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Die Schweizer Bahn SBB hat sich mit dem US-Konzern Apple über die Nutzung der Schweizer Bahnhofsuhr auf Geräten wie iPad und iPhone geeinigt. Die beiden Parteien schlossen eine entsprechende Lizenzvereinbarung ab. Über die Höhe der Lizenzgebühr wurde Stillschweigen vereinbart.
Der Computerhersteller hatte das Design für ein Uhr-Icon im neuen iPad-Betriebssystem unautorisiert verwendet (der WebStandard berichtete). Die SBB verlangte daraufhin als Inhaberin der Rechte eine finanzielle Abgeltung.
Über die Höhe der Lizenzgebühr wie auch weitere Einzelheiten des Übereinkommens haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, wie die SBB am Freitag mitteilte.
Das neue mobile Betriebssystem iOS6 des Computerherstellers war Mitte September veröffentlicht worden. Apple verwendete das Design der Bahnhofsuhr als Icon für die iPads. Diese erhalten mit dem neuen Betriebssystem erstmals eine integrierte Uhr.
Die Schweizer Bahnhofsuhr wurde im Jahr 1944 vom Schweizer Elektroingenieur und Designer Hans Hilfiker für die SBB entworfen. Spezielles Merkmal des sogenannten "Kellenzifferblattes" ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat. (APA/sda, 11.10.2012)
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Besseres Beispiel für eine Bahnhofsuhr, die weniger "einfallslos" ist? Design lässt sich übrigens nicht nur durch ein 200x100px Bild im Standard bewerten. Grad bei einer Bahnshofsuhr gehören da Lesbarkeit (bei Sonne, Nebel, Nacht), Materialkosten etc. dazu.
nicht wirklich
wenn jemand daher kommt und ein auto baut, das aussieht wie mercedes, sich anfühlt wie ein mercedes und der einzige unterschied darin besteht, das kein stern auf der haube ist ...dann ist wohl ein ideenklau nicht von der hand zu weisen. es ist klar das dieser jemand das plagiat zudem billiger anbieten kann, denn schliesslich hatte er keine entwicklungskosten. zur erinnerung: seit ende 2007 sehen smarphones aus wie iphones. einziger unterschied winfon
ab 2003 konnte man mit dem iPaq auch telefonieren, mit GPS den Standort bestimmen und auch sonst alles, was man mit einem Smartphone heute macht. Das iPhone hat das alles kopiert und bloß neuere Technik im Display verbaut (kapazitiver statt resistiver Touchscreen). Das ist tatsächlich eine feine Sache für die Bedienbarkeit, aber war eben vorher nicht verfügbar. Das iPhone ist also nicht nur ein Abklatsch vom iPaq im Namen, sondern von allem, was Compaq schon 7 Jahre vorher erfunden hat. Apple hat bloß die bessere Marketing- und Rechtsabteilung.
Apple ist diese Firma, die seit Anbeginn der Microcomputerrevolution vom Apple II über den Apple Lisa, den Macintosh bis hin zum ersten *ix-basierten ConsumerOS, dem iPod, iPhone und iPad mit herausragender Integration von Hard- und Software, Konzentration auf Usability, Design und Innovation zum weltweit wertvollsten Unternehmen geworden ist.
Das Verhalten der letzten Jahre ist fragwürdig, aber zu 98% besteht deren Strategie sicher nicht aus Rechtsstreitigkeiten.
achja, ich kann mich an die tolle usability erinnern, die genau keine standards unterstützt hat.
ich fand es echt toll, mittelprächtige drucker zum spitzenpreis zu erstehen und jedesmal wenn ich eine word-datei von einem anderen os geöffnet habe, waren alle formatierungen dahin, weil die schriften nicht erkannt wurden.
und erst das tolle dateisystem. datei auf diskette speichern und weitergeben, wo denkst du hin! apple-disketten dürfen nur von apple-geräten gelesen werden. da musste man sich dann schon einen dos-rechner zulegen um disketten so zu formatieren, damit man daten vom mac weitergeben kann.
ja, das war eine schöne zeit!
MS DOS!? Windows?
Klar war das ärgerlich, aber Apple-Rechner konnten wenigstens MS DOS/Windows-Dateisysteme lesen. Es ist ein bisschen witzig, dass Sie das Fehlen der umgekehrten Möglichkeit allein Apple anlasten.
Aber ja, so war das früher. Von "Standards" würde ich bei den alten Office-/WordPerfect/CorelDraw-Dateiformaten aber jetzt auch nicht gerade reden...
Es ist schon Apples Firmenpolitik, Produkte zu entwickeln, die Neues bzw. Besseres als andere Hersteller zu bieten haben. Mit Religion hat das nichts zu tun.
Dass diese Firmenpolitik durch das iPhone und seine Massentauglichkeit dazu geführt, dass Apple vom Nischenanbieter zu einem Marktführer geworden ist, zeigt eigentlich nur, dass innovative Firmen wenn sie alles richtig un kosequent machen, auch kommerziell erfolgreich sein können.
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