German Mergers & Acquisitions-Index

11. Oktober 2012, 08:11
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Erhöhtes Kurspotenzial bei Fusionen und Übernahmen

Die HVB in ihrer Funktion als Emittentin, die Finanzen Verlag GmbH als Indexberater sowie die Structured Solutions AG als Indexberechnungsstelle haben den Solactive German Mergers & Acquisitions Performance-Index aus der Taufe gehoben. Dieser Index umfasst bis zu 20 Aktien derjenigen Gesellschaften, die nach Meinung des Indexberaters wahrscheinliche Ziele von Fusionen und Übernahmen sind und denen daher überdurchschnittliches Kurspotenzial zugetraut wird.

"Harte" und "weiche" Auswahlkriterien

Um in das Auswahluniversum zu gelangen, muss eine Gesellschaft nicht nur in Deutschland domizilieren und über ein deutsches Börsenlisting verfügen, sondern auch eine Marktkapitalisierung von mindestens 100 Millionen Euro und eine tägliche durchschnittliche Handelsliquidität von über 200.000 Euro vorweisen. Danach entscheidet der Indexberater anhand qualitativer Kriterien, wie etwa Marktstellung, technologischer Wettbewerbsfähigkeit, Branchenzugehörigkeit, Aktionärsstruktur, Analystenmeinungen sowie Finanzkennzahlen über die Aufnahme in den Index.

Derzeit erfüllen ADVA, Bertrandt, Celesio, Deutz, Gildemeister, Infineon, K+S, Kontron, Kuka, LPKF Laser, Morphosys, PSI, Rhön-Klinikum, Stada Arzneimittel, Suess Microtec, Takkt, Vossloh, Wacker Chemie, Wirecard und XING die harten und weichen Auswahlkriterien. Sollten sich weniger als zwanzig Titel für die Indexauswahl qualifizieren, so wird die entsprechende Anzahl - ebenso gleichgewichtet - zur Indexberechnung herangezogen.

Der Index ist als Performance-Index konzipiert, d.h. ausgeschüttete Dividenden werden - analog zum DAX - reinvestiert und kommen damit fairerweise dem Anleger zugute. Diese Tatsache sowie vierteljährliche Austausch- und Anpassungstermine mit erneuter Gleichgewichtung aller Komponenten (Rebalancing) lassen die jährliche Managementgebühr im Solactive German Mergers & Acquisitions Performance-Index Zertifikat (ISIN: DE000HV7TPD2) in Höhe von einem Prozent p.a. verkraftbar erscheinen. Der Index wurde per 14.9.12 auf der Basis von 100 Punkten lanciert; das Zertifikat hat ein Bezugsverhältnis von 10:1 und handelt mit einer Geld-Brief-Spanne von 0,5 Prozent bzw. 5 Cent, d.h. homogenisiert 5 Indexpunkten.

ZertifikateReport-Fazit: Das Zertifikat richtet sich an Investoren, die deutschlandweit diversifiziert auf mögliche Übernahmekandidaten setzen möchten. Da das Portfolio hauptsächlich aus Werten der „zweiten Reihe" besteht (einzige DAX-Werte: Infineon und K+S) und naturgemäß auch von Gerüchten lebt, sollte mit entsprechender Volatilität gerechnet werden.

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