Bei Tieftauch-Experiment verunglückter Taucher aus Traunsee geborgen

12. Oktober 2012, 09:54
  • Bojen kennzeichneten das Tauchverbot im Umkreis der Unfallstelle.
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    foto: apa/philipp wiatschka/salzi.at

    Bojen kennzeichneten das Tauchverbot im Umkreis der Unfallstelle.

Bad Ischler mit Such- und Berge-Roboter aus Wasser geholt - Tauchverbot wieder aufgehoben

Traunsee/Attersee - Der Leichnam eines 42-jährigen Sportlers, der am Wochenende bei einem Tieftauch-Experiment im Traunsee (Bezirk Gmunden) ums Leben gekommen ist, wurde in der Nacht auf Freitag geborgen. Die Einsatzkräfte orteten den Mann aus Bad Ischl im selben Bezirk kurz nach Mitternacht, mit einem Such- und Berge-Roboter wurde der Tote aus dem Wasser geholt. Das teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich mit.

Der Gemeindearzt stellte als Todesursache Ertrinken fest und schloss Fremdverschulden aus. Nach der Bergung, an der Wasserretter aus Oberösterreich und Salzburg, die Feuerwehr sowie die Polizei beteiligt waren, wurde ein nach dem Unfall verhängtes Tauchverbot wieder aufgehoben. Die Bezirkshauptmannschaft hatte es in einem Umkreis von 100 Metern rund um die Unglücksstelle verhängt.

Sicherheitsvorkehrungen versagten

Der 42-Jährige galt als erfahrener Tieftaucher. Bei dem Experiment hatte es sich um einen österreichischen Rekordversuch gehandelt. Ziel war es, die tiefste Stelle des Traunsees mit 192 Metern zu erreichen. Mehrere Ärzte waren in das Vorhaben involviert und das Prozedere bis ins kleinste Detail geplant.

Während des Abstiegs wurden mehrere Flaschen gemäß den speziellen Tiefenanpassungen der Gasgemische verwendet. Ein eigenes Prüfprotokoll sollte klarstellen, wann sie zu wechseln sind. Sicherheitstaucher konnten dem Bad Ischler allerdings nur in eine Tiefe von 60 bis 70 Metern folgen. Am tiefsten Punkt hätte eine Boje angebracht werden sollen.

Fast zeitgleich war im Attersee ein 44-jähriger Hobbytaucher tödlich verunglückt. Der Mann aus Thalheim bei Wels war mit seinem Bruder unterwegs und bekam beim Aufstieg aus einer 45 Meter Tiefe Probleme mit der Luftversorgung. Sein Begleiter überließ ihm sein Mundstück, konnte den 44-Jährigen aber nicht fixieren. Der Mann entglitt ihm und sackte ab. Er konnte nur mehr tot geborgen werden. (APA/red, 12.10.2012)

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ich weiss jetzt was der vorgehabt hat:

in der wikipedia steht der traunsee hat 191m tiefe; der wollt mit einer schaufel einen meter tiefer graben und neuen oesterr. rekord aufstellen...

Was ist eigentlich aus Herbert Nitsch geworden?

Seit seinem Unfall hat man nichts mehr über ihn gehört! Lebt er noch?!

Zumindestens auf diesem Bild schaut er schin wieder ganz gut aus:

http://www.herbertnitsch.com/blog/blac... -narkosis/

Rekordversuch? Vielleicht wären diese 192m ein neues Projekt für Red Bull Baumgartner?

Ich beziehe mich jetzt auf den zweiten Teil des Artikles - was hat man in einem See auf 40m + zu suchen? - ich war selber schon in der Gegend aber dort ist doch null zu sehen - was den Rekordtauchgang Versuch angeht verstehe ich nicht warum Sicherungstaucher nur bis zu einem Drittel der Strecke vorhanden waren obwohl der Tauchgang ansonsten gut vorbereitet erscheint

Keine Rettungstaucher: weils eben ab der Tiefe sehr gefährlich wird, man kann nur extrem kurz untenbleiben ohne sich ewige Dekompressionszeiten einzuhandeln. Mit anderen Worten: die Rettungstaucher würden sich selbst massiv gefährden und könnten im Notfall auch kaum helfen.

Die entsprechenden Gasgemische waren ja vorhanden - warum die Sicherungstaucher nicht auch damit ausrüsten? Tec Taucher kommen auf 120m ohne grössere Deko Probleme wenn die Infrastruktur bei dem Rekordversuch stimmt - mir tut der Mann und seine Kollegen leid aber ich denke die Planung war nicht optimal für soetwas

Ich denke es würde das Risiko nur vergrößern, da ein Taucher auf 120m eigentlich schon wieder seinen eigenen Rettungstaucher brauchen würde. Und wie gesagt, viel helfen können die da unten eh nicht.

Ich hoffe, die Bergung wird aus dem Nachkass des "Tauchers" bezahlt und nicht aus dem Steuertopf!

Ich hoffe ....

... Sie müssen sich die schmerzenden und juckenden Hämorrhoiden auf Ihre Kosten entfernen lassen, die ich Ihnen auf Grund Ihrer pietätlosen Widerlichkeit an den Hals, bzw. viel mehr an den Allerwertesten wünsche.

widerlich

die "Abenteuer" mit Löffel, Messer und Gabel,

mit Tschick, Alk und Knabbergebäck vorm Fernseher kosten im Gesundheitssystem die Milliarden;

dazu kommen noch Gesundheitsschäden von falschen Arbeitshaltungen und fehlender Gymnastik bei sitzenden Berufen;
nicht zuletzt seelische Schäden in der Arbeitswelt, weil "die Ziele" oder "das Ergebnis" höher und höher geschraubt werden;
im Chronikteil der Medien findens dann noch weitere Beispiele an - vermeidbaren - Kosten;

Freizeitunfälle wie Fußballspielen und Motorradfahren belasten die Geldsäckel von Betrieben und Öffentlichkeit auch deutlich - aber sogenannte Risikosportarten - die von gut ausgebildeten Menschen ausgeübt werden - sind bei den Unfällen zwar spektalkular - weils in der Zeitung steht - aber verhältnismäßig selten...

Mit so einer Lebenseinstellung schaut Dein Leben sicher sehr unlustig aus.

Fragen´s die Wasserretter mal, was die in Ihrer Freizeit machen!
Grenzwertige Tauchgänge wären eine Möglichkeit ;o)
Oder ob nicht sogar die Sicherungstaucher aktive Einsatztaucher der Wasserrettung waren...hmmm ;o))

Ich glaub'

wir zwei füllen aus den gleichen 4 50l Speicherflaschen am Attersee-Westufer ... ;)

Bin eher in Steinbach anzutreffen...aber wir haben mit ziemlicher Sicherheit ein paar gemeinsame Bekannte ;o)

Alles klar - die Ecke ;)

aber sicherlich ein paar Bekannte :)

Die Wasserrettung ist ein freiwilliger

gemeinnütziger Verein, bei dem Leute freiwillig als Dienst an der Gesellschaft aktiv sind.

Und Sie neidiger Grantscherben können sich darauf verlassen, dass die den Taucher, der in der lokalen Community viele Freunde hatten, ohne Nachdenken an Kosten und möglichem Verdienstentgang würdevoll bergen werden.

wir bezahlen für so viele andere dinge auch, da kommts auf das auch nimma drauf an

Um welchen Rekord sollte es gehen?

Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Tief... tauchen%29 sind Tiefen von 200m "Routine"

"von bis zu 200m" != "Routine"

ausserdem ist das Sättigungstauchen. Also mit Kammer runter, aussteigen, arbeiten, in die Kammer zurück, Kammer wird hochgeholt, Taucher dekomprimiert.

IIRC sind diese 192m auch der tiefste See Österreichs.

Darum ja die Frage, um welchen Rekord es gehen soll.

Ansonsten haette er ja auch "einfach" mit Kammer runtersteigen koennen etc.

" Berufs-, Militär- und technische Taucher führen heute routinemäßig Tauchgänge in Tiefen von BIS ZU 200 m durch"

"Es ist möglich in Tiefen von 500 m und mehr ohne Panzertauchanzug zu tauchen"

Österr. Rekord.

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