Grundstein für ÖBB-Zentrale am Wiener Hauptbahnhof gelegt

  • Die ÖBB-Konzernzentrale am südlichen Vorplatz des neuen Wiener Hauptbahnhofs soll bis August 2014 fertiggestellt werden.
    foto: apa/tomaselli.vs./zechner&zechne

    Die ÖBB-Konzernzentrale am südlichen Vorplatz des neuen Wiener Hauptbahnhofs soll bis August 2014 fertiggestellt werden.

  •  Im Bild ein undatiertes Rendering der Konzernzentrale, die die Wiener Architekten Zechner & Zechner entworfen haben.
    foto: apa/tomaselli.vs./zechner&zechne

    Im Bild ein undatiertes Rendering der Konzernzentrale, die die Wiener Architekten Zechner & Zechner entworfen haben.

Fertigstellung bis August 2014 geplant

Wien - Die Bauarbeiten für die neue ÖBB-Konzernzentrale beim Wiener Hauptbahnhof schreiten zügig voran: Am Donnerstag hat ÖBB-Chef Christian Kern den Grundstein für den Rohbau gelegt - nachdem zuletzt bereits in die Tiefe gegraben wurde. Das Gebäude soll bis August 2014 am südlichen Vorplatz des Bahnhofs entstehen.

Errichtet wird es von einem Konsortium aus der BAI Bauträger Austria Immobilien GmbH, Habau Hoch- und Tiefbaugesellschaft m.b.H. und Östu-Stettin Hoch- und Tiefbau. Die Gruppe hat das Baurecht für 80 Jahre erworben. Die Bahn mietet den Turm, danach geht das Gebäude in das Eigentum der ÖBB über.

"Dieses Haus hat eine große Bedeutung. Die ÖBB befindet sich in einem wesentlichen Veränderungsprozess. Wir wollen wirtschaftlicher und kundenfreundlicher werden. Das Haus wird unser Arbeiten verändern", betonte Kern vor Journalisten. Mit dem Bau will die ÖBB ihre Standortkonzentration abschließen.

Nur mehr drei Standorte

Künftig wird es nur mehr drei Standorte geben: Die Büros der Rail Cargo Austria in Erdberg, die ÖBB-Infrastruktur am Praterstern und die ÖBB-Konzernzentrale am Hauptbahnhof in der Gerhard-Bronner-Straße 15. Das soll helfen, Kosten um über fünf Mio. Euro pro Jahr einzusparen.

Im neuen Gebäude am Hauptbahnhof wird ein Großteil der bisher in Wien verstreuten Büros von acht ÖBB-Gesellschaften zusammengeführt. Rund 1.700 Mitarbeiter werden dort künftig untergebracht sein. "Weniger Standorte, effizientere Raumnutzung, niedrigere Prozesskosten und geringere Mietaufwendungen werden einen wichtigen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg der Bahn leisten", unterstrich der ÖBB-Chef.

Die Wiener Architekten Zechner & Zechner haben das künftig rund 88 Meter hohe Gebäude entworfen. Eine effiziente Nutzung von Energie, Wasser und weiteren Ressourcen sei bei der Planung im Vordergrund gestanden, wie betont wurde. Dies würde unter anderem durch einen erhöhten Wärmeschutz der Gebäudehülle und einem regelbaren außenliegendem Sonnenschutz erreicht werden. (APA, 11.10.2012)

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