Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Eine neue Internetplattform soll Kindern und Jugendlichen, die ihre Angehörigen pflegen, Unterstützung bieten. Auf der Webseite www.superhands.at finden junge Menschen altersgerecht aufbereitete Informationen über Krankheiten, Pflegetipps und ein Forum, in dem sie sich mit Jugendlichen in ähnlichen Situationen austauschen können. "Wir wollen den Kindern etwas von ihrer schweren Verantwortung abnehmen", erklärte Anneliese Gottwald von der Johanniter-Unfall-Hilfe, die das Projekt initiiert hat, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien. Die Diakonie Österreich unterstützt das Projekt.
Wahrgenommen oder verdrängt
"Das Problem, dass Kinder ihre Angehörigen pflegen müssen, wird von der Gesellschaft nicht wahrgenommen oder verdrängt", kritisierte Michael Chalupka, Direktor der Diakonie Österreich. Schätzungen zufolge sind etwa 22.000 bis 25.000 Kinder und Jugendliche in Österreich betroffen. Ihre Aufgaben reichen von der Hilfe im Haushalt, über die Körperpflege bis zum Wechsel der Inkontinenzeinlage oder Verbandswechsel. Sie tragen ein hohes Maß an Verantwortung und wissen oft nicht, dass es Hilfe gibt.
Für die Internetplattform wurden Videos mit Kindern gedreht, die zeigen, wie Waschen, Pulsmessen oder das Wechseln der Bettunterlage funktionieren. Interessierte finden außerdem Erste-Hilfe-Tipps und Informationen zu Pflegegeld, Pflegenotdiensten und Anlaufstellen. Das Angebot richtet sich vor allem an junge Menschen zwischen zehn und 18 Jahren, die für Angehörige sorgen, sowie an Lehrer und alle Menschen, die mit Jugendlichen zu tun haben. "Durch die Plattform soll auch die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisiert werden und eine Enttabuisierung stattfinden", betonte Gottwald.
Online-Beratung
Derzeit wird das Projekt durch private Quellen finanziert. Die langfristige Finanzierung für die Betreuung der Online-Beratung und einer Telefonhotline, die ab 5. November geplant ist, ist noch nicht sichergestellt.
"Die Unterstützung der Kinder ist nur der erste Schritt, der Staat darf sich nicht auf Kinder als Pflegende verlassen", betonte Chalupka. Er forderte von der Regierung, dass die Angebote im Pflegebereich ausgebaut werden und mit einer Strukturreform Antworten für das Thema pflegende Kinder und Jugendliche gefunden werden. (APA, 11.10.2012)
Link
Kurstadt bei Wien als einst drittgrößte jüdische Gemeinde in Österreich interaktiv aufbereitet
Eindruck einer großen Menschenmenge bei einer Eröffnungsfeier sollte enstehen
Tiere könnten nach Aktion Verhalten verändern
Auch bei Start und Landung - Meistens werden Smartphone angelassen - Weiterhin keinerlei Belege für verursachte Probleme
Unter dem Scanning Tunneling Microscope hatten Forscher auch den kleinsten Film der Welt gedreht
filmclicks.at geht mit Print-Inhalten online
J. J. Abrams dockt an die Materialschlachten des gegenwärtigen Blockbuster-Kinos an
Chris Hadfield beendet seinen Dienst auf der Raumstation mit einem Ständchen für seine Fans
Zwei Hamburger haben Scharlatanen im Netz den Kampf angesagt
Der Fotograf Sam Bland hat sich Googles Bildersuche künstlerisch genähert
Raumkapsel "SpaceShipTwo" erreichte Überschallgeschwindigkeit
Galaxy S4-Werbeclip nimmt Apple-Smartphone-Benutzer aufs Korn
Oder: Ein Film über Computer, Moshimo und den "ziemlich süßen" Neo
Landesrechnungshof kritisiert Verschwendung von 187.000 Euro
Soll verdeutlichen, wie durch uneingeschränkten Zugang zu Informationen Fortschritte in der Wissenschaft und Nutzen für die Gesellschaft erzielt werden können
Zwei Millionen US-Dollar in nur vier Tagen zusammengekommen - Kampagne läuft noch vier Wochen
Aufschrei" bündete Nutzerinnen mit ihrem Protest gegen alltäglichen Sexismus
Gebot von 605.000 US-Dollar wurde mit gestohlener Kreditkarte abgegeben
Im Kampf gegen die "Smartphone-Kriminalität" haben Beamte auch die Käufer im Visier
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.