Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Drei Monate nach ihrem fatalen Unfall hat sich die schwer verunglückten spanische Formel-1-Testpilotin Maria de Villota erstmals öffentlich geäußert. "Ich weiß nicht, wie lange diese Schmerzen noch anhalten werden, vielleicht Jahre", sagte die Spanierin, die bei dem Unfall am 3. Juli ein Auge verloren hatte, dem spanischen Magazin Hola: "Aufgrund des spürbaren Drucks im Kopf muss ich mich zurückhalten. Zudem habe ich meinen Geruchs- und meinen Geschmackssinn verloren."
Das Ausmaß ihrer Verletzungen sei ihr zunächst nicht bewusst gewesen. "Anfangs deckten sie mir mein Auge ab, sodass ich nichts sehen konnte. Als ich mich dann erstmals im Spiegel betrachtete, sah ich, dass ich 140 Stiche im Gesicht hatte und geriet in Panik", sagte die 32-Jährige: "Es sah so aus, als seien es Schläge gewesen, die mit einem Schiffstau vorgenommen wurden. Ich werde mich weiteren Operationen unterziehen müssen, aber das Schlimmste ist überstanden."
Sie erinnere sich "an alles, selbst an den Moment des Aufpralls", sagte die Tochter des früheren Formel-1-Piloten Emilio de Villota, die bei ihrer ersten Testfahrt für den Rennstall Marussia verunglückte: "Der Unfall vermittelte mir eine neue Perspektive über das Leben. Jetzt, da ich nur noch ein Auge habe, nehme ich die Dinge bewusster wahr als vorher. Vor diesem Zwischenfall war mein Leben stets von großer Hektik geprägt. Inzwischen ist mir klar geworden, dass man von Zeit zu Zeit verweilen und die Dinge aus einem anderen Gesichtspunkt betrachten muss."
Auch das kurze Abenteuer Formel 1 sieht sie nicht als missglückt an: "Es war immer mein Traum, Formel 1 zu fahren. Diesen habe ich erreicht. Ich habe das Gefühl, ein Fahrer zu sein. Mein neues Leben geht über meinen Traum hinaus."
Ihre Karriere als Rennfahrerin sieht sie trotz des Unfalls nicht als beendet an. "Das weiß ich noch nicht. Es hängt vor allem von der Lizenz ab", meinte sie: "In den Vereinigten Staaten gibt es Fahrer, die ebenfalls ihr Auge verloren haben und trotzdem noch eine Lizenz haben." Allerdimngs schränkte sie ein: "Es stimmt, dass man das Gefühl für die Tiefe verliert, denn erst durch beide Augen wird das perspektivische Sehen möglich." (sid, 11.10.2012)
Mercedes dominiert das Qualifying von Monaco - Hamilton auf Rang zwei, Vettel trotz suboptimaler Runde hinter Mercedes-Duo Dritter
Spanier holt sich in Frankreich den Sieg vor Crutchlow und Marquez. Lorenzo und Rossi enttäuschen
Franzose gewann in Argentinien zum achten Mal in Folge - Nowikow mit Minor als Vierter knapp am Podest vorbei
Pascal Wehrlein ersetzt den Weltmeister-Bruder bei Mercedes in der DTM - Wolff: "Ein Star der Zukunft"
Danica Patrick startet am Sonntag beim 500-Meilen-Rennen in Daytona in ihrem Chevrolet von der Pole-Position. Sie schaffte das als erste Frau in der 60-jährigen Geschichte der Nascar-Serie
Franzosen dominierten in Südamerika - Österreicher Kreidl beendete Abenteuer als 85.
Comeback des finanziell angeschlagenen Herstellers mit Schwerpunkt Kundensport und Nachwuchsförderung
Walkner mit Sieg bei MX3-WM am Ziel seiner Träume: "Einfach nur geil" - Erster WM-Titel für Österreich seit Heinz Kinigadner
Österreicher out - Toyota-Pilot Davidson brach sich bei Unfall zwei Wirbel
Der Klassiker in Indianapolis zieht jedes Jahr die Motorsportwelt in seinen Bann. Der Schotte Dario Franchitti gewann am Sonntag zum dritten Mal das Rennen
Der Schotte entscheidet den IndyCar-Klassiker im Finish für sich. Dixon und Kanaan auf den Plätzen
Ausgemusterter Formel 1-Pilot: "Trotz all meiner Erfahrung werde ich als Rookie starten"
Franzosen verzichten aus Kostengründen auf Le Mans und die Langstrecken-WM
Ob Schotterteich oder Meer: der Niederösterreicher Kevin Reiterer ist ein Speedfreak und am Jetski kaum zu schlagen
Leben des zweifachen Indy 500-Siegers konnte nach einer Massenkarambolage nicht mehr gerettet werden - Hamilton: "Ein extrem trauriger Tag"
Stallorder in der Formel 1 ist Betrug an den Fahrern und Fans
Bolide von Rookie Kyle Larson schrammt nach Kollision im Zielsprint den Fangzaun entlang - Herumfliegende Wrackteile verletzen Zuschauer
Neue Motorsportchef bei Mercedes über das Wesen der Formel 1, die Beteiligung an zwei konkurrierenden Teams und den sportlichen Anspruch
Matthias Walkner lukriert selbst als Motocross-Weltmeister kein Preisgeld. Warum er sich die Gatschhüpferei trotzdem antut und mit welchen Ressentiments er zu kämpfen hat, erklärt er im Interview
Brite gewinnt in Abwesenheit des polnischen Seriensiegers Taddy Blazusiak in Eisenerz - Lediglich sieben Piloten schafften es ins Ziel
Ex-Formel-1-Pilot Montoya fabrizierte beim NASCAR-Saisonauftakt Horror-Unfall, blieb jedoch unverletzt
menschen mit einäugigkeit gewöhnen sich gewisse tricks an und kommen im alltagsleben gut klar. sie dürfen natürlich auch den führerschein machen
wie sich das bei rennfahrern auswirkt ist schwer zu sagen. sie kennen ja den kurs eh auswendig und das menschliche hirn ist sehr anpassungsfähig wie informationen verarbeitet werden
es ist auch nicht so dass einäugige menschen dauernd ihr glas umstoßen. wenn man es nicht weiß merkt man das garnicht
für eine lulu-serie (im vergleich zur formel-1, bei aller technikgeilheit heute) wird's vielleicht reichen, für die guten klassen (wie eben formel 1 oder dtm oder rally mit mehr als 1,5l hubraum) wirds aber nix mehr werden, da ist das gehirn einfach nicht in der lage, das fehlende zweite auge zu kompensieren. ganz zu schweigen von der orientierung drum herum, man wird ja zu gefahr für andere, wenn man sich schon nicht selbst irgendwo einbaut.
Lauda hatte das überhaupt nicht geschnallt, sonst hätte er auch kein Comeback gegeben. Wieso hätte er auch aufhören sollen? Körperlich nicht beeinträchtigt und es ist bei vielen Sportlern so, dass sie ihre große Leidenschaft, auch nach schweren Verletzungen wieder nachgehen.
Einzig, mit einem Auge, ist das natürlich nicht so leicht.
Was soll Lauda denn "geschnallt" haben?
Schauen Sie sich doch mal Lauda genau an, vor allem die Partien um die Augen:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... t_1996.JPG
Wie allseits bekannt ist Lauda, 6 Wochen nach dem Unfall auf dem Nürburgring -bei dem er fast verbrannt wäre- in Monza wieder ins Auto gestiegen und fuhr auf den 4.Platz.
Fr. Villota will trotz Augenverletzung weiter Rennen fahren.
Es sind also eher Gemeinsamkeiten zwischen ihr und Lauda erkennbar.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.