kultur-' und nicht um ein 'naturkonzept' handelt, was letztendlich bedeutet, dass ein jeder das recht haben soll sich so zu fuellen und zu entscheiden, wie er will.

Ist es wirklich eine Notwendigkeit...

...die Rechfertigung von Menschenrechten darin zu suchen, indem man beginnt, alles bis zu den Wurzeln zu extrahieren? Wir sollten uns einfach nur glücklich schätzen, solch einen Reichtum an unterschiedlichen Folkloren zu besitzen und beginnen unsere Geschichte als ein Gesamtbild zu betrachten.

Das gibt es nicht nur in Kärntnen. Viele der Vertriebenfunktionäre in Deutschland, die - bis so in die 70er-Jahre hinein - am vehementesten deutsche Gebietsansprüche verteidigten, hatten ebenfalls schöne slawische Namen, wogegen der recht nationalistische Vaclav Klaus einen gut deutschen Familennamen trägt. (So gesehen ist es ein bisschen schade, dass Jiri Dienstbier sen. und jun. da nicht reinpassen.)

Danke!

Sehr gut geschrieben und recherchiert, inhaltlich fundiert - und gleichzeitig in gesundem Maße pointiert. So etwas wünscht ich mir als Standardleser öfter!

Kärntner Kirchengeschichte fehlt! Leider!

Die Missionierung/Christianisierung der slawischen Karantanen durch Modestus & Co. (ausgesandt von Salzburg) war wohl von grundlegender kulturhistorischer und auch politischer Bedeutung für unser Land. Wär' schön, wenn sich der Autor auf seiner Suche nach den echten Kärntner Slowenen auch auf dieses Gebiet wagte: Die Diözese Gurk ist immerhin die zweitälteste Österreichs.

Was sollte er da finden, was seinen Thesen wiederspricht? Die Christianisierung der Slawen erfolgte entweder von deutschen oder byzantinischem Boden aus und hat nur da mit Germanisierung zu tun, wo im Mittelalter auch die weltliche Herrschaft in deutsche Hände fiel, wie etwa in vielen Teilen von Österreich und weiten Gebieten der späteren Königreiche Preußen (selbst westlich der Elbe) und Sachens und Randgebieten Bayerns.

Um Widersprüche geht's hier gar nicht,

wohl aber um Ausblendungen. Die (heidnischen) Slawen (später Karantanen) haben im Zuge der Völkerwanderungen um 590 n.Chr. die autochthone keltisch-romanische Ur-Bevölkerung Kärntens (die sog. Noriker) unterjocht. Wenige Jahrzehnte später haben die karantanisch-slawischen Herzöge dann aus Furcht vor den ostasiatischen Awaren die christliche Mission (ausgehend vom Bistum Salzburg) ins Land geholt und damit der Germanisierung ganz bewußt Vorschub geleistet. Die norische Urbevölkerung Kärntens hätte (kirchenpolitisch) wohl eher zum Patriarchat von Aquileia tendiert.

modestus & virgil

Sie haben recht. Christianisierung Karantaniens bedeutete aber nicht Germanisierung. Sowohl Modestus als auch sein Bischof Virgil waren Iren, letzte Vertreter der iroschottischen Missionierung, die bald später dem römischen Monopol unterworfen wurde. Sie wurden von den slawischen Herzögen ins Land gerufen.

Dazu passt ja auch, dass die Freisinger Denkmaeler, die ca. 200 Jahre spaeter auf Besitztuemern der Dioezese Freising in Kaernten (vermutlich im unteren Moelltal oder Lurnfeld) entstanden sind, in slowenischer Sprache verfasst wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Frei... _Denkmäler

Das ist schon richtig, aber:

seit 1896 (Studie von W. Vondrak) gilt es als erwiesen, dass die (altkirchen)slowenischen Texte unter den Freisinger Denkmälern auf ursprünglich althochdeutschen! Originalen beruhen, was wiederum den Konnex von Christianisierung und Germanisierung verdeutlicht.

Wichtig auch:

Die historische Entwicklung des zweisprachigen Schul-Unterrichts in Kärnten, besonders ab 1958/59. Auch dieser Aspekt fehlt in Ihrer Recherche vollkommen.

Gratulation, Herr Schuberth!

Sehr gut geschriebener, pointierter Beitrag,

der dennoch Klartext spricht.
Öfter sowas in dieser Art, bitte.

Danke!

Den sollte man Frau Brickner schicken. Die hat ja kürzlich den neuen, etwas fragwürdigen Begriff der "inländischen Ausländer" erfunden..

Ganz Ihrer Meinung

Auch deshalb, weil (die sympathische) Frau Brickner ihr Deutsch an diesem Text schulen könnte!

Danke...

...Hr. Schuberth für diesen intelligenten und sehr gut geschriebenen Artikel. Lohnt sich doch ab und an, den Standard zu lesen.

Was ist man eigentlich, wenn man

kein Slawe/Slowene ist?

Kärntner sind sie ja alle und Österreicher auch.

Zudem - warum dieses ständige Tamtam um das "slawische" in Kärnten.

Kärnten ist nun mal Nordslowenien - die Einwohner dort sollten sich damit abfinden - das würde die Nerven entspannen...

Überragender Artikel,

der mir gerade den Tag versüßt hat; gut fundiert, auf hohem sprachlichen Niveau, kritisch und ironisch - Auch ich wünsch mir mehr davon!

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