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Vöcklabruck - Nach der Aufregung um eine Kamera-Attrappe, die eine Volksschuldirektorin im Bezirk Vöcklabruck im Buben-WC installiert hat, erhält sie nun Rückendeckung vom Sozialdemokratischen Lehrerverein Oberösterreich. "Die Courage, ungewöhnliche Mittel einzusetzen, um ein außergewöhnliches Problem zu lösen, sollten viele haben", betonten Personalvertreter Franz Turek und Gewerkschafter Anton Lauinger am Freitag. Es sei weder ethisch noch moralisch falsch gehandelt worden.
Die Schulleiterin hatte die Attrappe angebracht, weil es immer wieder zu groben Verschmutzungen gekommen war und andere Maßnahmen nicht fruchteten. Die Kinder wussten nicht, dass es eine falsche Kamera war. Eltern reagierten empört. Es handle sich um kein geeignetes Mittel, die Bezirksschulinspektorin habe die Entfernung bereits angeordnet, zeigte auch Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer keinerlei Verständnis. Für die Buben sei eine derartige Vorgehensweise "in einem sehr intimen Bereich" mit Angst verbunden. Er würde eher vorschlagen, die Kinder mit einer der betroffenen Reinigungskräfte zu konfrontieren, so Enzenhofer.
Vonseiten des Schulerhalters, der Gemeinde, habe es keine Unterstützung für eine dauerhafte Lösung des Problems gegeben, erklärten hingegen Turek und Lauinger. Die Direktorin habe daher als letzte Möglichkeit zu einem ungewöhnlichen Mittel gegriffen. Sicherheit und Hygiene für die Kinder seien wieder hergestellt gewesen. Schulleiter würden immer wieder bei ihrem Einsatz für Schüler und Kollegen im Stich gelassen, kritisieren die Lehrervertreter. "In Wahrheit schanzt man das Problem den Direktoren zu, weil man ohnmächtig vielen dieser und ähnlicher Probleme gegenübersteht." (APA, 12.10.2012)
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Was in aller Welt hat "Sicherheit" in diesem Zusammenhang verloren??? Hallo, es geht hier offensichtlich lediglich um ein angesch.... Klo, nicht um einen thermonuklearen Sprengkopf im Spülkasten. Wenn die Lehrer nicht mehr das Gespür bzw. die Zeit dafür haben, sich zu überlegen, welcher Schüler das gewesen sein könnte und dann vor der Pause und nachdem der Schüler am Klo war kurz nachsehen, ob es nun dreckig ist, dann läuft wohl einiges falsch.
Videokameras (auch falsche) haben am Klo nichts zu suchen, wenn ich meinen Kindern beibringen will, dass ihr Körper ihnen gehört und niemand das Anrecht hat, sie nackt zu sehen, dann lasse ich mir das nicht von irgendwelchen Lehrern torpedieren, da wäre ich auch schon bei der Polizei.
... auf Betonköpfe - quasi in effigiem caementitium - zielen zu dürfen, unter und mit dem Druck der größten Verachtung.
Meinetwegen auch um die Wette, videoüberwacht mit nachfolgender Wiedergabe auf Youtube.
Freundschaft!
Dr. Heinz Anderle, Freigeist
Die Untaten der Schüler haben eine Grund.Dem scheint aber niemand nachgehen zu wollen.
Lieber Symptombekämpfung
Man hätte den Eltern(nach gehöriger Vorwarnung) auch die Reiningungskosten in Rechnung stellen können.So was wirkt of Wunder.
eine öffentliche toilette ordnungsgemäß zu verlassen. es gäbe 3 möglichkeiten a) die eltern darüber zu informieren und sie bitten ihre kinder diesbezüglich nachzuschulen b) meine lieblingsvariante : die kinder das klo putzen zu lassen bis sie wissen was zu tun ist...c ) klo absperren und nur mit schlüssel zugänglich machen, so kann dann jedes schweinderl kontrolliert werden
zur Variante "die Kinder das Klo putzen lassen".
Warum gilt, dass dann nicht z.B. wenn in einer Stadt die Straßen dauernd verdreckt sind das die Bewohner diese putzen müssen?
richtig, weil man Kinder dazu zwingen kann, vor allem in der Institution Schule. Vielleicht heiligt auch hier der Zweck die Mittel aber es bleibt gleich problematisch wie das Aufstellen von Kamera-Attrapen.
und genau deshalb schauen Erwachsenenhäuseln oft so aus wie sie ausschauen. Weil Leut wie Sie den eigenen Dreck dem Nächsten vorsetzen, weil man sie nicht dazu zwingen kann, ihn wegzuräumen.
Nonanet können auch Kinder ein Klo putzen. Nicht mit Scheuerlappen und Danclor, aber sehr wohl ist einem Kind zuzumuten, dass es den Häuselbesen benutzt bzw. nicht absichtlich danebenpinkelt. Wo dies trotzdem irrtü´mlich geschehen ist, darf das Gschrapperl die Klobrille durchaus mit dem hoffentlich vorhandenen Klopapier abputzen.
Da täuschen Sie sich aber! Sie müssen zwar nicht putzen, aber Verschmutzung wird bestraft. Hundstrümmerl müssen auch weggemacht, werden...
In der Schule ist es übrigens was anderes, weil die Klasse regelmässig da ist und die Toilette auch selbst benutzt. "Laissez faire" Pädagogik in Ehren, aber zu lernen, seinen eigenen Dreck wegzumachen, ist sicher nicht schlecht. Zudem schätzt man dann vielleicht die Arbeit der Putzfrau ein wenig mehr...
tja die Putzfrau, so gesehn ist es irgendwie eh kein Wunder das man das Problem im Buben-WC hat;) die kennen das eben von zuhause (ist nur eine Hypothese)
es ging mir nur darum festzustellen, dass es problematisch ist Kinder quasi zu zwingen... aber ok vielleicht gibts ja auch "Mitmachmethoden" um das WC zu putzen.
haben Sie Kinder?
Kloputzen lernt man normalerweise zu Hause.
Das fängt mit dem richtigen Hineinwerfen von benutzem papier an, geht über das Runterlassen der Spülung und endet zunächst mal mit dem Häuselbesen für die Kleinen.
Und wenn unser Halbwüchsiger nicht spurenfrei pinkeln kann, dann kriegt er tatsächlich Putzmittel und Wischmob in die Hand.
Sie haben die Bedeutung der Stricherl offensichtlich nicht verstanden. Sie signalisieren weder inhaltliche zustimmung noch ablehnung, sondern sild als Indikator dafür gedacht, wie lesenswert ein Posting ist und ob man mit dem Lesen von selbigem seine Zeit verschwenden würde. In ihrem Fall sind derzeit 100% der Meinung es wäre Zeitverschwendung.
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