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Sebastian Prödl hat vor, einen Beitrag zu leisten. "Wir dürfen uns nicht anpassen, müssen unser Spiel aufziehen."

Keine Angst: Teamchef Koller wirft nicht das Handtuch.
Astana/Wien - Der Fußballpräsident baut natürlich nicht vor, er sagt aber schon: "Das wird das schwierigste Spiel des Jahres." Leo Windtner ist am Donnerstagvormittag mit in den Flieger nach Astana gestiegen, einen großartigen Beitrag zum erhofften und auch erwarteten Sieg am Freitag in der WM-Qualifikation gegen Kasachstan kann der 62-Jährige natürlich nicht leisten. Das gilt auch für den 16. Oktober, wenn in Wien gespielt wird. Windtner ist trotzdem zuversichtlich. "Einen Ergebniszwang vorzugeben wäre nutzlos. Wir wollen aus den zwei Partien sechs Punkte holen. Die Mannschaft strebt das bedingungslos an. Die Spieler bringen verbal und nonverbal klar zum Ausdruck, dass sie etwas bewegen wollen."
Davor (und auch danach) geht es eher ums Verbale, man soll ein wichtiges Fußballmatch niemals totschweigen. Verteidiger Sebastian Prödl sieht Kasachstan als Paket und geht von zwei Siegen aus, was mit Arroganz nicht einmal am Rande zu tun hat. "In Astana müssen wir die Rahmenbedingungen ignorieren, voll auf uns konzen triert sein. Wir dürfen uns nicht an den Gegner anpassen, sondern müssen selbstbewusst unser Spiel aufziehen." Den Rahmen bilden Kunstrasen und eine vierstündige Zeitdifferenz, auf die wird aber kollektiv gepfiffen.
Teamchef Marcel Koller hat die Vorbereitung (der Lehrgang) in Bad Tatzmannsdorf durchaus gefallen. "Alles ist professionell abgelaufen. Mit Teamgeist, Leidenschaft und Willen sollten wir es schaffen." Der Schweizer gibt keinen Tipp ab, vor dem Wort Pflichtsieg graut ihm. "Sprechen ist einfach, die Worte in Taten umsetzen, ist schwierig. Wir müssen auf dem Platz Gas geben." Sein Nervenkostüm sitze perfekt. "Ich habe keine feuchten Hände."
Der Schweizer kennt die Aufstellung bereits, er verrät sie aber nicht. "Sonst könnte man ja nicht spekulieren." Jedenfalls sei die Mannschaftsfindung schwieriger gewesen als vor dem 1:2 gegen Deutschland. Damals stand bereits nach der zweiten Trainingseinheit die Startelf in den Zeitungen. "Diesmal habe ich einiges probiert, gegen Kasachstan hat man mehrere Möglichkeiten. Das Aha-Erlebnis kam erst sehr spät."
Marko Arnautovic übte nicht regelmäßig in der Einsergarnitur, das muss aber nichts bedeuten. Kollers Blick lässt 23 Interpretationen zu. "Alle 23 Spieler haben die Klasse zu spielen." Es ist möglich, dass Marc Janko als Stoßstürmer mittun darf, vom bewährten 4-2-3-1-System wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht abgegangen. "So schnell kann man keine Alternative einstudieren." Im Training wurde auch das Wesentliche, das Toreschießen, geprobt, diesbezüglich gab es ja zuletzt Mangelerscheinungen.
Die Kasachen favorisieren freundlicherweise die Österreicher, als Nummer 147 der Rangliste steht ihnen diese Form der Unterwürfigkeit zu. Österreich ist die Nummer 59. Koller sagt: "Über Fußball sprechen ist einfacher, als Fußball spielen."
Unweigerlich über Fußball sprechen muss der Schweizer abgesehen davon mit Jupp Heynckes. Der Trainer der Bayern war mit David Alabas Comeback im Test gegen Unterhaching am Donnerstag (2:0) zufrieden, einen Einsatz des fast drei Monate verletzt gewesenen 20-Jährigen gegen die Kasachen in Wien wünscht Heynckes nicht. "Er ist noch nicht so weit, auf höchstem Niveau zu spielen. Daher gehe ich davon aus, dass Koller so klug ist, jetzt auf die Spieler zurückzugreifen, die sich in Österreich anbieten." (Christian Hackl, DER STANDARD, 12. Oktober 2012)
Kasachstan - Österreich
Astana Arena,
18 Uhr MESZ, live ATV, SR Tamas Bognar (HUN)
Kasachstan: Sidelnikow (Aktobe/11 Länderspiele/18 Gegentore) - Gurman (Kairat Almaty/7/0 Tore), Roschkow (Astana/13/0), Dimitrenko (Astana/2/0), Kirow (Schachter Karaganda/22/0 Tore) - Schabalin (Irtisch/2/1), Nurdauletow (Astana/25/3), Bogdanow (Tobol Kostanai/2/0), Schmidtgal (Greuther Fürth/9/0) - Ostapenko (Astana/35/6), Nuserbajew (Astana/13/1)
Ersatz: Tsirin (Akschaijk/1/-2), Mokin (Schachter Karaganda/13/-30) - Muchtarow (Ordabasy/11/0), Chairullin (Aktobe/6/0), Konisbajew (Astana/9/1), Korobkin (Astana/1/0), Islamchan (Taras/4/0), Dscholtschijew (Tobol Kostanai/2/0), Schomko (Irtisch/1/0), Nurgalijew (Sunkar Kaskelen/12/0), Schachmetow (Astana/7/0), Gridin (Schachter Karaganda/9/2), Taschimbetow (Ordabasy/4/3)
Österreich: Almer (Fortuna Düsseldorf/4/-5) - Klein (Salzburg/11/0), Prödl (Werder Bremen/35/3), Pogatetz (VfL Wolfsburg/49/2), Fuchs (FC Schalke 04/49/1) - Kavlak (Besiktas Istanbul/19/1), Baumgartlinger (FSV Mainz 05/23/0) - Arnautovic (Werder Bremen/20/7), Junuzovic (Werder Bremen/21/3), Ivanschitz (FSV Mainz 05/57/10) - Janko (Trabzonspor/28/11)
Ersatz: Gratzei (Sturm Graz/10/-21), Königshofer (Rapid/0) - Dragovic (FC Basel/16/0), Garics (Bologna/28/1), Schiemer (Salzburg/23/4), Suttner (Austria/4/0), Burgstaller (Rapid/5/0), Leitgeb (Salzburg/28/0), Pehlivan (Gaziantepspor/17/0), Weimann (Aston Villa/0), Jantscher (Dynamo Moskau/11/1), Harnik (VfB Stuttgart/32/7)
Es fehlen: Alaba (im Aufbautraining), Lindner (Adduktorenprobleme)
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Österreich bleibt nach einem 2:2 gegen Irland im Rennen um die WM 2014. David Alaba gelingt in letzter Minute der Ausgleich für das Team von Marcel Koller, das nur zu Beginn und gegen Ende halbwegs überzeugen kann
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Star der Iren ist eindeutig ihr italienischer Trainer Giovanni Trapattoni. Marcel Koller glaubt trotzdem, dass am Dienstag eher die Spieler entscheiden werden. Robbie Keane fällt aus
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Auf der Reise nach Brasilien sind die Insulaner kein Stolperstein für das ÖFB-Team - Doppelpack Hosiner
Marcel Kollers Vertrag läuft im November aus, ob er dem ÖFB darüber hinaus erhalten bleibt, hängt in erster Linie von den Ergebnissen ab. Auch eine Rückkehr in den Klubfußball ist für den Schweizer reizvoll
Legionär ortet "Bayern-Mentalität" im ÖFB-Team - Koller und Alaba vor WM-Quali-Duell mit Färöern am Freitag eindeutig zuversichtlich
Die WM-Quali gegen die Färöer rückt näher, am Freitag ist es so weit. Die Vorbereitung des Fußballteams läuft unfallfrei ab. Marko Arnautovic spekuliert mit einem frühen Tor, Andreas Ivanschitz auch. Es zählen der Sieg und der Glaube an Brasilien
Das Nationalteam der Färinger besteht nicht mehr aus Fischern oder Briefträgern. Es handelt sich um richtige Fußballer. Teamchef Lars Olsen kennt das Hauptproblem: "Seit mehr als 20 Jahren verteidigen wir nur"
.. entäuschte Hoffnungen, schlechte Trainer, miese Spieler.
Geht doch einfach was trinken und wartet ab.
Denn wie der Prochaska schon mal treffend ausdrückte:
" Aber Rumäninen war auch ein starker Gegner!"
ich würd den raphael holzhauser gern mal im a-team sehen. hat da schon super mitgespielt bei den stuttgarter jungs. würd sich doch mal anbieten gegen kasachstan.
bin aber mit kollers arbeit generalzufrieden. der junge wird ihm sicher schon auch positiv aufgefallen sein und er wird ihn sicher zur rechten zeit mal bringen
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