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Die Schlüsselarbeit wurde 1983 in 'Science' veröffentlicht:
http://www.sciencemag.org/content/2... 1/4611/651
Im Wesentlichen geht es darum, daß Gaseinschlüsse im Meteoriten EET79001 dieselbe Zusammensetzung aufweisen wie die Marsatmosphäre (gemessen von den Viking-Landern 1976)
http://www.boulder.swri.edu/~hamilton... /gases.gif
Das Naturhistorische Museum in Wien hat eine der größten und umfangreichsten Meteoritensammlungen weltweit und mit Prof. Köberl als Direktor stehen die Chancen auch sehr gut, daß das Zeug nicht verstaubt, sondern auch entsprechend wissenschaftlich aufgearbeitet wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/Chri... %C3%B6berl
Da hast Du mich jetzt, glaub' ich, etwas missverstanden. Die Meteoritensammlung gab's natürlich schon bevor Köberl Direktor geworden ist. Nur wird jetzt halt wieder intensiver damit gearbeitet und Teile der Sammlung werden auch dem "normalen" Besucherpublikum neu präsentiert.
Die Wiedereröffnung des "Meteoritensaals" ist für 14. November geplant
http://www.nhm-wien.ac.at/ausstellu... ritensaals
Das Tissint-Bruchstück, das hier in Bild 2 zu sehen ist, dürfte wohl eines der Prunkstücke der neuen Ausstellung werden.
weißt du ob man marsmeteoriten eindeutig einem marskrater zuodrnen kann.
bei manchen kann man ja das alter ziemlich genau abschätzen (kraterzählung)
und wenn man an hand der "weltraumverwitterung" dann auch noch weiß wie lange der im all war, zählt man 1 und 1 zusammen und kann ca. sagen ob das von diesem impaktereignis stammt
Ich würde sage nein. Da es einfach zu viele Krater gibt die da passen würden. Was möglich sein müsste ist die Gesteinsart am Mars mit dem Meteoriten zu vergleichen, da kommt dann vielleicht eine Region heraus, von der der Meteorit stammt. Im übrigen es gibt einige private Sammler in Österreich die ebenfalls sehr große Meteoritensammlungen haben. Das NHM als solches hat ca. 1700 verschiedene Meteoriten, wobei Köberl an sich eher ein Impaktforscher ist als Meteoritenforscher. Am geologischen Institut der Uni. Wien gibt es derzeit niemanden Dezitierten der sich damit alleine beschäftigt.
Ich hab nochmal genauer nachgesehen. Es gibt neben 'Zunil' inzwischen bereits eine Liste mit 5 potentiellen Ursprungskratern für Marsmeteoriten:
http://www.mars.asu.edu/christens... s_2005.pdf
(pdf mit 4,5MB; interessant ist in diesem Zusammenhang v.a. Abschnitt 2.4)
http://www.agu.org/journals/... 2600.shtml
Man kann das Alter bestimmen wie lange ein Marsmeteorit der kosmischen Strahlung ausgesetzt war ('cosmic-ray exposure' (CRE) Alter), sprich den Zeitpunkt bestimmen zu dem das Stück aus der Marskruste herausgeschlagen wurde.
Für den Nakhla-Typ sind sehr einheitliche CRE-Alter bekannt (~11Ma), man nimmt also einen gemeinsamen Verursacher an, aber ein passender Marskrater ist nicht bekannt.
Shergottite, wie z.B. Tissint, haben unterschiedliche CRE-Alter (~0,5-19 Ma, also mehrere Impaktereignisse). Ein möglicher Kandidat für Shergottite wäre der Krater 'Zunil' im Gebiet 'Cerberus Fossae':
http://en.wikipedia.org/wiki/Zunil_(crater)
da hat man dann auch einige bruchstücke gefunden.
war hauptsächlich eine arbeit von studenten ;-). die sind in der suchellipse im abstand von 100 metern, glaub ich,durch die wüste gelatscht.
wenn sie glaubten etwas gefunden zu haben, funkten die den prof an, der ist dann mit dem jeep hin und hat das teil untersucht und gegebenenfalls eingesammelt.
die antarktis, ist auch ein dankbares gebiet, zT kaum niederschlag und super kontrast (schwarz, weiß), da sticht so ein steinchen schon hervor.
viel bewunderswerter finde ich, dass man da was gefunden hat.
überhaupt ein interessanter fall.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neus... eteorit%29
Dem Felsen muß es so langweileilig geworden sein auf dem Mars, dass der abgehauen ist, oder was? Hat der Mars nach uns mit Steinchen geworfen? Vielleicht ist die Entstehungsart des Meteoriten ähnlich wie des Planeten, aber, dass Planeten selbst mit Meteoriten um sich werfen ist doch sehr weit hergeholt...
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