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Der billigste Reader der Welt: 10 Euro. Allerdings nur mit einem Zweijahresvertrag
Man muss der Huffington Post zustimmen: Amazons Kindle E-Book-Reader für 69 US-Dollar bzw. hierzulande für 79 Euro ist schon ein relativ guter Deal. Das Gerät ist eines der besten auf dem Markt und angesichts des wachsenden Marktes zahlt sich ein Reader für Vielleser definitiv aus.
Dass sich Elektronik-Riesen und Großkonzerne mit Preisen ständig zu unterbieten versuchen ist auch eine normale und gesunde Entwicklung des Marktes. Doch ein deutsches Unternehmen namens Txtr nahm das wohl sehr wörtlich. Deren neuer E-Reader namens Beagle kostet nämlich nur 10 Euro.
Ein unglaublicher Preis für ein Gerät in diesem Segment. Doch das 127 Gramm schwere Gerät hat nur ein fünf Zoll großes Display. Es gibt auch keinen Touchscreen oder ein beleuchtetes Display. Mit vier Gigabyte Speicher kann man laut Txtr-Website lediglich fünf Bücher auf das Gerät laden. Der Beagle kommt auch ohne jegliche Verbindung aus: Kein 3G oder WLAN verfügbar. Für den Betrieb werden zwei AAA-Batterien verwendet.
Die Bücher können über die Txtr App für iOS und Android runtergeladen werden und dann via Bluetooth auf den Beagle gesendet werden. Die Android-App soll bald gelauncht werden. Der Beagle soll als Smartphone-Accessoire für Mobilfunkverträge dienen, der echte Wert des Gerätes über die Mobilfunker also wieder reinkommen. Ohne Vertrag dürfte das Gerät vorerst nicht verfügbar sein.
Bald soll das Gerät auf den Markt kommen, zuerst in Europa, danach in den USA, wo Txtr angeblich schon mit AT&T im Gespräch ist. Ob das Gerät nach Österreich kommt, ist noch nicht bekannt. T-Mobile habe aber keinen Kontakt mit dem Unternehmen gehabt und plane vorerst auch nicht das Gerät anzubieten. Auch bei 3 haben man keine Pläne diesbezüglich, man sei aber gesprächsbereit. Ein Video von Beagle gibt es auf Vimeo:
txtr beagle from txtr on Vimeo.
(iw, derStandard.at, 11.10.2012)
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Da ist die Auflösung eben super und das Licht kann auch was. Das Angebot ist spitze und der Service gut. Kann das alles mit 10€ auch sein? Wohl kaum...
Die Bücher werden offenbar nicht im ePup PDF oder was auch immer Format abgespeichert, sondern am Smartphone vorgerendert und dann am Reader als "Bild" gespeichert. Damit ist ihnen das Format egal, solange das Smartphone damit umgehen kann, aber es braucht halt extrem viel Platz ...
damit ist das teil nichts als ein bildbetrachter mit eInk-display, aber kein reader.
kindle und co bieten wörterbücher, vorlesefunktion, browser, zitate-speicher etc.
diese funktionen in das kleine gehäuse vom txtr und es wird ein hit
Das gehört überhaupt viel stärker verbreitet; war früher auch bei Taschenrechnern nicht unüblich. Wozu haben wir eine ganze Infrastruktur mit Standards, Ladegeräten etc. aufgebaut, wenn dann erst recht jeder mit seiner fest verbauten Batterie daherkommt?!
Ich behaupte jetzt mal: nutzloser Elektroschrott. Txtr hatte ein tollen Konzept für einen Reader, als die aufkamen. Wurde aber leider zur Vaporware. Dieses Ding ist allerdings kein Reader sondern ein verkrüppelter Bilderanzeiger. Kann nur sagen: Besser die paar € drauflegen und ein anderes Gerät kaufen. Irgend eines, wenns sein muss auch ein Billigteil von Weltbild oder sowas. Da hat man mehr Freude damit.
Ich hab ja selbst ein I-Pad (bin in New York in die Applestore Falle getapt ;)) und benutze es auf Reisen und teilweise auch zu Hause auch gern zum lesen.
Nur solange ich es nicht vernünftig in der Badewanne benutzen kann ist es leider nur der halbe Spaß. Magazine oder Unterhaltungslektüre lese ich eben sehr gerne auch mal in der Badewanne zum entspannen und Bücher die mir zu schade dafür sind besitze ich auch gerne in klassisch gebundener Version.
Ich halte Tablets oder Reader noch immer für eine großartige Erfindung und mein Laptop wird zu Haus kaum mehr eingeschaltet wenn ich nichts zu arbeiten hab. Aber solange es keine 100% wasserdichten Geräte gibt sind sie für mich leider kein richtiger Buch/Magazin ersatz...
Sagen wir mal so: Mein Sony PRS-T1 ist 'erstaunlich' wasserdicht. War damit zwei Wochen am Strand, er ist im nassen Sand herumgekugelt, alles kein Problem. Sieht jetzt aus wie mit Schmirgelpapier behandelt - aber er funktioniert noch problemlos.
Nur der Touchscreen mag keine Nässe, dafür reicht dann aber der allerwinzigste Tropfen, dass der bis zur vollständigen Trocknung außer Gefecht bleibt. Deshalb würde ich mir auch niemals einen ohne Tasten anschaffen.
Vor Spritzwasser hab ich ja eh nicht so viel Angst. Aber wenn ich nach einem langen Arbeitstag irgend ein Buch in der Wanne lese, kommt es schon vor, dass es mir kurz aus der Hand rutscht ;)
Und dafür wär mir das I-Pad doch zu schade.
PS: Wobei mir das mit dem bedienen der Touchscreens bei Feuchtigkeit auch schon öfters negativ aufgefallen ist...
Nja, ganz dicht ist wahrscheinlich keiner. Aber die Technik drinnen ist viel simpler als bei iPad und Co, daher kann man die Geräte - wie einfache Handys - wohl einfach ein paar Tage trocknen lassen (habe ich aber noch nie probiert).
Ein Tablet würd ich allerdings auch nicht mit in die Wanne nehmen :D
"Die Bücher können über die Txtr App für iOS und Android runtergeladen werden und dann via Bluetooth auf den Beagle gesendet werden."
... okay, ihr Smartphone User: wenn ihr die Wahl habt zwischen diesem eReader, auf den nur 5 Bücher draufpassen und den Kram gleichauf eurem Telefon zu lesen - was würdet ihr tun?
Ich warte auf den Kobo Glo:
http://www.kobo.com/koboglo
scheint eine gute Alternative zum kindle zu sein.
Die Auflösung ist höher als beim Kindle. er zeigt ebups an, ohne dass man sie vorher irgendwie bearbeiten/konvertieren muss wie beim proprietären Kindle.
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