Schwedenbomben-Firma scheint gerettet

  • Niemetz scheint gerettet.
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    Niemetz scheint gerettet.

Zur Rettung des Wiener Standortes will Niemetz offenbar ein Grundstück verkaufen und es dann zurückmieten

Der Wiener Süßwarenhersteller Niemetz ("Schwedenbomben", "Manja") hat offenbar eine Lösung gefunden, um aus dem aktuellen finanziellen Engpass herauszukommen. Laut einem ORF-Bericht sollen durch den Verkauf des Firmengrundstücks in der Aspangstraße gleich zwei Fliegen auf einen Schlag getroffen werden: Mit dem Verkaufserlös kann der finanzielle Engpass der Firma bewältigt werden. Nach dem Verkauf soll das Grundstück zurückgemietet und dadurch der Wiener Standort erhalten werden.

Über den Kaufpreis sei laut Firmenanwalt Stephan Nitzl Stillschweigen vereinbart worden, heißt es im Bericht weiter.

Niemetz befindet sich  in ernsten finanziellen Schwierigkeiten. Zahlreiche Mitarbeiter haben seit Monaten ihr Gehalt gar nicht oder nur teilweise ausbezahlt bekommen. Niemetz wurde 1890 als Konditorei eröffnet und 40 Jahre später die Süßwarenmanufaktur in Betrieb genommen. (red, 11.10.2012)

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