Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Christoph Blocher sorgt wieder für Gesprächsstoff: Nun greift der rechtskonservative Politiker, Vordenker der Volkspartei SVP und ehemalige Justizminister der in Finanznot steckenden "Basler Zeitung" finanziell unter die Arme.
Wie zuletzt bekannt wurde, will Blocher für umgerechnet 50 Millionen Euro die der "Basler Zeitung" gehörenden Immobilien abkaufen und dem Blatt damit etwas finanziellen Spielraum verschaffen. Seit zehn Jahren arbeitet die Redaktion in gediegenen Räumlichkeiten der ehemaligen Basler Börse in zentraler Lage; gut möglich, dass sie schon bald günstigere Büros suchen muss.
Denn in dieser Zeit hat das Blatt rund ein Drittel seiner Auflage und seiner Leserschaft eingebüßt und verkauft heute nur noch 68.000 Exemplare täglich. Dies hat nicht nur mit den Schwierigkeiten der gedruckten Tagespresse wegen der zunehmenden Konkurrenz durch die Online-Medien zu tun, sondern auch damit, dass die Zeitung seit gut zwei Jahren unter ihrem Chefredakteur, dem ehemaligen "Weltwoche"-Journalisten und Blocher-Biografen Markus Somm, inhaltlich auf einer rechtsbürgerlichen Linie fährt.
Denn das Publikum im weltoffenen Basel wendet sich zusehends anderen Alternativen zu, etwa der "TagesWoche", einem Online-Medium mit einer gedruckten Wochenausgabe, die innert Jahresfrist 18.000 zahlende Abonnenten gefunden hat. Auch das Konkurrenzblatt "Die Nordwestschweiz", zu deren Medienverbund auch "Der Sonntag" gehört, der an diesem Wochenende erstmals über Blochers Kaufpläne berichtet hatte, hat seine Präsenz verstärkt.
Blocher war schon bisher in der "Basler Zeitung" involviert. Die Zeitung gehört zwar mehrheitlich dem ultraliberalen Tessiner Finanzier Tito Tettamanti, einem Geschäftspartner und ideologischen Weggefährten Blochers; "faktische Besitzerin ist allerdings die Familie Blocher. Formell wiederum schickt Christoph Blocher dabei jeweils seine Tochter Rahel vor", schreibt "Der Sonntag".
Dass Blocher auch bei der "Weltwoche" die Fäden zieht, wird zwar immer wieder behauptet, aber ebenso beharrlich dementiert. Der Verleger und Chefredakteur der "Weltwoche", Roger Köppel, hat deswegen gar die "Neue Zürcher Zeitung" eingeklagt. Diese hatte es in Zweifel gezogen, dass Köppel das Wochenblatt vor sechs Jahren mit eigenen Mitteln gekauft habe, und hatte von einem "edlen Gönner" im Hintergrund gesprochen (und damit wohl Blocher oder Tettamanti gemeint). Klar ist aber, dass die "Weltwoche" unter Köppel politisch stark auf Blochers national-konservative Linie setzt. (prie, DER STANDARD, 12.10.2012)
Aus aktuellem Anlass eine Frohbotschaft: Gott ist mit David Alaba, und "News" hat es enthüllt - In "Zur Zeit" drehte sich acht Seiten lang alles um die bange Frage: "Gerät der Mann ins Hintertreffen?"
Erscheint vierteljährlich mit einer Auflage von 4.000 Stück - Erste Ausgabe am 6. Juni
Bisheriger Chefredakteur von "Horizont"-Online werkt ab Juli im Ressort Kultur & Medien
Christoph Bauer Vorstandschef - Zur Verlagsgruppe gehören "Kölner Stadt-Anzeiger", "Berliner Zeitung", "Kölnische Rundschau", "Hamburger Morgenpost" und "Berliner Kurier"
"Bild"-Chefredakteur kehrt demnächst nach Deutschland zurück - Dem deutschen "Handelsblatt" erklärte er, welche Pläne er mit der "Bild"-Zeitung hat
Magazin kündigt für Donnerstag erste Veröffentlichungen an
Die News-Gruppe stellt "Xpress" als gedrucktes Magazin ein, bastelt am Flaggschiff
Leitung übernimmt Wolfgang Unterhuber
G+J-Sprecher Christian Merl: "Ziehen uns sicher nicht zurück"
"Österreich" will laut Geschäftsführer Oliver Voigt zwei Magazine starten
Neben Ida Metzger auch Hermann Sileitsch neu im Team - Michael Bachner wechselt von der Wirtschaft in die Innenpolitik
Nicolas Beytout hat mit "L'Opinion" eine neue, auch gedruckte Tageszeitung auf den Markt gebracht
Artikel der Tageszeitung "Österreich" Anlass für das selbstständige Verfahren
Er war bisher Leiter der Karriere-Redaktion bei der "Presse"
Iris Brüggler wird "Österreich am Sonntag"-Chefredakteurin - Farbmagazin soll ab Juni ausgebaut werden
Unschuldsvermutung nicht verletzt - Strasser-Anwalt meldet volle Berufung
Janina Lebiszczak-Schuster und Christoph Langecker übernehmen Chefredaktion
Deutsches Fachmedium schürte Gerüchte, Bertelsmann wolle Gruner + Jahr verkaufen
"Genuss Krone", "Business Krone", "Motor Krone Exklusiv" und "Style Krone"
Nachrichtenmagazin berichtet von Stellenabbau und Sparprogramm im Ausmaß von 20 Millionen Euro - Springer-Sprecher nennt Zahlen falsch
Alexandra Föderl-Schmid, Chefredakteurin des STANDARD: Qualitätsmedien sind moderne Aufklärer
Sechs Mal pro Jahr
Emily Bell kritisiert "völlig sexistischen Bericht über Frauen in Machtpositionen"
Nadine Nordmann übernimmt nach der Ära Gernandt - Anpassung an neue Mediennutzung
Positive Bilanz für das Jahr 2012
mit der die komplette innenpolitische redaktionsmannschaft
(angeführt vom kampfsatiriker über den starkolumnisten bis hin zum klassekarikaturisten)
in ihrer schwarzen salzburger partei-
pardon : qualitätszeitung!
mit objektivitäts-anschein garniert
tagtäglich (siehe auch heute, 15.10.)
von faymann abwärts alles rote in der republik
mies und madig zu machen bemüht ist
grenzt an eine aus psychohygienischer sicht bereits bedenklich weit fortgeschrittene realitätsverweigerung.
nur weiter so - meine herren ! sie schaffen es !
die övp-umfragedaten, auf denen ihre kollektivistisch lancierter vorauseilender kampfgehorsam basiert
werden dadurch um mindestens 0,0001 prozentpunkte nach oben gepusht !
dem ehemaligen print-abonnenten
(nicht wirklich überraschend!)
den kostenlosen online-zugang abgedreht...
:-)
aber nicht den zum 'standard' -
sondern den zum salzburger qualitätsblattl...
(zum glück gibt's auf der homepage der salzburger bullenkicker einen verlässlichen pressespiegel...)
ps würden die verantwortlichen SN-'innenpolitiker'
auf ihren online-seiten wenigstens ab & zu
eine fundiert-kritische lesermeinung zulassen,
müsste man damit nicht in die insider-foren des
'standard' ausweichen !
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.