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Karl-Heinz Grasser und Fiona Pacifico Griffini-Grasser, vulgo Swarovski, geht es auch nicht gut.
Wenn Sie demnächst auf der Straße einem besonders adretten Verkäufer des " Augustin" begegnen - kaufen Sie ihm ein Exemplar ab, es könnte sich um den ehemaligen Finanzminister handeln. Fern von jeglichem Selbstmitleid hat er in "Österreich" sein Vermögen in ähnlicher Offenheit dargelegt wie in besseren Tagen sein Nulldefizit. "Meine Reputation wurde ruiniert, meine geschäftliche Tätigkeit wurde total zerstört. Ich muss mittlerweile sogar schon meine Wohnung verkaufen, weil ich sonst kein Einkommen mehr habe und mir die horrenden Kosten für Anwälte und Rechtsvertretung nicht mehr leisten könnte."
Die drohende Obdachlosigkeit wird zwar durch Domizile am Wörthersee und in Kitz leicht gemildert, das harte Los durch das Bewusstsein, kein "Normalbürger" zu sein. "Wenn diese Verfolgung einem Normalbürger passiert, wäre der längst pleite." Er, von relativer Unterstandslosigkeit bedroht, "sonst kein Einkommen" mehr und konfrontiert mit "horrenden Kosten für Anwälte", ist es noch längst nicht, sondern klagt, und zwar eine Republik, die den Dank des Hauses Österreich in Form einer Einladung an Journalisten abstattete, einer Hausdurchsuchung beim ehemaligen Finanzminister beizuwohnen.
Ob die Darstellung seines total unverschuldeten Elends vor einem Gericht auf Glauben stößt, wird sich weisen. Die Ruchlosigkeit der Journaille hingegen ergibt sich zweifelsfrei aus der in "Österreich" auszugsweise wiedergegebenen Amtshaftungsklage: "Durch die oben aufgezeigte Berichterstattung über die Hausdurchsuchung beim Kläger wurde dieser in seiner unternehmerischen bzw. beruflichen Tätigkeit und in seinem Erwerb massiv beeinträchtigt, weil aktuelle und potentielle Geschäftspartner dadurch verunsichert wurden, mit dem Kläger geschäftliche Verbindungen aufrechtzuerhalten oder überhaupt erst aufzunehmen." Der Verdacht, "seine unternehmerische Tätigkeit" könnte eventuell durch eine leichte Überbeanspruchung der Unschuldsvermutung "massiv beeinträchtigt" worden sein, kann jemandem, der nichts anderes mehr sein will als eine Person des öffentlichen Desinteresses, klarerweise nicht kommen.
Welche wahrhaft liebende Frau würde den um Ruf und Geschäft ringenden Gatten im Stich lassen, wenn sich Journalisten anbieten, an ihr gutzumachen, was sie an ihm mit staatsanwaltlicher Unterstützung verbrochen haben? "Fiona Pacifico Griffini-Grasser hat manches auszustehen, seit sich die täglichen Verrichtungen ihres Gatten Karl-Heinz Grasser vom Society- ins Gerichtsressort verlagert haben", schildert "News" das grausame Schicksal zweier Entwurzelter. "Die Gesellschaft will vom einstigen Vorzeigepaar nichts mehr wissen, und Fiona sucht ihr Seelenheil in der Wohltätigkeit: Ihr Interesse gilt der gequälten Kreatur", aber weniger der von Staat und Medien gequälten - sie ist vielmehr "repräsentiert durch Bruder Hund & Genossen". Nur Kloster wäre besser fürs "Seelenheil".
Das Interesse erweist sie an fünf Fotos mit Hund und Katz, einmal darf auch der Mann mit drauf sein. "Als Lokalität für den exklusiven Foto-Act wählte sie das Tierschutzhaus. Fein gestylt, verfügte sie sich von Käfig zu Käfig, um die Insassen publikationswürdig zu liebkosen". Schließlich geht es um den "Ersten Wiener Tierball" - und um sie als "Schirmherrin". Auf den Hund gekommen? "Vormals waren sie ein Traumpaar für die Welt des Glamours. Doch die Zeiten sind härter geworden", jammert "News". "KHG steht im Fadenkreuz der Ermittlungen. Und über Fiona rümpft die Gesellschaft unbarmherzig die Nase. Was also tun? Fiona erfindet sich neu." Wenn Karl-Heinz das nur auch könnte! "Meine Hunde kriegen Gemüsesuppe mit Brot", kündet sie eine harte Zukunft. (Günter Traxler, DER STANDARD, 13./14.10.2012)
Der "Kurier" konnte "das letzte Habsburg-Rätsel" lösen und damit zurückschlagen - Dan Brown nichts dagegen
Um den Lesern des "Kurier" den Mund wässerig zu machen, berichtete die Redaktion bereits am Vortag, was zur Sprache kommen sollte
Gibt es da zumindest veganes Essen und Trinken? Oder haut sie sich beim Buffet ein Schnitzel rein? Darüber hat sie sich wahrscheinlich keine Gedanken gemacht. Gehen die Einnahmen als Spenden an ein Tierschutzhaus oder einen Gnadenhof? Oder steckt sie sich das Geld selbst ein?
huch...erschütternd. ja, ein "normalbürger" wäre wohl auch nicht finanzminister gewesen u hätte konten in liechtenstein u millionenschwere immobilien nebst frau, die sicher auch noch gut kohle hat, bzw eine schiemu, die auch ned am hungertuch nagt. ja klar, ein ainedter hat sicher einen reschen stundensatz...und: ein normalbürger würde wohl schon im häfn sitzen.
Geht nicht. Dem Ritschi nazionale liegen die jungen Pupperln schmachtend zu Füßen. Der Karli hat seine Zielgruppe eher bei den reiferen Damen. Außerdem war der Lugner ein erfolgreicher Unternehmer, was man vom Karli nur sehr eingeschränkt behaupten kann.
Österreich ist schlichtweg ein Operettenstaat. Man hat oft das Gefühl, dass alles, was sich hier real abspielt, nur erfundene Geschichten sein können. Aber dann kommt mir: Solche Traumpaare wie Lugner & Katzi (Mausi, Hasi,...) und Karli & Fiona kann niemand erfinden.
wie darf man die Verlagerung der "täglichen Verrichtungen" verstehen? Daß er jetzt seine Notdurft im Gerichtsgebäude erledigt? Oder etwa gar metaphorisch, daß er jetzt nicht mehr in den Society- sondern in den Gerichtsressorts seine ....... verbreitet?
hat Traxler gentlemanlike nicht wiedergegeben: Im Ehebett der beiden liegen zwischen ihnen Hund und Tochter. Wie da die ehelichen Pflichten (in diesem Fall kann es sich nur um Pflichten handeln) durchzuführen sind, kann und will ich mir in meiner Phantasie nicht vorstellen..
KHG hat bekanntlich das Potenzial, dass ihm reifere Damen Fanbriefe schreiben.
Und gesangstechnisch wird man ihn schon auf Hansi Hinterseer-Niveau hinbekommen. Rein in Moonboots, Oberkörper frei machen und rauf auf die Bühne! Und der Karli wird so viel Geld scheffeln, dass er nie mehr Not leiden muss. Fiona muss sich allerdings vermarktungstechnisch dann dezent im Hintergrund halten. Wie wir sie kennen, dürfte das aber kein Problem sein.
Nach Franco Andolfo wartet der Wörthersee ohnehin auf einen neuen Star am Künstlerhimmel.
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