Leitbörsen in Fernost schließen schwächer

11. Oktober 2012, 12:04
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Bonität für Spanien nach unten korrigiert hat, mehrheitlich schwächer tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio sank um 49,45 Zähler oder 0,58 Prozent auf 8.546,78 Punkte. Der Shanghai Composite fiel um 17,07 Punkte oder 0,81 Prozent auf 2.102,87 Punkte. Gegen den Trend verbesserte sich der Hang Seng Index in Hongkong um 79,45 Zähler (plus 0,38 Prozent) auf 20.999,05 Einheiten.

Die Märkte in Singapur und Sydney zeigten sich etwas leichter. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.032,66 Zählern mit einem geringfügigen Minus von 1,15 Punkten oder 0,04 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney schwächte sich um 6,7 Zähler oder 0,15 Prozent auf 4.505,20 Einheiten ab.

Belastet hätte vor allem die Herabstufung Spaniens durch die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P), hieß es aus dem Handel. Damit befindet sich die Kreditwürdigkeit der viertgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone nur noch eine Stufe über dem sogenannten Ramschniveau. Auch der Ausblick bleibe negativ, teilte S&P am Mittwochabend mit. Es droht also eine weitere Herabstufung.

Unter den Bankwerten kletterten Indutrial & Commercial Bank of China um satte 4,26 Prozent auf 4,89 Hongkong Dollar. Bank of communication verzeichneten ebenfalls ein klares Plus und notierten bei 5,62 Hongkong Dollar, was einem Aufschlag von 3,50 Prozent entspricht. Suncorp gewannen in Sydney um 0,53 Prozent auf 9,42 australische Dollar dazu. Westpac Banking erhöhten sich um 0,31 Prozent auf 25,80 australische Dollar. Die Papiere der Aozora Bank ermäßigten sich unterdessen um 0,44 Prozent auf 227 Yen.

Die Anteilsscheine des Immobilienentwicklers New World Development sackten am Hongkonger Markt um knapp vier Prozent auf 12,26 Hongkong Dollar ab. Hang Lung Properties notierten ebenfalls deutlich tiefer und verabschiedeten sich mit einem kräftigen Abschlag von 3,74 Prozent auf 25,75 Hongkong Dollar aus dem Handel.

Zu den größten Gewinnern innerhalb des Nikkei-225 zählten unterdessen Japan Tobacco mit einem kräftigen Aufschlag von 3,57 Prozent auf 2.231 Yen. Unter den Aktien von Versorgern legten Kansai Electric Power um satte 5,16 Prozent auf 591 Yen zu.

Die Indexschwergewichte Rio Tinto verloren 0,73 Prozent auf 55,42 australische Dollar und BHP Billiton sanken um 0,69 Prozent auf 33,25 australische Dollar. (APA, 11.10.2012)

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