Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Die kommende Heizsaison wird teuer: Wer seine Wohnräume mit Heizöl warm hält, muss dafür heuer (bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Litern) um 324 Euro mehr bezahlen als im vergangenen Winter, geht aus einer aktuellen Preisanalyse der Arbeiterkammer (AK) hervor. Im österreichweiten Durchschnitt habe sich Heizöl im Jahresabstand um mehr als 10 Prozent verteuert. Verglichen wurde das Angebot von 187 Händlern im September. In den vergangenen zehn Jahren kletterten die Preise um 165 Prozent.
In Österreich heizt den Angaben zufolge jeder fünfte Haushalt mit Heizöl. Am teuersten kommt der Brennstoff in Salzburg und Tirol. Dort liege der Heizöl-Anteil mit 30 bzw. 43 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Am wenigsten kostet Heizöl laut AK-Preisvergleich in Kärnten und Oberösterreich.
Die Konsumentenschützer raten, die Preise zu vergleichen: "Wer Heizöl um fünf Cent je Liter billiger einkauft, kann sich bei 3.000 Litern immerhin 150 Euro sparen", betonte AK-Energie-Experte Dominik-Pezenka. Größere Bestellungen seien etwas günstiger, da die Lieferpauschale dabei weniger ins Gewicht falle. Außerdem sollen sich die Käufer den vereinbarten Preis laut AK gleich bestätigen lassen, denn manche Händler verlangen den Preis vom Liefertag und nicht den vom Bestelltag. Allerdings kann der Preis bis zur Lieferung natürlich auch etwas nach unten gehen. (APA, 12.10.2012)
Billigenergie zum Ankurbeln der Wirtschaft, wie das die EU-Kommission will, ist für Klaus Töpfer kein taugliches Mittel
Demokratische Republik Kongo und Südafrika wollen ab Oktober 2015 bauen
Finanzminister Rostowski kritisiert das Umweltministerium für eine geplante Staatsbeteiligung an der Förderung
Die EU-Kommission gab grünes Licht für hohe Sonderzölle im bisher größten Anti-Dumping-Verfahren der EU
Das fossile Zeitalter geht in die Verlängerung. Trotz Klimaerwärmung, zu der Kohlenstoff beiträgt, wird weiter nach Öl-, Gas- und Kohlevorräten gebohrt
EU-Kommissar Günther Oettinger will sich nicht zu schnell zurückziehgen, nach Probebohrungen werde manmehr wissen
Ein von der Entwicklungsbank mitfinanziertes Afrika-Projekt kam in den Geruch von Land-Grabbing. Die Bank weist die Kritik zurück, man sei nur indirekt mit dabei
Stromverkauf über Hofer brachte 5600 Neukunden
Die Partei will sich die nötig Zustimmung für eine Verfassungsmehrheit teuer abkaufen lassen
Energieexperte Hubertus Bardt plädiert für mehr Transparenz und Förderdeckel beim Umbau des Energiesystems
Politiker und Behörden haben immer wieder den Verdacht geäußert, der Ölmarkt werde manipuliert. Es gibt viel Grau
In den USA wird mittels Fracking immer mehr Rohöl gefördert, die Ablöse Saudi-Arabiens als weltgrößter Ölproduzent steht an
BP, Shell und Statoil bestätigten Untersuchungen - OMV dem Vernehmen nach nicht betroffen
Preis für Verschmutzungsrechte der Industriebetriebe sinkt immer mehr, Österreichs Firmen bekommen sie gratis
Gerald Grohmann, Chef von Schoeller-Bleckmann, sieht keinen Weg an Öl und Gas vorbei, um den Lebensstandard abzusichern
Die Europäische Investitionsbank stellt zur Finanzierung von Windparks Darlehen von insgesamt 140 Millionen Euro zur Verfügung
Brüssel will den Einsatz von Agrosprit begrenzen Die Pläne sorgen für mächtigen Ärger am deutschen Sektor
Christof Rühl vergleicht den Ölsektor mit der Raumfahrt. Der BP-Vizepräsident über Fracking und die Folgen für Ölpreis und Umwelt
Weil die BIG den Energieverbrauch nicht senken muss, gibt es dicke Luft zwischen Regierung und Opposition
Während in Schweden 46,8 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen kommen, sind es in Österreich gut ein Drittel
Während es im vergangenen Jahr 72 Standorte weniger als 2011 gibt, nimmt die Zahl der Automaten-Tankstellen um ein Viertel zu
Manche Firmen scheuen nicht vor Tricks zurück, abspenstigen Kunden den Wechsel zu einem anderen Anbieter zu vermiesen
Die heimischen Energieversorger stecken Millionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, kräftig unterstützt durch staatliche Fördermittel
Beim Thema Auto kommt ja keiner aus, aber Heiztechnologie lässt sich leicht umstellen.
Ich habe mir eine Holzvergaserheizung mit 28m2 Solar und Pufferspeicher genommen. Funktioniert fantastisch und ich heize ein 260m2 Wohnflächenhaus mit 80kW/a Verbrauch (also nicht topisoliert, das Dach allerdings schon) mit 11rm Buchenholz/Jahr inkl. Warmwasserverbrauch und zahle dafür ca. € 800,-- p a., also € 65,--/Monat. In meiner 68m2 Wohnung hab ich soviel mit Gas benötigt.
Holzkessel 1x am Tag einräumen reicht (dank Pufferspeicher) Das sind 10 Minuten Arbeit höchstens. Und wir hocken eh alle den ganzen Tag rum!Der Kessel zündet vollautomatisch bei Wärmebedarf.
Konsumgewohnheiten lassen sich über Preis und Technologie ändern.
Ein Dieselfahrzeug ist ggü. Elektro oder Hybriddrive nach 7 Jahren und 150.000km immer noch bis zu 5.000 € günstiger als ein Elektrofahrzeug oder Hybrid. Die ganzen Reichweitentroubles v.A. im Winter abgesehen.
Den Vergleich spielts bei Holzvergaser/Pellets vs. Ölheizung sicher nicht mehr...
Daher benötigen wir eigentlich eine Heizölsteuer und zur Zeit weniger Kraftstoffsteuern, bis gute Alternativen da sind!
jedoch bitte auch fragen, wie viele der österreicher die möglichkeit haben, auf andere heizsysteme umzustellen. als nicht-betroffener haben sie vielleicht leicht reden, als betroffener wünsche ich schon lange, vom öl wegzukommen! die höheren preise muss ich zahlen - als alternative bleibt nur frieren.
Wärmedämmung drückt den Energieverbrauch. Wenn man das gescheit plant kostet die Finanzierung der Dämmung nicht mehr als man bei den Energiekosten spart.
Nach 20 Jahren ist das Haus immer noch gedämmt, der Kredit jedoch abbezahlt.
Das geht von neuen Fenstern über Dach- und Fassadendämmung bis hin zur aktiven Raumlüftung.
Beim Passivhausstandard braucht die Warmwasseraufbereitung mehr Energie als die Heizung!
Weiter runter geht's auch mit solarem Warmwasser und Photovoltaik für den Stromverbrauch. Der Strom kann z.B. wieder in einer Wärmepumpe verheizt werden.
Für die 2-3 kältesten Wochen des Jahres haben Passivhäuser meist einen Pelletofen im Wohnzimmer.
Je früher Sie in Dämmung investieren umso eher sparen Sie.
1. man braucht einigens an Platz
2. Ein Dach richtung Süden ist von Vorteil
oder einen Erdgasanschluß
am Einfachsten man ersetzt die Olheizung am ende ihres Lebens durch eine Gasheizung, Platzsparende Variante
Ansonst braucht man
Platz für einen Pufferspeicher, den man mit der alten Ölheizung bei idelalen Wirkungsgrad aufheizt, am besten gekoppelt mit einer Solaranlge, reduziert den Ölverbrauch ordentlich.
Ist die alte Ölheizung endlich kaputt, eretzt man sie durch Stückholz, Gas oder Pelletsheizung wobei man für Holz oder Pelletsheizung entsprechenden Brennstofflagerplatz braucht.
Wärmepumpe ist in einigen Spezialfällen auch denkbar, jeoch sollte der Wirkunggrad berücksichtigt werden, der oft recht viel schlechter ist als angegeben
Ist die Heizung aber am Ende ihrer Lebendauer, oder Spart man sich 30-50% Heizkosten durch Solartermie, und braucht die Restlaufzeit der Ölheizung über längeren Zeitraum auf, kann es sich schon lohnen.
Eine funktionierende Heizung rauszuwerfen lohnt sich aber nur selten!
darum eine funktionierende Heizung (auch wenn´s Öl ist) belassen und das Geld in Dämmung stecken; mit der obersten Geschoßdecke anzufangen ist zumeist eine gute Idee; dann Fenster und Fassade, am besten, wenn sowieso schon eine Fenster- und Fassadensanierung ansteht;
und dann erst sollte man über einen dann richtig dimensionierten Ersatz der alten Heizanlage nachdenken; wenn man es umgekehrt macht, hat man dann ein erneuertes, aber überdimensioniertes Heizsystem im Haus.
es gibt halt nunmal zig tausende häuser in österreich aus den 60er/70er jahren, die meist irgendwann in den 90er jahren neue fenster bekommen haben und wo auch die ölheizung erneuert wurde. bein eltern beispielsweise. mein vater hat sich mehrere kvs's erstellen lassen für wärmedämmung, neue heizung. hätte 70.000 euro gekostet. auch in konkret war ein beitrag wo die ölheizung auf eine p-heizung getauscht wurde. diese einsparungen rechnen sich meist gar nicht, denn bis diese in 25 jahren greifen ist die nächste sanierung dran - selbst wenn das öl noch teurer wird. wir selbst haben gas und eine gute wärmedämmung und 1200 euro heizkosten kann ich gut leben.
in einem 40-wohneinheiten-moloch in irgendeinem städtischen feinstaub-grätzel? nein danke. da zahlen sich die paar hunderter mehr pro jahr allemal aus.. wohnen im eigenheim ist ohnehin um einiges billiger als in wien zur miete, wenn mans richtig anstellt. und vor allem gesünder, für einen selbst und die kinder.
tip an alle, denen öl zu teuer ist: schwedenofen und elektro/infrarotkombi probieren. ich komme bei einer wohnfläche von 90m2 auf 1100 euro jährlich gesamtenergieverbrauch, alles inkl., auch warmwasser, plus 250 euro für holz. das geht.
bei Buchenscheiten für meinen Kachelofen anschaue, dann ist das wenig Unterschied zum Öl.- Die Fernwärme in unserem Ort (betrieben mit dem Bruchholz der Bauern) hat eine Preissteigerungsklausel basierend auf Öl/Gas/Strom. Wo soll da ein Vorteil sein?
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.