823.000 Wildtiere in der Jagdsaison 2011/12 getötet

12. Oktober 2012, 14:52
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    grafik: apa

Nach witterungsbedingtem Rückgang in der Vorsaison wurde wieder mehr Federwild erlegt

Wien - 823.000 Wildtiere wurden in der Jagdsaison 2011/2012 von Jägern abgeschossen. Das bedeutet ein Plus von drei Prozent im Vergleich zur vorigen Saison. Mehrheitlich wurden Rehwild, Hasen und Fasanen erlegt. Beim Federwild wurde ein Anstieg von 11,4 Prozent auf 218.000 Stück verzeichnet, berichtete die Statistik Austria am Freitag. Das erlegte Haarwild blieb mit einer Steigerung von 0,3 Prozent auf 606.000 Stück nahezu konstant. 

Mehr tote Fasane

"Das kalte Frühjahr 2011 sorgte dafür, dass zahlreiche Jagden abgesagt werden mussten", sagte Peter Lebersorger von der Zentralstelle der Landesjagdverbände. Beim Federwild sind die Fasane die bedeutendste Gruppe, bei der mit 111.000 Abschüssen ein deutliches Plus von 35,4 Prozent verzeichnet wurde. 

Wildenten und Hasen kamen öfter davon

Hingegen sank die Zahl der Abschüsse bei Wildenten auf 74.000 Tiere, was ein Minus von 8,1 Prozent bedeutet. Beim Niederwild gab es aus Sicht der Jäger schon lange keine so schlechte Saison mehr wie im vergangenen Jahr: In der Saison 2010/2011 wurden um 12,4 Prozent weniger Hasen gegenüber der Saison davor abgeschossen. Heuer wurden 121.000 dieser Tiere geschossen, was nach dem Rückgang im Vorjahr ein Plus von 13,8 Prozent bedeutet.

Auch weniger Füchse getötet

Mit 270.000 Stück erlegtem Rehwild gab es 2011/12 einen Anstieg von 2,6 Prozent und mit 21.400 geschossenen Gämsen einen von 5,3 Prozent. Hingegen gab es bei den Hirschen mit 48.900 Stück einen Rückgang von 8,7 Prozent und bei den Wildschweinen mit 26.400 sogar einen von 28,9 Prozent zu vermelden. Das hängt laut Lebersorger mit den milden Herbst und Winter zusammen. Der Rückgang bei den erlegten Füchsen auf 66.200 ergibt ein Minus von 6,8 Prozent. 

35.900 tote Rehe durch Straßenverkehr

Beim Fallwild, also dem Wild, das dem Straßenverkehr, ungünstigen Witterungsverhältnisse oder Krankheit zum Opfer fiel, wurden für das Jagdjahr 2011/2012 insgesamt 131.000 solcher Verluste gemeldet. Diese Zahl bliebt fast konstant. Allein im Straßenverkehr wurden unter anderem 35.900 Stück Rehwild, 24.700 Hasen und 9.100 Fasane getötet. (APA, 12.10.2012)

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Jagd ist pfui!

Legebatteriehühner und Tierfabrikschweine sind toll - die liefern billiges Fleisch für den Supermarkt. Dass das ganze Antibiotika satt enthält und Umwelt und Klima durch die Industriefutterproduktion leidet, ist e nicht relevant.

Wer allerdings Jäger kennt, kann hervorragendes Biofleisch von glücklichen Tieren zu günstigen Preisen erwerben - allerdings nicht im Supermarkt.

Nehme mal an die Jäger ...

müssen ihre Familien durch den Winter bringen ...

Jäger sind das Letzte!

Habe einen J. in meinem Bekanntenkreis und war einmal dabei.Es wird gejagt weil es kein natürliches Gleichgewicht gibt, krankes oder zuviel Junges wird gejagt. Seltene, geschützte Tiere werde wenn möglich extra gefüttert und natürlich nicht gejagt. Wer Jäger wird mag den Wald und die Tiere, und die Jagd ist leider notwendig. Und das sage ich als jemand der Jäger früher auch "gehasst" hat.

Abzulehnen und ein wahres Massaker sind die Treibjagden der "Eliten" mit zugekauften Tieren welche einfach nur Abgeschlachtet werden des Tötens wegen. Das sollte die Politik etwas machen, aber was soll man von diesem korrupten Haufen schon erwarten ...

Wie kann töten Spaß machen!?

spass ist das falsche wort. es ist ein intensives erlebnis.

fragen sie die amerikaner ... waffenproduzent #1 kriegstreiber #1

noch nie counterstrike gespielt?

Noch nie!

Ich bin eine andere Generation und da waren die Flipper in. Da gab`s im Haydn-Kino (Mariahilfer Straße) so einen Rekordflipper - das war unser Hype.

Ansonsten Schach, Bridge und noch Tarock - früher auch Würfelpoker (Eskalero), Préférence und den echten Kartenpoker.

Meine Frage bleibt aufrecht!

Wie kann töten Spaß machen!?

Mit Sicherheit gibt es Jäger, die das Schießen bzw. Töten von Wild als Befriedigung empfinden und das rein aus Spaß machen, doch beim Jagen geht es nicht darum seine Schießgeilheit und seine Cowboy und Indianer Fantasien auszuleben, sondern sich der Pflege des heimischen Wildbestandes zu verschreiben.
Und falls Sie das nicht verstehen, dann tun Sie mir eht leid!
Bestimmt sind Sie der/die Erste, der/die sich aufregt und zu weinen beginnt, wenn Sie in der Kronen Zeitung von europäischen Jägern lesen, die in Afrika sich eine Trophäe abholen. Aber selbst eine Handtasche oder Schuhe aus Nashornleder haben.
mfg Danke und auf wiedersehen!

Noch was zum Nachdenken für Sie!

Man mag zu Heiligenlegenden stehen wie man will, aber dass ausgerechnet Hubertus als Schutzpatron für die Jagd herhalten muss, ist seltsam. Der Legende nach war Hubertus ein böser und sündhafter Jäger. Dann, als er einen Hirsch erschießen wollte, sah er zwischen dem Geweih ein Kreuz und erkannte seinen Gott in dem Geschöpf, das ihn sogar fragte, warum er es erschießen will. Fortan sah er ein, wie falsch und unchristlich das Jagen ist, und gab es sofort auf.

Glauben Sie allen Ernstes,

dass die Mehrheit der Jäger (Industrie) im Sinne der Hege, Pflege und des schonungsvollen Umganges mit dem Wildbestand, tätig sind.
Glauben, oder wissen Sie nicht vielmehr, dass diesen "Jägern" mehrheitlich der berühmte Schauer über den Rücken läuft, wenn sie den Zeigefinger krumm machen.
Denken Sie doch an die Gatterjagden - da muss wohl der Wildbestand im Gatter gehegt und gepflegt werden.
Nein, Ihre Darstellung der Dinge konnte mich nicht überzeugen - es sind nur die üblichen Klischees, die da rezitiert werden.

Schon wieder jemand, der sein krankhaftes Verhalten zu erklären versucht!

traurig....

Ja, Ihre Argumentation!

schlimm ist es wenn man alle in einen Topf schmeißt!
Kennen Sie das Leben als Jäger? Sind Sie jemals mit einem Jäger auf die Jagd gegangen? Haben Sie jemals mit einem leidenschaftlichen Jäger zu tun gehabt, seinen Erlebnissen zugehört?

Von Jagden alla Mensdorff-pouilly will ich nicht sprechen, die jeder kennt und vl deshalb Abscheu vor der Jagd hat.

Die Jagd ist eine grausliche Notwendigkeit.

Andererseits stelle ich hier mal wieder die Frage: Wo sind die Bären hingekommen? Warum verschwinden immer wieder Exemplare spurlos?

Vermutlich gewildert. Und sicher nicht von Jagdamateuren.

Mehr Wölfe, Bären und Luchse in unseren Wäldern!

Guter Ansatz!

Aber schlussendlich werden sich wieder alle um ihre Sicherheit fürchten und schreien: "Bitte tuts den bösen Bär weg!!!"

Wenn sie den Nachwuchs der vom WWF

ausgesetzten Bären in den NÖ-ST Kalkalpen meinen, dann ist die Erklärung relativ einfach: Durch das viel zu kleine Biotop kreuzten die männlichen Bären zu oft die Fährten der Jungbären und Altbären töten eben jeden Jungbären den sie erwischen - das nennt man Natur und wie man an dem Beispiel so schön sieht ist der lieben Mutter Natur das Prinzip der Nachhaltigkeit völlig unbekannt, da kommt es wie es kommt.

Da hätt man den einen oder anderen Kadaver oder Knochen finden müssen.

Ich hab heut zufällig ein gutes Beispiel dafür genommen, wie Jäger ja die natürliche Auslese der ausgestorbenen Raubtiere übernehmen und demzufolge die kränksten, schwächsten Tiere erlegen:

http://www.willhaben.at/iad/kaufe... d=47736172

Uuups, stimmt ja gar nicht, das ist ja ein äußerst gesunder adulter Hirschbock, dessen Abschuss für viel Geld angeboten wird, Das ist mir jetzt aber peinlich, das Beispiel.

http://www.willhaben.at/iad/kaufe... d=47601342

http://www.willhaben.at/iad/kaufe... d=47294932

kann ihnen ruhig peinlich sein

weil sie ganz bewußt tatsachen verdrehen.
natürlich handelt es sich hier nicht um wilde, kränkliche tiere. das sind nutztiere die getötet werden, so wie täglich gesunde rinder und schweine für den verzehr getötet werden.

wo ist das problem?

Das sind Gehegetiere, also Nutztiere wie Rind und Schwein.

sowas wird schon seit huntert jahren gemacht.

ein freund hat mir mal erzaehlt, sein vater bekam fuer so ein vieh, in einem gatter, ATS 500.000,--
und in einem gatter ist das in meinen augen kein wildtier mehr, was soll's?

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