Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Bei den Verhandlungen zur Reform des Dienst- und Besoldungsrechts liegen die Vorstellungen von Lehrervertretern und Regierung noch immer weit auseinander. "Wir werden von der Position, dass wir Qualität haben wollen, nicht abgehen. Es wird jetzt an der Regierung liegen, dementsprechend nachzubessern", forderte Chefverhandler Paul Kimberger (FCG) nach einer Verhandlungsrunde mit Beamten am Mittwoch. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) hatte eine solche Adaptierung des Regierungsangebots angekündigt.
Kimberger, der Chef der ARGE Lehrer in der GÖD, bemängelte, dass die Regierung immer noch nicht bereit sei, zu sagen, wie viel Geld sie für eine Reform des Lehrerdienstrechts in die Hand nehmen will. Für ihn sei jedoch klar, dass dem derzeitigen Vorschlag nicht zugestimmt werden kann: Es handle sich dabei um ein Sparpaket, das bis zu 400.000 Euro Verlust beim Lebenseinkommen der Lehrer bedeuten würde.
Selbst in der Frage, wie die Einkommen zu berechnen seien, sind sich Lehrervertreter und Regierung nach wie vor uneins. Dennoch sind laut Kimberger bereits bis in den November hinein weitere Verhandlungstermine auf Beamtenebene fixiert, über einen Termin für eine von Regierungsseite angekündigte Runde mit den zuständigen Ressortleiterinnen Schmied, Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) und Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) sei indes abseits medialer Ankündigungen noch nicht gesprochen worden.
Bis es zur nächsten politischen Runde kommt, werde die Gewerkschaft bei den Verhandlungen weiter Themen einbringen, die neben Einkommen und Arbeitszeit für den Lehrerberuf wesentlich seien, etwa die Frage der Lehrerausbildung und der Einführung von Junglehrern in den Beruf, leistungsgerechte Bezahlung etwa für Schulleiter und Klassenvorstände und mehr Unterstützung durch Sozialarbeiter und Schulpsychologen. (APA, 11.10.2012)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Beamtenministerin sieht Konflikt innerhalb der Gewerkschaft - Nächste Verhandlungsrunde am Mittwoch
Gewerkschaft will 13.000 zusätzliche Posten bei administrativem und pädagogischen Personal
Eine Einigung auf ein neues Lehrerdienstrecht ist immer noch in weiter Ferne
Die neue Ausbildung für angehende Lehrer ist zwar abgesegnet, der Streit um die Reform des Dienstrechts für Pädagogen aber prolongiert
Unterrichtsministerin fordert Vizekanzler auf, bei der Frage des Lehrerdienstrechts auf Gewerkschafter einzuwirken
Plakate und Begleitbrief an alle Schulstandorte verschickt, um gegen Ministeriumspläne zu demonstrieren
Wegen zu großer Verhandlergruppe auf Seiten der Lehrergewerkschaft - Neuer Termin bereits fixiert
Bildungsministerin glaubt an Abschluss: "Keiner wird den Tisch verlassen, ich schon gar nicht"
Am 3. Mai 2012 starteten die offiziellen Verhandlungen zwischen Regierung und Gewerkschaft - Fortsetzung am 8. Mai
Regierung und Gewerkschaft planten Einigung um die Osterzeit
Ein Blick in die Studie "Bildung in Zahlen" zeigt: Geplantes Gehalt für Pädagoginnen über dem Einstiegsgehalt von Hochschul-Absolventen
"Reines Vertragsverhältnis" nicht genug, Schmied hofft auf Einigung bis Anfang April, Faymann will selbst mit Neugebauer verhandeln
Am Donnerstag verhandeln Ministerinnen mit Gewerkschaft
Reform wäre "vorerst nicht budgetbelastend", so die Finanzministerin
"Nicht nur ein Nein in den Vordergrund stellen, sondern auf das schauen, was notwendig ist" - Gebäudeoffensive nach der Wahl geplant
Weitere Termine wurden sind vereinbart - Inhaltliche Punkte wurden nicht kommentiert
Für Thomas Bulant liegt das Problem des Regierungsvorschlages vor allem an der Berechnung der Arbeitszeit für künftige Lehrer
Sobald ein Verhandlungsergebnis vorliegt - BMHS-Gewerkschafter Rainer: "Da rede ich nicht dagegen"
ÖVP-Landesschulratschef ist für Versetzungsschutz
Die Lehrerdienstrechtsverhandlungen kommen nicht so recht in Gang. Die Koalition schickt drei Ministerinnen in den Ring
Jene Lehrern, die sich nicht anders zu helfen wissen, werden in überfüllten Klassen 25-30 Unterrichtsstunden verbringen und dabei einen Hungerlohn kassieren.
Die kompetenten Lehrer der schwierigen Maturafächer werden in Privatschulen und Nachhilfezentren dickes Geld an den Kindern mit reichen Eltern verdienen, damit sie die Zentralmatura schaffen. Diese Entwicklung gibt es bereits in anderen Ländern.
Hauptsache wir haben Geld für Banken, ESM und die Geschäfte unserer korrupten Politiker (wie z.B. Eurofighter).
Kann ich nur bedingt zustimmen. In Österreich verdienen Lehrer übers Lehrerleben gesehen bei weitem nicht so schlecht wie immer behauptet wird - vor allem Lehrer höherer Schulen haben im Vergleich zu anderen Ländern einen hohen Verdienst. Klar, die oft zitierten Schweizer Lehrer verdienen noch mehr: aber erstens verdient man dort generell mehr, dafür ist auch das Leben teurer. Und die Schweizer Lehrer haben eine Lehrverpflichtung von 28-32 Stunden (!) pro Woche -> die arbeiten also auch deutlich mehr als hierzulande.
Und zum Thema Banken: dort liegt das Geld rum und wer das Geld hat, schafft (leider) an. Wo glauben Sie denn hat der Staat sein Geld? Nicht unterm Kopfpolster, sondern bei Banken. Denen muss man also zwangsweise helfen.
das, was bis jetzt auf dem tisch ist, ist weit weniger als das, was das bisherige system bietet.
und deshalb ist nachbesserung im sinne von VERBESSERUNG angesagt.
her mit der kohle!
sonst sind wir weg!
germanien, helvetien warten auf uns, mit mehr geld, besseren arbeitsbedingungen und - vor allem! - mit einer medien*behandlung*, die nicht auf neidkomplexe, wadlbeißerei und sonstige *tiefgänge* gegenüber lehrerInnen dauerfixiert ist!!!
sialich!
her mit MEHR kohle für MEHR arbeit!!!
Vollkommener Blödsinn. Genauso wie manche Lehrer schreien: Hilfe ich muss dann vielleicht einen Master machen, also will ich auch mehr verdienen.
Schauns mal in die Privatwirtschaft: dort wächst die Arbeit auch immer mehr an, aber das Personal wird nicht mehr. Und dort wird heutzutage für viele Jobs ein Uni/FH-Abschluss verlangt, wo vor einigen Jahren noch eine Matura reichte. Mehr Geld gibts aber trotzdem dafür nicht.
Sie haben das klassische Lehrer-Denken: ich muss bissl mehr arbeiten, also muss ich mehr verdienen. Wie in einer Schiene verläuft das. Mehr Arbeit mehr Geld, mehr Ausbildung mehr Geld. Gibts woanders längst nicht mehr. Höchste Zeit, dass auch Lehrer ihren Beitrag zur Wirtschaftskrise leisten.
Gerade Pflichtschullehrer, die es gewohnt sind den Arbeitsplatz knapp vor der Haustüre zu haben und die einen sehr geringen Aktionsradius aufweisen und im Ort meist fest verwurzelt sind, werden sich davor hüten, nach Deutschland oder die Schweiz zu gehen - das sind nur leere Worthülen. Woanders haben Sie übrigens eine deutlich höhere Lehrverpflichtung als hierzulande, vor allem in der Schweiz. Dort müssen Sie dann auch mehr unterrichten, das berechtigt natürlich auch zu mehr Geld. Und die Lebenshaltungskosten in der Schweiz und in einigen Teilen Deutschlands sind auch deutlich höher als bei uns. Ich betrachte Ihren Kommentar daher als heiter-zynische Aussage.
Stopfen von Banken und deren Managern gebraucht.
Aber den Lehrern hat man ja 2013 eine erneute Nulllohnrunde aufgebrummt. Da gibt's dann sicher für unsere gebeutelten Bankenmanager eine saftige Lohnerhöhung samt Boni ... Dass ein Lehrer dann erneut bis zu 64.000.- Euro bis zu seinem (statistischen) Lebensende verliert ist doch ein Klacks, oder?
ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur EIN EINZIGER stimmbürger bei der letzten wahl unseren volksvertreterInnen das pouvoir erteilt hat, geldinstitute zu *retten*!?!?
wenn etwas im krisenfall pleite gehen MUSS, dann auf jeden fall eine bank.
sialich.
der staat hat keine banken zu *retten*, nie und nimmer!
es wird zeit, dass diesen *minderleisterInnen* der geldwirtschaft und ihren politischen helfershelferInnen der hahn abgedreht und die *spielerei* (vulgo zockerei!) mit öffentlichen geldern verboten wird,
und zwar
rigoros!
Lehrer sind bissl wie Bauern...viel Arbeit, und wir verarmen dabei. Schaun wir uns doch mal die Lehrer-Gehaltskurve an und stellen fest: Lehrer brauchen für das was sie leisten nicht wirklich jammern. Fixer Job, oft kurze Anreise zum Arbeitsplatz Schule, keine Leistungskontrolle und kein Risiko, unkontrollierbare Heimarbeit (wie viel wird da wohl wirklich gearbeitet...?), nach wie vor kaum Fortbildungen im Sommer (nur 5% aller Lehrerfortbildungen finden im freien Sommer statt, der Rest während der Arbeitszeit...), keine Dienstreisen - nun, das sind alles Aspekte, die dazu führen, dass Lehrer eh nicht so schlecht verdienen und nicht sudern brauchen.
Deine Formulierungen erinnern sehr an die Chefin des ÖAAB!
"Her mit den Millionen, her mit dem Zaster, her mit der Marie"!
Nur, über die Gegenleistung wird gleich gar nicht mehr gesprochen. Die Nehmer der Gelder der Anderen, die verstehen sich als die neuen Herrenmenschen und würden es als Affront verstehen!
Das würde ja bedeuten, dass die Bezahlungen für die nicht geleisteten Arbeiten, nicht erreichten Resultet, der 124.000 Lehrpersonen aufrecht erhalten werden und die Aussicht auf vielleicht bessere Leistungen noch viel besser entlohnt werden.
Ich würde meinen, dass die Lehrpersonen erst einmal die Gegeleistungen für die erfolgten Zahlungen erbringen sollen und dann über eventuelle Korrekturen / Verbesserungen gesprochen werden kann.
Die Mehrarbeit nehme ich den freigestellten Lehrergewerkschafter niemals ab. Diese Typen haben ja schon lange die Glaubwürdigkeit der Österreicher verloren.
Eigentlich spielt es aber keine Rolle mehr, weil schon in wenigen Jahren die Schlage vollkommen anders sein wird.
Das Problem ist doch vor allem die Leistung der Lehrpersonen, welche sich bei einem irren Personalstand von 2,2 Lehrpersonen pro Schulklasse in laufen fallenden Fähigkeiten der Absolventen manifestierte.
Diese jungen Menschen haben kaum mehr die Fähigkeiten etwas zu schaffen und erhebliche Schwierigkeiten im globalen Wettbewerb zu bestehen. Es wird also, zeitversetzt, zu fallenden Staatseinnahmen kommen müssen und die Finanzierung der Staatlichkeit, auch des Bildungssystems, zunehmend verloren gehen.
Wenn das so weitergeht, dann ist auch bald Schluss mit dem schönen Ruhegenuss, weil eben unfinanzierbar. Das ist dann der Fall, wenn kein Depp mehr die Ö Staatsanleihen zeichnet.
Diese Realität gefällt gar nicht, oder?
Jüngste Entwicklung, die ich kürzlich gelesen habe: Maturanten kaufmännischer Schulen können immer schlechter Rechtschreiben. Da stellts einem doch die Haare auf. 8 Jahre Pflichtschule, 5 Jahre höhere Schule und dann kommen Leute raus, die schwere Rechtschreibprobleme haben. Da läuft tatsächlich etwas schief.
Die Gewerkschaft blendet jede Leistungserbringung vollkommen aus und schreit nur nach mehr Geld, dem Geld der Anderen. Die Forderungen muss man auch im Zusammenhang mit den Ö Mitmenschen sehen.
Jahresbruttoeinkommen nach dem RH /Personaljahrbuch des Bundes:
Arbeiter:..............18.318.-
Selbstständige......23.657.-
Angestellte:.........34.146.-
Bundeslehrpersonen:...50.191-
Diese Überzahlung wird dann noch mit einer exzessiven Unterforderung bei der Leistungserbring garniert.
Nach der OECD Jahresunterrichtsleistungen:
Volksschulen:......779 Stunden
Sekundarstufe I:..607 Stunden
Sekundarstufe II:.589 Stunden
Die realen Jahresarbeitszeiten werden wohl bei etwa 1.000 Stunden pro Jahr liegen, also bei etwa 60%.
checkliste des 1. parteilosen:
1. alle bundeslehrpersonen über einen kamm scheren - check!
2. irgendwelche zahlen hinschreiben - check!
3. jemanden angreifen - check!
"Die realen Jahresarbeitszeiten werden wohl bei etwa 1.000 Stunden pro Jahr liegen, also bei etwa 60%."
hammersatz, der aus keiner statistik herauszulesen ist, da er aus dem geistigen kapazitäten des parteilosen kommt, müssen wir es für wahr nehmen. warum? immerhin hat er erfahrung mit der thematik. woher? von postings! unbezahlbar...
Ich nehme mir auch immer wieder vor, diesem Verrückten nicht zu antworten, kann es aber dann doch nicht lassen, weil meine Finger so jucken, aber wahrscheinlich sollte man es ohnehin so machen wie bei einem kleinen Kind mit Trotzanfall: nicht einmal ignorieren!!
1) Keine Betrachtung der einzelnen Lehrperson sondern einen Gesamtbetrachtung des Bildungssystems.
2) Daher auch die Medianeinkommen, weil eben für eine Gesamtbetrachtung korrekt.
3) Es doch Bürgerpflicht Misstände deutlich aufzuzeigen um Österreich zu schützen. Wenn freche Nehmer sich angegriffen fühlen, dann ist ja der richtige Weg.
4) Hammersatz!
Wenn man eine Durchschnittsbetrachtung der Nebenzeiten über alle Unterrichtsgegenstände macht, also auch Sport, Religion, dann kann wohl ein Aufschlag von max. 60% auf die Unterrichtszeiten genommen werden. Daher also max. 1.000 Stunden pro Jahr.
Die 1.000 Stunden für das Hefteverbessern glauben doch nur die Lehrpersonen selber, sonst aber kein Österreicher.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.