US-Ölpreis kaum verändert

15. Oktober 2012, 14:04
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Goldpreis mit Abschlägen

Wien/Washington - Der US-Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag nur wenig verändert gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 91,85 Dollar und damit 0,01 Prozent weniger als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 115,09 Dollar gehandelt.

Den Angebotsrisiken, welche den Brent-Ölpreis in der vergangenen Woche auf 116 Dollar haben steigen lassen, sind Sorgen vor einer Abschwächung der Nachfrage gewichen, hieß es von den Commerzbank-Analysten. Auslöser hierfür waren pessimistischere Nachfrageschätzungen der Internationalen Energieagentur und die Importzahlen aus China.

Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.747,25 Dollar und damit tiefer zum Freitagnachmittags-Fixing von 1.766,75 Dollar. Gold kann sich dem allgemeinen Abwärtstrend an den Rohstoffmärkten nicht entziehen. Der deutsche Finanzminister Schäuble hat am Wochenende einen Staatsbankrott Griechenlands ausgeschlossen, was die Sorgen vor einer erneuten Eskalation der Schuldenkrise in der Eurozone verringern dürfte.

Bei niedrigeren Preisen dürfte dafür die Schmucknachfrage anziehen, zumal in Indien einige religiöse Feiertage bevorstehen, hieß es in einer aktuellen Commerzbank-Studie. Aus diesem Grund dürfte sich Gold in der derzeitigen Konsolidierung besser entwickeln als die anderen Edelmetalle. (APA, 15.10.2012)

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