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Energie-Initiative der Alpenländer

18. Oktober 2012, 00:00
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D-A-CH für die grüne Energiezukunft Europas

Der Nutzen von erneuerbaren Energien ist unbestritten: Spätestens im nächsten Jahrzehnt wird es auf Grund der neuen Erzeugungseinheiten (Wasserkraft, Wind, Photovoltaik) regelmäßig zu hohen Leistungsüberschüssen kommen. Dennoch bedürfen die neuen Möglichkeiten der Energieaufbringung auch neuer Strukturen, denn mit den aktuellen Speicherkapazitäten könnte man das Mehr an Strom nicht verwerten. Neben der Energie gingen so auch jede Menge Gelder verloren.

Neue Speicher schaffen

Klar ist, dass neue Speicherkapazitäten geschaffen werden müssen. Um dieses Vorhaben voranzutreiben, planen Deutschland, Österreich und die Schweiz eine verstärkte Zusammenarbeit zum Ausbau von Pumpspeicherkraftwerken, die aus gegenwärtiger Sicht die einzige großtechnisch verfügbare Speicheralternative darstellen.

Gemeinsames Ziel ist es, die Nutzung dieser Technologien weiter auszubauen und neue Potenziale zu erschließen, sowie der bedarfsgerechte Ausbau der dafür notwendigen Übertragungsnetze und die Koordinierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von alternativen Speichertechnologien.

Pumpspeicher - Motoren der Energiezukunft

Keine andere Technologie erreicht ähnlich hohe Wirkungsgrade wie Pumpspeicher, was sie zur wirtschaftlichsten Technologie zur „Speicherung" von Strom macht. Sie bieten die Möglichkeit einer zeitlichen Trennung von Verbrauch und Erzeugung der weitgehend vom Wetter abhängigen erneuerbaren Energien. Damit werden Pumpspeicher zur Batterie der grünen Energiewende und zu Motoren der Energiezukunft.

Volkswirtschaftliche Vorteile

Gerade der Alpenraum bietet für den Bau von Pumpspeichern echte Standortvorteile: Damit die Pumpspeicher gut funktionieren, benötigen sie möglichst große Höhenunterschiede zwischen den Speicherbecken.

Weiters sind Pumpspeicher ohne Förderungen finanzierbar und erzeugen starke wirtschaftliche Impulse für die Region und verbessern deren Infrastruktur.

Eine Kooperation der Alpenregion schafft zusätzlich Planungssicherheiten und ermöglicht eine Ertrags- und Nutzenoptimierung. Auf Jahrzehnte hin können so sichere Erträge aus heimischen Ressourcen entstehen, die Versorgungssicherheit bei Strom wird verbessert und die Abhängigkeit von Energieimporten sinkt.

Zeit zum Handeln

Pumpspeicherprojekte benötigen Jahre der Vorbereitung. Projekte, die 2020 zur Verfügung stehen sollen, müssen daher bereits jetzt überlegt und projektiert werden. Für die nächsten Jahre sind Projekte auf Schiene, die Konzepte für das kommende Jahrzehnt müssen aber jetzt vorbereitet werden um auch in Zukunft eine sichere flächendeckende Stromversorgung garantieren zu können.

  • Kölnbreinsperre Malta - Stausee Oberstufe
    foto: verbund

    Kölnbreinsperre Malta - Stausee Oberstufe

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