Bewährungsstrafe für früheren deutschen NPD-Chef

11. Oktober 2012, 17:41
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Zehn Monate wegen Volksverhetzung

Berlin - Der frühere Chef der rechtsextremen deutschen Partei NPD ("Nationaldemokratische Partei"), Udo Voigt, ist am Donnerstag wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt werden.

Das Berliner Landgericht verhängte gegen den 60-Jährigen auch eine Geldbuße von 1.000 Euro. Voigt hatte laut Gericht am 25. März 2010 in einer Rede im Bezirksparlament des Berliner Stadtbezirks Treptow-Köpenick die Waffen-SS verherrlicht. Zudem wurde er schuldig gesprochen, einen ausländerfeindlichen Werbespot verbreitet zu haben. Das Urteil entsprach den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Voigt hatte mit seiner Rede zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus Empörung ausgelöst. "Es sollte eine gezielte Provokation sein", sagte Richter Thomas Seifert. Voigt habe seine Partei auf billige Art und Weise bekanntmachen wollen. Ein Linken-Politiker hatte Anzeige erstattet. Voigt hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. (APA, 11.10.2012)

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