Winter wird für Ölheizer teuer

12. Oktober 2012, 13:21
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Die Preise stiegen im September im Jahresabstand um über zehn Prozent, Salzburg und Tirol sind die teuersten Pflaster

Wien - Die kommende Heizsaison wird teuer: Wer seine Wohnräume mit Heizöl warm hält, muss dafür heuer (bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 3.000 Litern) um 324 Euro mehr bezahlen als im vergangenen Winter, geht aus einer aktuellen Preisanalyse der Arbeiterkammer (AK) hervor. Im österreichweiten Durchschnitt habe sich Heizöl im Jahresabstand um mehr als 10 Prozent verteuert. Verglichen wurde das Angebot von 187 Händlern im September. In den vergangenen zehn Jahren kletterten die Preise um 165 Prozent.

In Österreich heizt den Angaben zufolge jeder fünfte Haushalt mit Heizöl. Am teuersten kommt der Brennstoff in Salzburg und Tirol. Dort liege der Heizöl-Anteil mit 30 bzw. 43 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Am wenigsten kostet Heizöl laut AK-Preisvergleich in Kärnten und Oberösterreich.

Die Konsumentenschützer raten, die Preise zu vergleichen: "Wer Heizöl um fünf Cent je Liter billiger einkauft, kann sich bei 3.000 Litern immerhin 150 Euro sparen", betonte AK-Energie-Experte Dominik-Pezenka. Größere Bestellungen seien etwas günstiger, da die Lieferpauschale dabei weniger ins Gewicht falle. Außerdem sollen sich die Käufer den vereinbarten Preis laut AK gleich bestätigen lassen, denn manche Händler verlangen den Preis vom Liefertag und nicht den vom Bestelltag. Allerdings kann der Preis bis zur Lieferung natürlich auch etwas nach unten gehen. (APA, 12.10.2012)

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    Wer mit Öl heizt, muss heuer tief in die Tasche greifen.

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