Evakuiertes Zinshaus in Wien-Hernals von Baupolizei freigegeben

12. Oktober 2012, 19:56
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Keine akute Einsturzgefahr

Wien - Das am Freitagnachmittag von der Wiener Feuerwehr evakuierte Zinshaus in Wien-Hernals ist von der Baupolizei gegen 17.00 Uhr wieder für die Bewohner freigeben worden, berichtete Feuerwehroffizier Christian Feiler der APA. Akute Einsturzgefahr bestand nicht, jedoch werden die Statiker die Risse an den Wänden des dreistöckigen Zinshauses in der Jörgerstraße 49 noch solange kontrollieren, bis die Baumaßnahmen am Nachbargebäude abgeschlossen sind.

Risse an Wänden aufgetaucht

Kurz nach 14.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem in dem Gebäude mit rund zehn Wohnungen Risse an den Wänden aufgetaucht waren. Etwa ein Dutzend Bewohner mussten das Haus vorsorglich verlassen. Danach wurde das weitere Vorgehen von der Baupolizei entschieden, die das Haus für die Bewohner wieder freigegeben hat. Über den Rissen wurden von den Statikern sogenannte Glasspione angebracht, mit denen der Zustand des Gebäudes beobachtet werden kann.

Als möglicher Auslöser für die Risse könnte eine angrenzende Baugrube infrage kommen. Die Straßenbahnlinie 43 wird im Bereich des Gebäudes vorerst in beiden Fahrtrichtungen nur 15 km/h fahren, um zusätzliche Erschütterungen zu vermeiden, berichteten die Wiener Linien. Der Gehsteig im Eingangsbereich wurde vorsorglich ebenfalls gesperrt. (APA, 12.10.2012)

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    In Wien-Hernals ist am Freitag ein dreistöckiges Zinshaus in der Jörgerstraße wegen Einsturzgefahr evakuiert worden.

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    Die Risse des Hauses wurden mit Glasplättchen versehen, um mögliche Veränderungen zu erkennen.

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