Txtr Beagle: Der billigste E-Reader der Welt

11. Oktober 2012, 15:02
  • Der billigste Reader der Welt: 10 Euro. Allerdings nur mit einem Zweijahresvertrag
    screenshot: derstandard.at

    Der billigste Reader der Welt: 10 Euro. Allerdings nur mit einem Zweijahresvertrag

Mobilfunker in Europa sollen den Reader gemeinsam mit Smartphones anbieten

Man muss der Huffington Post zustimmen: Amazons Kindle E-Book-Reader für 69 US-Dollar bzw. hierzulande für 79 Euro ist schon ein relativ guter Deal. Das Gerät ist eines der besten auf dem Markt und angesichts des wachsenden Marktes zahlt sich ein Reader für Vielleser definitiv aus.

10 Euro

Dass sich Elektronik-Riesen und Großkonzerne mit Preisen ständig zu unterbieten versuchen ist auch eine normale und gesunde Entwicklung des Marktes. Doch ein deutsches Unternehmen namens Txtr nahm das wohl sehr wörtlich. Deren neuer E-Reader namens Beagle kostet nämlich nur 10 Euro.

Fünf Bücher

Ein unglaublicher Preis für ein Gerät in diesem Segment. Doch das 127 Gramm schwere Gerät hat nur ein fünf Zoll großes Display. Es gibt auch keinen Touchscreen oder ein beleuchtetes Display. Mit vier Gigabyte Speicher kann man laut Txtr-Website lediglich fünf Bücher auf das Gerät laden. Der Beagle kommt auch ohne jegliche Verbindung aus: Kein 3G oder WLAN verfügbar. Für den Betrieb werden zwei AAA-Batterien verwendet.

Via Bluetooth

Die Bücher können über die Txtr App für iOS und Android runtergeladen werden und dann via Bluetooth auf den Beagle gesendet werden. Die Android-App soll bald gelauncht werden. Der Beagle soll als Smartphone-Accessoire für Mobilfunkverträge dienen, der echte Wert des Gerätes über die Mobilfunker also wieder reinkommen. Ohne Vertrag dürfte das Gerät vorerst nicht verfügbar sein.

Zuerst Europa

Bald soll das Gerät auf den Markt kommen, zuerst in Europa, danach in den USA, wo Txtr angeblich schon mit AT&T im Gespräch ist. Ob das Gerät nach Österreich kommt, ist noch nicht bekannt. T-Mobile habe aber keinen Kontakt mit dem Unternehmen gehabt und plane vorerst auch nicht das Gerät anzubieten. Auch bei 3 haben man keine Pläne diesbezüglich, man sei aber gesprächsbereit. Ein Video von Beagle gibt es auf Vimeo:

 

txtr beagle from txtr on Vimeo.

(iw, derStandard.at, 11.10.2012)

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Wer billig kauft, kauft zwei Mal! Der neue Kindle von Amazon ist jetzt auch in Österreich zu bekommen: http://goo.gl/5CAUr
Da ist die Auflösung eben super und das Licht kann auch was. Das Angebot ist spitze und der Service gut. Kann das alles mit 10€ auch sein? Wohl kaum...

4 Gb Speicher für 5 Bücher

??? Häh
Wie gehts das den :
1 Buch = 800 Mb
Was sind das für Bücher die so blad sind?

offenbar ein video in dem das buch durchgeblättert wird

3.8GB von den 4GB sind für DRM... :-P

Die Bücher werden offenbar nicht im ePup PDF oder was auch immer Format abgespeichert, sondern am Smartphone vorgerendert und dann am Reader als "Bild" gespeichert. Damit ist ihnen das Format egal, solange das Smartphone damit umgehen kann, aber es braucht halt extrem viel Platz ...

bücher mit digitalem text werden anscheinend in einzelne bilder (vorgerenderte Seiten) umgewandelt und dann riesig auf das gerät übertragen

damit ist das teil nichts als ein bildbetrachter mit eInk-display, aber kein reader.
kindle und co bieten wörterbücher, vorlesefunktion, browser, zitate-speicher etc.
diese funktionen in das kleine gehäuse vom txtr und es wird ein hit

leute, 4GB sind weeeeeeiiiiiiiit mehr als 5 bücher, da gehen sich schon 2-3 folgen tbbt in hd drauf aus...

ok, ja,. es steht auch auf deren hp so. verstehen tu ichs aber trotzdem nicht. beim kindle touch passen auf 3GB nutzbaren speicher bis zu 3000 bücher.

"Für den Betrieb werden zwei AAA-Batterien verwendet."

Das gehört überhaupt viel stärker verbreitet; war früher auch bei Taschenrechnern nicht unüblich. Wozu haben wir eine ganze Infrastruktur mit Standards, Ladegeräten etc. aufgebaut, wenn dann erst recht jeder mit seiner fest verbauten Batterie daherkommt?!

Ich behaupte jetzt mal: nutzloser Elektroschrott. Txtr hatte ein tollen Konzept für einen Reader, als die aufkamen. Wurde aber leider zur Vaporware. Dieses Ding ist allerdings kein Reader sondern ein verkrüppelter Bilderanzeiger. Kann nur sagen: Besser die paar € drauflegen und ein anderes Gerät kaufen. Irgend eines, wenns sein muss auch ein Billigteil von Weltbild oder sowas. Da hat man mehr Freude damit.

Ich hab ja selbst ein I-Pad (bin in New York in die Applestore Falle getapt ;)) und benutze es auf Reisen und teilweise auch zu Hause auch gern zum lesen.

Nur solange ich es nicht vernünftig in der Badewanne benutzen kann ist es leider nur der halbe Spaß. Magazine oder Unterhaltungslektüre lese ich eben sehr gerne auch mal in der Badewanne zum entspannen und Bücher die mir zu schade dafür sind besitze ich auch gerne in klassisch gebundener Version.

Ich halte Tablets oder Reader noch immer für eine großartige Erfindung und mein Laptop wird zu Haus kaum mehr eingeschaltet wenn ich nichts zu arbeiten hab. Aber solange es keine 100% wasserdichten Geräte gibt sind sie für mich leider kein richtiger Buch/Magazin ersatz...

Ich verwende meinen Kindle (eine Version ohne Touchscreen) auch in der Badewanne. Mit einer wasserdichten Hülle.

Sagen wir mal so: Mein Sony PRS-T1 ist 'erstaunlich' wasserdicht. War damit zwei Wochen am Strand, er ist im nassen Sand herumgekugelt, alles kein Problem. Sieht jetzt aus wie mit Schmirgelpapier behandelt - aber er funktioniert noch problemlos.

Nur der Touchscreen mag keine Nässe, dafür reicht dann aber der allerwinzigste Tropfen, dass der bis zur vollständigen Trocknung außer Gefecht bleibt. Deshalb würde ich mir auch niemals einen ohne Tasten anschaffen.

Vor Spritzwasser hab ich ja eh nicht so viel Angst. Aber wenn ich nach einem langen Arbeitstag irgend ein Buch in der Wanne lese, kommt es schon vor, dass es mir kurz aus der Hand rutscht ;)

Und dafür wär mir das I-Pad doch zu schade.

PS: Wobei mir das mit dem bedienen der Touchscreens bei Feuchtigkeit auch schon öfters negativ aufgefallen ist...

nimm doch so einen monitor halterungs arm und klemm dort das ipad drauf, schaut sicher super aus im badezimmer^^

Nja, ganz dicht ist wahrscheinlich keiner. Aber die Technik drinnen ist viel simpler als bei iPad und Co, daher kann man die Geräte - wie einfache Handys - wohl einfach ein paar Tage trocknen lassen (habe ich aber noch nie probiert).

Ein Tablet würd ich allerdings auch nicht mit in die Wanne nehmen :D

Nur so nebenbei.
Der Kindle um 79 Euro hat auch keine Beleuchtung und keinen Touchscreen.
Beides hat nur der Paperwhite und der kostet 129 Euro, also eigentlich 130,08 Euro in Ö

Warte selbst auf den Kobo Glo, Kindle muss nicht sein.

viel spaß beim warten!

Gibts den Paperwhite bei uns schon?

"Die Bücher können über die Txtr App für iOS und Android runtergeladen werden und dann via Bluetooth auf den Beagle gesendet werden."

... okay, ihr Smartphone User: wenn ihr die Wahl habt zwischen diesem eReader, auf den nur 5 Bücher draufpassen und den Kram gleichauf eurem Telefon zu lesen - was würdet ihr tun?

Ich bevorzuge zum Lesen eInk. Ich bin gerade am Überlegen, ob ich nicht sogar das Graphic Novel vom neuen Humble Bundle auf dem eReader lesen soll, obwohl er nur Graustufen darstellt...

Kobo Glo

Ich warte auf den Kobo Glo:
http://www.kobo.com/koboglo

scheint eine gute Alternative zum kindle zu sein.
Die Auflösung ist höher als beim Kindle. er zeigt ebups an, ohne dass man sie vorher irgendwie bearbeiten/konvertieren muss wie beim proprietären Kindle.

höhere Auflösung? - Ich dachte da sei dasselbe Display verbaut.

Kann es schlimmer sein als der Kindle, der trotz fehlender Silbentrennung alles im Blocksatz anzeigen möchte? Kommt mir vor, als würde Amazon Bücher und Typografie hassen :-(

Silbentrennung ist sowieso überbewertet.

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