Roland Düringer verzichtet auf Konto, Handy und Fernseher

  • "Wutbürger" Düringer verschaffte sich auch beim internationalen Aktionstag der "Occupy"-Bewegungim Jänner in Wien Gehör.
    foto: apa/herbert neubauer

    "Wutbürger" Düringer verschaffte sich auch beim internationalen Aktionstag der "Occupy"-Bewegungim Jänner in Wien Gehör.

Kabarettist will leben wie in den 1970ern

Wien - Der Kabarettist Roland Düringer hat einen ungewöhnlichen Selbstversuch angekündigt. Er werde künftig auf die Annehmlichkeiten der Konsumgesellschaft und sowohl auf ein Konto als auch auf Handy oder Fernseher verzichten, sagte Düringer dem "Seitenblicke Magazin". Er wolle an die Grenzen des Möglichen gehen: "Ich werde leben wie in den 70ern."

Düringer hatte Ende vergangenen Jahres bereits mit seinem Unmut über die aktuellen gesellschaftspolitischen Umstände für Aufsehen gesorgt. Sein "Wutbürger"-Auftritt zum Abschluss der Sendung "Dorfers Donnerstalk" brachte eine breitflächige Unzufriedenheit auf einen aussagekräftigen Punkt und erreichte via YouTube binnen kürzester Zeit ein großes Publikum. (APA, 10.10.2012)

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