Weltmarktführer Afghanistan: Wie Heroin ein Land dominiert

Ansichtssache

Der Opiumanbau bringt nicht nur Devisen ins Land, sondern auch massive Suchtraten

Mit Ausnahme eines einzigen Jahres gilt Afghanistan seit 1992 durchgehend als weltgrößter Produzent von illegalem Opium. Lediglich 2001, als Nato-Streitkräfte die Herrschaft der Taliban stürzten, ging der Anbau und die Weiterverarbeitung des Schlafmohns kurzfristig zurück. Seither wuchsen die Ernteerträge des Heroin-Rohstoffes auf ein größeres Ausmaß an denn je.

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foto: epa/jawed kargar

Afghanistan ist Teil des von der Osttürkei bis nach Westchina reichenden Goldenen Halbmondes, dem Zentrum der weltweiten Heroin-Produktion. Vor allem im fruchtbaren Südwesten des Landes gedeihen weite Mohnfelder.

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