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Kritik am Rundumschlag von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gegen die Medienbehörde kommt nun auch aus der Politik. ÖVP-Mediensprecher und Klubobmann Karlheinz Kopf nannte Wrabetz' Vorgehen in einer Aussendung "kontraproduktiv und inakzeptabel". Die Art und Weise, wie Wrabetz gegen die unabhängige Medienbehörde polemisiert, sei eines ORF-Generaldirektors "komplett unwürdig". Der Generaldirektor soll sich anstelle solcher Vorwürfe "besser auf die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrages konzentrieren", so Kopf.
Der ORF "durfte allzu lang unkontrolliert und unbehelligt die gesetzwidrige Boulevardisierung seines Programmes vorantreiben", kritisierte der ÖVP-Mediensprecher. Wrabetz sollte seine Energie nicht gegen die Medienbehörde und die privaten Rundfunkbetreiber, sondern nach innen konzentrieren, die Privaten seien eine wichtige Bereicherung und Belebung der Medienlandschaft.
Wrabetz hat zuvor wilde Attacken gegen Medienbehörde, Behördenvertreter und jenen Gutachter geritten, der das ORF-Programm für die KommAustria unter die Lupe genommen hat. Die Medienbehörde KommAustria hatte - unter anderem auf Basis dieses Gutachtens - vergangenen Woche in einem Bescheid gleich mehrere Gesetzesverstöße und zu viel Unterhaltungsangebot im ORF-Programm geortet. (APA, 12.10.2012)
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Interview mit Wrabetz im "Horizont": "Der unsägliche Herr Woelke"
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Wieviel hat wohl der ORF für die Übertragung des Stratos-Sprungs mit Geld von Gebührenzahlern bezahlt?
Jetzt wird ja über eine Rekordquote gejubelt. Eine Quote, die sicherlich viel höher war, als die von Servus-TV.
Kann/Soll man daraus schließen, dass Rundfunkgebühren genutzt wurden, um die Quote gezielt über der von Privatsendern zu halten?
Was steht dazu nochmal im ORF-Gesetz? Hat da der Wrabetz-ORF der KommAustria Munition für den nächsten Bescheid geliefert?
Ich möchte für meine ORF-Gebühr nicht nur informiert und kulturell beglückt werden, ich möchte auch unterhalten werden und habe darauf einen öffentlich-rechtlichen Anspruch.
Herr Kopf, die KommAustria sollte sich endlich darauf besinnen, dass sie im Auftrag der österreichischen TV-Kunden und nicht im Auftrag der gewinnorientierten Privatsender agieren sollte ...
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