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Führerscheine, die bis 18. Jänner 2013 ausgestellt wurden oder werden, gelten noch 20 Jahre. Alle ab dem 19. Jänner dann nur mehr 15 Jahre.
Wien - Seit Jahresbeginn stürmen Autofahrer das Wiener Verkehrsamt. "Wir bearbeiten derzeit so viele Anträge wie nie zuvor", sagt ein Beamter. Von 1. Jänner bis 30. September wurden rund 35.000 Anträge für einen Scheckkartenführerschein gestellt, berichtet Manfred Reinthaler von der Wiener Landespolizeidirektion.
Ein Grund für den großen Andrang: Im Jänner 2013 tritt die 3. Führerscheinrichtlinie in Kraft. Viele Autofahrer denken, sie müssen ihre Lenkerberechtigung noch rechtzeitig tauschen, damit sie einen unbefristeten Scheckkartenführerschein bekommen. Das stimmt nicht: Alle Führerscheine, die bis einschließlich 18. Jänner 2013 ausgestellt werden, bleiben dann noch 20 Jahre gültig, also bis 18. Jänner 2033 (siehe auch: Fragen und Antworten zum "neuen Führerschein").
Was sich ändert: Alle Lenkberechtigungen, die ab dem 19. Jänner 2013 ausgestellt werden, haben nur mehr 15 Jahre Gültigkeit. Eine weitere Ursache für den Ansturm ist laut Reinthaler, dass viele Autofahrer fürchten, ab 2013 zu einem Gesundheitstest zu müssen, wenn sie erst dann den Führerschein tauschen. Das stimmt aber nicht. "Auch in Hinkunft sind keine Gesundheitstests vorgesehen", so Reinthaler.
Am Wiener Verkehrsamt ist die Antragsflut aber ungebrochen. "In Spitzenzeiten haben wir bis zu 500 Leute am Tag dagehabt", sagt Reinthaler. Die Steigerung bei den Anträgen beläuft sich derzeit auf 25 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Mittlerweile gibt es einen "Nummernstopp". Ab dem 200. Antrag, der an einem Werktag gestellt wurde, ist Schluss.
Mithilfe eines Nummerators wird im Verkehrsamt darauf hingewiesen, wie viele Anträge an einem Tag noch bearbeitet werden. Viele Antragsteller müssen deshalb unverrichteter Dinge wieder gehen. "Bei Diebstahl, Verlust oder Verlängerung der Führerscheinklasse machen wir natürlich eine Ausnahme", sagt Reinthaler. In diesen Fällen werde ein Antrag dennoch bearbeitet.
Die Hälfte der Führerscheine, die getauscht werden, sind noch gültig. Das heißt, die Identität der Person ist klar erkennbar und der Schein nicht beschädigt. "Unser Appell lautet, nur dann zu tauschen, wenn es notwendig ist", sagt Reinthaler. (APA/red, derStandard.at, 11.10.2012)
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Wieviele mitarbeiter sind das?? Unfassbar. Das dauert doch nur ein paar minuten. Und ueberhaupt - na, das geht echt nur am amt....
Naja, verkehrsamt ebn... Hab da eh auch erlebnisse der anderen ma2412art gehabt.
würde nicht schaden.
Altersunabhängig könnten so notorische Alkoholiker und Suchtkranke ebenso wie Halbblinde oder sonst Fahruntaugliche vom Lenkrad verbannt werden.
Wie in Österreich üblich, traut sich das kein Minister einzuführen. Also bleiben Alkis, Giftler usw. so lange am Steuer, bis sie sich oder/und andere zu Krüppeln gefahren haben. Mahlzeit!
Diese neue 20-Jahre-Gültigkeitsregel zeigt wieder einmal, dass es eigentlich NUR um Geldbeschaffung geht, wenn es eh keinen Gesundheitscheck gibt.
Ich würde einen solchen ehrlich gesagt gar nicht schlecht finden, speziell ab etwa 60 oder so.
Nicht um alte Leute zu diskriminieren, sondern weil sie oft wirklich nicht mehr Herr der Lage in ihrem Auto sind, sich das aber nicht eingestehen wollen und somit gegebenenfalls auch andere Leute gefährden.
Das mit den 200 Anträgen pro Tag ist wieder eine nette österreichische Ämter-Anekdote ... so nach dem Motto "wüvü Oaweit ma hom, bestimma mia!" :D
ist wirklich irgendwer so naiv und glaubt ernsthaft, dass damit auch nur irgendwie Unfälle verhindert werden könnten?
(Wer sagt Ihnen, dass der frisch-fröhlich Untersuchte nicht im nächsten Moment am Steuer zusammenbringt? Geschweige denn Jahre später?)
Ehrlich gesagt, verschwenden Leute wie Sie, denen solch tolle Vorschläge locker-flockig von der Zunge gehen, auch nur irgendeinen Gedanken daran, ob der Aufwand und die Einschränkung von erworbenen Rechten auch nur irgendwie im Verhältnis zum Nutzen stehen könnte?
Und ehrlich gesagt, kennen Sie auch nur eine Statistik, die zeigt, dass ältere Menschen eine größere Gefahr für den Verkehr darstellen als junge und die daher Zwangsuntersuchen ab 60 auch nur irgendwie rechtfertigen könnte?
Hargutt, V., Körner, Y., Krüger, H.-P. & Maag, C. (2007). Nicht krankheitsbedingte psychologische Determinanten der Fahreignung und Fahrsicherheit. In B. Madea, F. Mußhoff & G. Berghaus (Hrsg.), Verkehrsmedizin. Fahreignung, Fahrsicherheit, Unfallrekonstruktion (S. 599-623). Köln: Deutscher Ärzte Verlag.
Es war mir ohnehin von vornherein klar, dass nichts kommen wird. Im Unterschied zu Ihnen kenne ich aber die relevanten Unfallzahlen ua der Statistik Austria.
Stimmt, was das Forum ist, kann man an Nullnummern wie Ihnen wunderbar erkenne: irgendwas behaupten, nix belegen aber sich wie der Größte vorkommen...
Leider reichts für die meisten nicht, den letzten Rest an Intelligenz im Alltag anzuwenden und z.B. in eine NÖ-Bezirkshauptmannschaft am Stadtrand zu fahren, wo täglich ca. 2 Personen ihren Schein tauschen und das ganze geschätze 175 Sekunden dauert.
Und die haben es redlich verdient, 3x wieder nach Hause geschickt zu werden.
Das ist natürlich eine andere Geschichte, da muss ich dir recht geben ;)
Dennoch: wenn es beim Verkehrsamt möglich ist, einen solchen Antrag einzubringen, dann hat dieser auch ehestmöglich bearbeitet zu werden. Ist ja schließlich ein Service für die Bürger ;)
Also müsste jedes Verkehrsamt in Österreich, quasi auf Verdacht hin, das Personal so weit aufstocken, dass jederzeit 5000 oder 20.000 pro Tag abgefertigt werden können ??
Ich denke, das wäre doch sehr kostenintensiv und ziemlich unnötig.
1) Weil die ganze Umtauscherei sowieso sinnlos ist (mein rosa Lappen gilt genauso bis 2033).
2) Weil man die Räumlichkeiten in den Ämtern nicht so großzügig anlegen kann, nur weil einmal in 20 Jahren alle gleichzeitig rein wollen.
Ist ja das gleiche mit den Reisepässen. Am 28.Juni kommen 200.000 drauf, dass sie am 29.Juni einen Reisepass brauchen..... Und genau die beschweren sich dann, dass nix weitergeht am Passamt.
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