ownCloud 4.5 veröffentlicht

File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software mit zahlreichen Neuerungen

Am Donnerstag wurde Version 4.5 der File-Synchronisierungs- und File-Sharing-Software "ownCloud" veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen die einfachere Anbindung an Cloud-Storage wie Amazon S3, Dropbox, Google Drive und die Integration eines Video-Players. Ergänzend können jetzt Sub-Administratoren eingerichtet werden, welche die Mitglieder und Zugriffsrechte einzelner Gruppen selbständig verwalten. Auch versprechen die Entwickler „eine deutlich verbesserte Performance bei Up- und Download - auch von großen Dateien."

"unique ID"

Auch erhält jede Version eines Ordners oder einer Datei eine eindeutige Kennung ("unique ID") an Stelle eines einfachen "Zeitstempels". Bei der Synchronisierung werden die IDs miteinander verglichen. Da nur noch die Dateien übertragen werden, bei denen sich die Kennung geändert hat, kann wesentlich schneller synchronisiert werden. Diese Technik reduziert deutlich die Rechenlast am ownCloud-Server. Zudem entfällt die Notwendigkeit, dass die Uhren bei Servern und Desktops aufeinander abgestimmt sein müssen.

Single-Sign-on

Anwender können sich über ownCloud 4.5 auch automatisch bei anderen WebDAV-, IMAP-, Samba- und FTP-Servern anmelden, die sie einmal in ihren ownCloud-Einstellungen hinzugefügt haben.

Die kostenpflichtige ownCloud Business, Enterprise und Education Edition bietet gegenüber der freien Community Edition Erweiterungen und
Zusatzleistungen wie Support für Oracle-Datenbanken oder yynamische Storagezuteilung. (red, 11.10. 2012)

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