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Das Reuters Institute hat am Donnerstag den Bericht "Ten Years that Shook the Media World" veröffentlicht. Rasmus Kleis Nielsen, RISJ Research Fellow, analysiert darin die Umbrüche in der Medienwelt durch die zunehmende Digitalisierung mit Fokus auf die Bereiche Werbefinanzierung und Nachrichtenwesen. Fazit des Berichts: Medien stehen erst am Anfang einer lange andauernden Übergangsperiode.
Während die gesamte Industrie nach wie vor auf das gewinnbringende neue Geschäftsmodell wartet, beginnen die Finanzierungsquellen von Qualitätsjournalismus in Europa und den USA immer mehr zu erodieren, ohne die neuen Möglichkeiten der Informationsverbreitung, Sozialer Netzwerke oder Suchmaschinen ausreichend für sich nutzen zu können.
Europa, USA und Emerging Markets
Der Bericht, der in Unterstützung mit den Open Society Foundations erstellt wurde, zeigt auf, wie sich die Situation in den vergangenen zehn Jahren in Finnland, Frankreich, Deutschland, Italien, Großbritannien, den USA, Brasilien und Indien entwickelt hat. Im Speziellen wird auf die technologischen und politischen Veränderungen in den untersuchten Nationen eingegangen. Haben die westlichen Länder im Rückblick vor allem mit Schwierigkeiten bei der Umstellung zu kämpfen gehabt, explodierten in den Schwellenländerndie Leserzahlen, basierend auf der steigenden Kaufkraft und Literarisierung. (red, derStandard.at, 12.10.2012)
Info
Der 75-seitige Bericht "Ten Years that Shook the Media World" steht auf der Webseite des Reuters Institute zum Download bereit.
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