Alter Aussichtsturm am Pyramidenkogel bei Klagenfurt gesprengt

Ansichtssache | 12. Oktober 2012, 14:30

Klagenfurt - Mit einem weithin hörbaren Knall ist am Freitag die 44 Jahre andauernde Geschichte des alten Aussichtsturms am Pyramidenkogel in der Gemeinde Keutschach (Bezirk Klagenfurt Land) in Kärnten zu Ende gegangen. Knapp nach 12.00 Uhr zündete Sprengmeister Franz Schuster rund 40 Kilogramm Sprengstoff, die das 54 Meter hohe Bauwerk zu Fall brachten. An der Stelle wird nun ein 100 Meter hoher Holzturm entstehen.

Die alte Stahlbeton-Konstruktion war seit seiner Eröffnung von rund 6,3 Millionen Menschen besucht worden. Die neue Holzkonstruktion, die von den Klagenfurter Architekten Markus Klaura und Dietmar Kaden entworfen wurde, soll 130.000 Besucher jährlich anziehen.

Neuer Turm soll im Juni 2013 eröffnet werden

Mit dem Neubau wird unmittelbar nach der Sprengung des alten Turmes begonnen. Die Eröffnung ist für Juni 2013 geplant. Als besondere Attraktion ist eine eingebaute Rutsche vorgesehen, die 120 Meter lang ist und 52 Meter in die Tiefe führen wird.

Das Projekt, das in der Gemeinde heftig umstritten war, wird rund acht Millionen Euro kosten. Das Geld kommt großteils vom Land, aus Bedarfszuweisungen und Sonderbedarfszuweisungen, Geld gibt es auch aus dem Zukunftsfonds sowie über eine Beteiligung der Kärntner Tourismusholding. Zwei Millionen Euro finanziert die Gemeinde über einen Kredit. (APA, 12.10.2012)

foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
foto: apa/gert eggenberger
Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 72
1 2
"Geld gibt es auch aus dem Zukunftsfonds"

So sieht nun die Zukunft Kärntens aus. Türme sprengen und wieder aufbauen.

Die Rutsche sollte man 52 m in die Tiefe bauen - ohne Ausstieg - und dann die Kärntner Politiker zur Probe rutschen lassen.

warum nur den turm und nicht gleich ganz kärnten?

Schade....

... der Ausblick war fein! Naja, es soll ja bald der Neue stehen!

Wir leben alle im Luxus und Überfluss!!

Diese Sprengung beweist das wieder einmal mehr:

Der Betonturm hätte sicher noch Jahrhunderte dem Zahn der Zeit widerstanden.
Aber nein, er muss weg. Geld ist ja (sogar in Kärnten) genug da.

Dörfler und Scheuchs zur Inspektion hineinschicken!

Irgendwie erscheint es mir sinnvoller,

das Klagenfurter Landhaus während einer LT-Sitzung zu sprengen.

Dabei kämen bis auf die F-ler viele Menschen zu Schaden, denn die sind ja sicherlich wieder einmal ausgezogen.

Was wird denn der neue Barad-Dur kosten?
Wird Jörg Melkor nach der Errichtung auferstehen oder zumindest seinen Namen in das Trum hineingraviert bekommen?
Wieviel wird der Sendling an Provision kassieren?
Wird die Rutsche auch ein gepolstertes Ende haben?

Es wird keine 5 Jahre bis zum Untersuchungsausschuss dauern,

in dem die Finanzierung und Vergabe des Neubaues Thema sein wird.
That`s part of the game in Kärnten

Schade um den Turm, war im Sommer noch oben, hat mir gar nicht so baufällig ausgesehen.

Naja, werden wohl einige am Neubau verdienen....

Seit wann ist es eigentlich Aufgabe des Staates, Aussichtstürme zu bauen?

Die Exzesse der Tourismusindustrie sind Kommunismus pur.

Bessere Aussicht

auf den Schuldenberg

War der Turm baufällig?
Wenn nicht, ist mir nicht verständlich, warum man hier Geld für einen Neubau ausgibt - vorallem bei der Verschuldung.

Bitte - was in Kärnten ist verständlich?

Hoffentlich fühlt sich der Turm nicht belästigt weil der Herr Eggenberger wieder so direkte Fotos gemacht hat ...

Zumindest hats der Herr Eggenberger schon wieder getan – so unvorteilhaft von unten hinauf fotografiert.

Anscheindend lässt er sich weder belehren noch verscheuchen...

der turm ist vor schreck umgefallen.

Kärnten ist nicht zu helfen......

.... am höchsten verschuldet, abgrundtief im politischen Sumpf und wie es nun scheint ohne Chance auf eine Heilung. Denn sonst würde man in Zeiten wie diesen nicht Millionen in éinen neuen Aussichtsturm stecken.

von wo...

sollte das AUGE des dunklen Herrschers sonst bis nach Wien sehen können?

irgendwie schad d'rum.
ich war voriges jahr an einem schönen tag dort oben - ein blick, unnachahmlich!

fast 400 Leute pro Tag 44 Jahre lang? - irgendwie glaub ich die Zahlen nicht

und der weg ist frei für die vernichtung weiterer zig-steuermillionen

der kärntner weg...

Porr wollt halt einen neuen bauen :> für mich ist die sache klar.

Und jetzt gleich hier weiter sprengen:

http://derstandard.at/131872642... hutzgebiet

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 72
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.