Endstation Achtelfinale für Mayr-Achleitner in Linz

  • Patricia Mayr-Achleitner hatte im dritten Satz nur mehr wenig entgegenzusetzen.
    foto: apa/ gindl

    Patricia Mayr-Achleitner hatte im dritten Satz nur mehr wenig entgegenzusetzen.

Kroatin Martic darf sich nach Dreisatzsieg gegen Tirolerin mit topgesetzter Asarenka messen

Linz - Das Einzel-Viertelfinale beim Linzer Tennisturnier Generali Ladies läuft ohne österreichische Beteiligung ab. Nach ihrem unerwarteten Auftaktsieg gegen die Deutsche Sabine Lisicki (8) unterlag die Tirolerin Patricia Mayr-Achleitner am Donnerstag im Achtelfinale der Kroatin Petra Martic in 96 Minuten 2:6,6:3,0:6. Weiter beeindruckend in Richtung Turniersieg marschierte hingegen Wictoria Asarenka. Die Nummer eins der Welt besiegte die Rumänin Simona Halep 6:1,6:1. Nicht lange gefackelt hat auch Ana Ivanovic, die als Nummer zwei gesetzte Serbin verabschiedete die Deutsche Andrea Petkovic mit 6:4 und 6:3.

Mayr-Achleitner kam im vierten Duell mit Martic (2:2) schlecht in die Partie. Bei ihren vier Servicespielen im ersten Satz brachte sie es nicht einmal auf eine 40-prozentige Punktequote, so war ihrer 21-jährigen Gegnerin nicht beizukommen. In Satz zwei bekamen die Zuseher aber ein fast exakt konträres Bild zu sehen. Österreichs Nummer zwei brachte neun von zehn ersten Aufschlägen ins Feld und ließ Martic nur insgesamt 15 Punkte.

Nur fünf Punkte im dritten Satz

Dem zum Trotz verlief Satz drei ganz einseitig zugunsten der Weltranglisten-64. aus Split. Im Eilzugstempo erarbeitete sie sich drei Matchbälle, Mayr-Achleitner gelangen im Finalsatz nur fünf Punkte. "Ich muss das zuerst ein bisschen verarbeiten", meinte die 25-jährige Lokalmatadorin danach. "Mitte des zweiten Satzes habe ich mich gut gefühlt. Ich habe geglaubt, im dritten da anknüpfen zu können, habe aber gleich ein Break bekommen."

Mayr-Achleitner meinte auch, dass sie nach einer Schleimbeutelentzündung in der Schulter für ein Dreisatzmatch noch nicht bereit sei. "Ich werde dieses Turnier einmal verarbeiten, von diesem Match und dem Erstrundensieg profitieren", erklärte die Weltranglisten-159. "Ich habe viele Rückschläge in diesem Jahr gehabt. Aber ich weiß, wie der Weg zurückgeht. Ich muss nur gesund werden und einen guten Aufbau für das neue Jahr schaffen."

Asarenka nach 54 Minuten im Viertelfinale

Ganz entgegengesetzt darf Asarenka mit ihrer Saison äußerst zufrieden sein. Die Weltranglisten-Erste benötigte für ihren Erfolg nur 54 Minuten. Es war der zehnte Matchsieg der topgesetzten Weißrussin ohne Satzverlust in Folge, wobei sie in den dabei gespielten 20 Sätzen nur 37 Games abgab. "Ich versuche einfach nur, meinen Job so gut wie möglich zu machen", sagte Asarenka zu ihrer Dominanz. "Bisher ist mir das hier ganz gut gelungen."

Wichtig war der 23-Jährigen auch, sich im Vergleich zum Sieg am Vortag gegen die Niederländerin Aranxta Rus noch gesteigert zu haben. "Ich werde mich weiter auf mein Spiel konzentrieren und keine Gedanken an irgendwelche Statistiken oder Siegesserien verschwenden", merkte die Gewinnerin von zwölf WTA-Turnieren sowie den heurigen Australian Open an. Um das Halbfinale geht es für Asarenka am Freitag gegen Martic.

Das andere Viertelfinale der oberen Tableau-Hälfte bestreiten Irina-Camelia Begu (ROM) nach einem 6:4,7:6(7) gegen Kiki Bertens (NED) sowie Bethanie Mattek-Sands (USA) nach einem 6:3,6:3 gegen Carla Suarez Navarro (USA). Mattek-Sands hatte in Runde eins Tamira Paszek besiegt. Die Vorarlbergerin schied am Donnerstag mit Sorana Cirstea (ROM) im Doppel-Viertelfinale gegen Julia Görges/Barbora Zahlavova Stycova (GER/CZE-2) 1:6,4:6 aus. (APA, 11.10.2012)

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