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Koloraturkünstlerin Palmisano: "Vespafahren ist cool."
Agnes Palmisano studierte klassischen Gesang, aber die echte Wiener Musi "studierte" sie bei Trude Mally, Karl Hodina und Gerhard Bronner. Heute ist sie Expertin für den "Wiener Dudler" - dieser Wiener Koloraturjodler des 19. Jahrhunderts ist übrigens immaterielles Kulturerbe der Unesco.
Zuhören kann man der Künstlerin beim Festival "Wien im Rosenstolz" am 24. 10. im Theater am Spittelberg. Dorthin fährt die 37-Jährige mit ihrer schwarzen Vespa LX50. "Vespafahren ist cool. Ich habe sie vor vier Jahren zur Feier meines ersten Engagements an der Oper Dortmund gekauft. In der Stadt kommt man mit der Vespa super voran, muss keine Parkgebühr zahlen und braucht außerdem wenig Benzin. Regnen darf es allerdings nicht."
Ein Auto gibt es auch. "Das steht im Fuhrpark meines Mannes, eines Winzers. Im Betrieb gibt es natürlich einige Autos, ich borge mir meist einen kleinen Seat Arosa." Was fällt ihr zum Arosa ein? "Er fährt. Für mich das einzige Kriterium." Bei einem Roller ist es anders: "Ich hatte im Sommer einen Unfall, ein Auto fuhr gegen die Einbahn." Ergebnis: "Dellen an Haut und Maschine." Die Vespa wurde repariert, die Werkstatt stellte eine "Aushilfskraxn" zur Verfügung. Fazit: "Da merkt man dann den Unterschied zwischen Moped und Vespa." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 12.10.2012)
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aber die Pedal - Regelung wurde ~ 1967 - 1968 gekippt. Bei diversen Mopedrollern gabs bis dahin eine Alibi - Tretkurbel (zb DS 50, frühe Ponneten ).
"Mokick" ist Piefke-Sprech. Wohl um die richtigen Mopeds von den 25 km/h-Krücken (die es bei uns als Fzgkategorie nie gab ) zu unterscheiden.
In Ö steht im Zulassungsschein ( wurscht ob Vespa, MS50 oder Maxi, ) schlicht "Motorfahrrad" drin. Wurscht ob Pedale, Fußrasten oder Trittbretter.
Zur Ergänzung: Führerscheinpflichtige offene Mopeds gabs auch noch ( ~ Ende 70er bis Anfang 90er Jahre ) : Schwarzes Taferl mit orangem Streifen. Die
liefen in den Papieren als "Kleinmotorrad"
"Agnes Palmisano studierte klassischen Gesang, aber die echte Wiener Musi "studierte" sie bei Trude Mally, Karl Hodina und Gerhard Bronner" - immer schön nivellieren, damit ja niemand das Gefühl hat, man müsste was lernen und sich anstrengen um gut zu sein und Erfolg zu haben.
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