Studie: Schüler wollen mitbestimmen, kennen aber Möglichkeiten nicht

Rosa Winkler-Hermaden
11. Oktober 2012, 10:22
  • Knapp 40 Prozent wissen nicht, ob es an ihrer Schule ein Schülerparlament gibt. "Das sind alarmierende Ergebnisse", 
sagt Daniela Wetzelhütter.
    foto: apa/schlager

    Knapp 40 Prozent wissen nicht, ob es an ihrer Schule ein Schülerparlament gibt. "Das sind alarmierende Ergebnisse", sagt Daniela Wetzelhütter.

Wie demokratisch ist das System Schule? Eine Linzer Forscherin sieht alarmierende Ergebnisse

Geheime oder offene Wahl? Wie der Klassensprecher zu Beginn eines Schuljahres gewählt wird, ist nicht festgelegt. Fest steht, dass 98 Prozent aller Schüler bekannt ist, dass es einen Klassensprecher gibt. Er ist der Vertreter einer Klasse und soll die Anliegen der Schüler nach außen kommunzieren, etwa als Vermittler bei Konflikten mit Lehrern. 

Der Klassensprecher ist aber nur eine der Möglichkeiten für Schüler, sich in ihrer Schule einzumischen. Welchen Einfluss die Schüler konkret haben und wie sehr sie die Schule mitgestalten können, hat nun ein Linzer Forscherteam im Rahmen eines "Sparkling-Science"-Projekts untersucht, an dem auch Schüler mitarbeiteten.

Mitbestimmung "kaum erforscht"

"Wir wollten die erlebte Mitbestimmung aus der Perspektive der SchülerInnen erfassen, weil das bisher kaum oder ganz wenig erforscht ist", sagt Daniela Wetzelhütter vom Institut für Soziologie der Johannes-Kepler-Uni in Linz. Österreichweit haben die Forscher mehr als 4.000 Schüler in 127 Schulen befragt. Das Resultat: Es gebe verschiedene Mitbestimmungsmöglichkeiten im Schulalltag. "Es ist aber herausgekommen, dass sie kaum mitbestimmen können."

Für Wetzelhütter stehen die Ergebnisse stark im Widerspruch mit den gesetzlichen Gegebenheiten. Es sei verwunderlich, dass die Schüler der Meinung sind, sie können nicht mitgestalten. Denn tatsächlich hätten sie die Möglichkeit, etwa über die Schülervertretung ihre Meinung zu sagen und Interessen zu verfolgen. Dabei geht es etwa um Fragen des Schulbudgets und der Raumgestaltung.

Trotzdem gaben 85 Prozent der Schüler an, bei der Auswahl der Schulbücher nicht mitbestimmen zu dürfen. 50 Prozent sagten, dass sie gelegentlich bei den Unterrichtsmethoden mitsprechen dürfen. Ebenfalls nur gelegentlich fühlen sich die Schüler einbezogen, wenn es um die Auswahl der Unterrichtsinhalte geht.

Schlechter Informationsstand

Viele SchülerInnen wissen über ihre Mitsprachemöglichkeiten einfach zu wenig Bescheid, sagt Wetzelhütter. "Ihr Informationsstand ist teilweise sehr schlecht." Schüler kennen zwar informelle Strukturen wie Klassensprecherwahlen und Besprechungen mit dem Klassenvorstand, nicht aber Organe wie den Schulgemeinschaftsausschuss. Dabei sei dieser an allen mittleren und höheren Schulen verpflichtend, man könne sich also erwarten, dass ihn jeder kennt. "Aber es waren dann doch fast ein Drittel der Schüler, die nicht wussten, dass es ihn gibt." 

Knapp 40 Prozent wissen nicht, ob es an ihrer Schule ein Schülerparlament gibt, das die Schüler aus eigener Initiative einrichten können. Wetzelhütter: "Das sind alarmierende Ergebnisse, würde ich sagen." 

Die Sozialwissenschaftlerin sieht das Problem im Informationsfluss: "Die SchülerInnen müssen besser informiert werden. In der Schule hängt es oft von einzelnen Personen ab, ob der Schüler informiert wird oder nicht."

Der Mitsprachewille der Schüler sei jedenfalls vorhanden, sagt Wetzelhütter. 70 Prozent gaben an, sich an Projekten beteiligen zu wollen. Das Interesse wird bei den formalen Mitbestimmungsstrukturen jedoch geringer. Nur eine geringe Zahl gab an, an einer Sitzung des Schulgemeinschaftsausschusses teilnehmen zu wollen.

Beteiligungsmöglichkeiten besser kommunizieren

Doch woran liegt das? Wetzelhütter: "Die SchülerInnen wissen nicht, welche teilweise sehr wichtigen Entscheidungen hier getroffen werden." Im Schulgemeinschaftsausschuss sitzen auch Lehrer- und Elternvertreter und diskutieren Fragen, die den Unterricht betreffen. Auch Entscheidungen über Unterrichtsmittel, etwa die Schulbücher, trifft der Ausschuss. Ebenso diskutiert er, wie Budgetmittel verwendet werden, und beschließt bauliche Maßnahmen.

Wetzelhütter fordert daher, dass Beteiligungsmöglichkeiten besser kommuniziert werden. "Zur Demokratisierung würde es beitragen, wenn wir alle SchülerInnen auf denselben Informationsstand bringen." Sie lobt Schulen, die Informationen auf der Homepage oder am Schwarzen Brett zur Verfügung stellen. 

Wetzelhütter fordert zudem, dass das Unterrichtsfach Politische Bildung ausgebaut wird. "Man sollte die Elemente der Mitbestimmung durchgehen, so dass die Schüler das Gelernte in der Praxis anwenden können." Zum Beispiel bei der Klassen- oder der Schulsprecherwahl, die man auch im Unterricht thematisieren sollte. (Rosa Winkler-Hermaden, derStandard.at, 11.10.2012)

Daniela Wetzelhütter, geboren 1977 in Linz, arbeitet am Institut für Soziologie an der Universität Linz in der Abteilung für Empirische Sozialforschung.

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 79
1 2 3
Erst mal Schule Schule sein lassen

Erst einmal sind unsere SCHULEN ziemlich genau das Gegenteil von dem, was das Wort SCHULE bedeutet: Sie sind de facto Lehrplan- und Unterrichtsvollzugsanstalten.
Die LEHRER machen das Gegenteil von LEHREN: sie UNTERRICHTEN. Also sollte man sie korrekt Unterrichter nennen. Unterricht richtet nach unten; im Unterricht übt man unten, sich nach denen oben zu richten.
LERNEN - von germ. "laisti = Fährte" bedeutet: eine Färhte des Lebens verfolgen, eigene ErFAHRungen sammeln. Lernen wird durch Unterrichtung vereitelt.
Bei diesem CHAOS, wo keiner weiß, was er tut und was für für Wirkungen es hat, löst Mitbestimmung kaum Probleme. Als Ich-kann-Schule-Lehrer würde ich erst einmal SCHULE zu SCHULE machen.
Freundlich grüßt
Franz Josef Neffe

Jaja die tolle Mitbestimmung

Der SGA war bzw ist (meine Schluzeit ist doch schon ein paar Jährchen zurück) schon ansich eine feine Sache. Einige Dinge müssen ja mit der Zustimmung der Schüler über die Bühne gehen. ABER: der Einfluss, der hier auf die Schüler ausgebübt werden kann ist auch sehr hoch. Da wurden auch schonmal die Schulspercher_innen mit "guten" Noten abgemahnt, wenn sie sich nicht an die "internen" Regeln des SGA hielten. Teils wurden auch ganze Klassen eingeschüchtert, wenn sie als Schüler ihre eigene Meinung vertreten würden. Kann man natürlich nciht auf alle Schulen veralgemeinern, aber zu bedenken ist schon, der Schüler sitzt am kürzeren Ast - leider.

das Übel Schule besteht in der Tatsache, dass Parteipolitik im Bildungsbereich die größte und entscheidenste Rolle spielt!

Bin dafür dass Schulen ( LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern gemeinsam) ihre Direktor/in auf Zeit wählen, der/die nur im Auftrag der Schulgemeinschaft demokratische Beschlüsse aller exekutieren darf!

Nur so bringt man Demokratie in die Schule! Selbstverwaltung und eigenständige parteiunabhängige VertreterInnen braucht es, die abwählbar sind!

Und von was Träumen Sie Nachts?

Jedem Schüler, jeder Schülerin ihre Walz!

diese Tagträume sind leicht umsetzbar, indem man für Bildung einen freien Markt schafft!
Jede/r Erziehungsberchtige/r bekommt für die Ausbildung seines/er Kindes/er einen Check, der bares Geld Wert ist!

Wie er diesen Check dann einlöst, ist eine privat. Entscheidung, schließt er/sie sich mit anderen zusammen u gründet einen Schulverein u steckt dort seinen Check rein, entstehen neue Modelle:

viele wollen zb mehr Demokratie, kompetente u engagierte LehrerInnen, kleine Lerneinheiten oder den Unterrichtsbeginn zu Mittag (Morgenmuffelschule), mehr individuelle Forderung, mehr Musik oder Kunstunterricht!

Durch die freie Auswahl entstünden viel Initiativen, die großen Konkurrenzdruck auf die herkömml. Schule ausüben würden, was nur gut wär!

Außerdem hätten dann die InspektorInnen wieder was zu tun, sie müssten dann die Initiativen überprüfen, damit in allen Schulen die gesetzl. Vorschriften eingehalten werden!

derzeit tun die nämlich gar nichts!
oder hat je mal jemand von der Überprüfung eines Lehrers gehört?

In F passiert das routinemäßig: da werden a l l e LehrerInnen alle 2 bsi 3 Jahre überprüft, wobei man mit SchülerInnen und Eltern spricht!

das wäre echtes Qualitätsmanagement, bei uns werden schlechte LehrerInnen einfach nur weitergereicht! von Klasse zu Klasse und von Schule zur nächsten Schule!

.. wie ständige Kontrollebesuche machen Sie diesen Beruf nicht wirklich attraktiver.

Was die nette InspektorInnen anbelangt.
a) alle zwei Wochen jede Schule besuchen .. unrealistischer gehts kaum noch. Wissens Sie wie viele InspektorInnen es verhältnismässig zu Lehrpersonen/Schulen pro Bundesland gibt?

b) Wenn ein Inspektor/eine Inspektorin die Schule betritt, verändert sich das Verhalten augenblicklich der Lehrpersonen. Auch wenn der Inspektor/die Inspektorin SchülerInnen und Eltern zusätzlich befragen würden; viele SchülerInnen kuschen vor ihm und die Eltern sind oft zu wenig informiert. Ergo .. kein zuverlässiges Bild. Und alteingessene Lehrpersonen (seit 20-30 Jahre im Beruf), ändern ihr Verhalten nicht. Glauben Sie mir..

Realitätsverlust und demokraitscher Größenwahn

Tagträume gehören bekanntlicherweise in die Welt der Träume.
Eine schöne Vorstellung, dass alle Erziehungsberechtigte nur das Beste für Ihre Kinder wollen und zu diesem Zweck sich zusammen raufen und etwas in Bewegung bringen. In der Realität sieht das leider anders aus. Eltern gründen erst dann einen Verein, wenn sie gegen eine Lehrperson gemeinsam etwas unternehmen wollen, da offenkundig etwas schief läuft. Dies passiert (leider) sehr selten und oftmals erfolglos. Wie stellen Sie sich also das in anderen "Initiativen vor"?

Lehrpersonen beklagen sich jetzt schon über ihr Arbeitspensum. Zusätzliche Stunden am Mittag? Von welchem Budget bezahlen Sie das? Es gibt jetzt schon ein Lehrpersonen Mangel .. durch solche "Ideen" wie ständige ..

die Walz ist eine private Schule ohne Öffentlichkeitsrecht, da gehen 140 SchülerInnen hin, aber nur jene, wo die Eltern auch genug verdienen, weil sie sich das leisten können müssen.

Hätte ich einen Scheck, würde ich was drauflegen und meine Kinder in eine demokratische Einrichtung schicken und nicht in die öffentliche!

Dirktoren selbst zu wählen aus der Schulgemeinschaft heraus und zwar auf Zeit ist kein Traum, sondern könnte morgen schon Realität sein!

Frankreich hat ja daher ein um Welten besseres Bildungssystem ... oder?

Was ich damit sagen will ist nicht, dass es keine Evaluation geben soll, doch Kontrollen alleine bringen rein gar nichts.

naja die haben die Zentralmatura, und das läuft so, dass Ihre Arbeit von irgend jemanden korrigiert und benotet wird (anonym), und eine ganze reisige Region, die exakt selben Fragen am selben Tag beantwortet, da sind die Ergebnisse mit Sicherheit objektiver, als wenn Ihr Lehrer, Ihre Lehrerin Ihre eigen Arbeit korrigiert!!

dann gibt es Gymnasien, die gut bestehen oder auch welche wo viele nicht bestehen, was auch mit den LehrerInnen zusammenhängt, damit haben sie ein Ranking, sie wissen daher als Elternteil, wie gut die Schule Ihres Kindes ist oder eben nicht ist!

Im Übrigen haben heut Eltern keine Angst mehr vor LehrerInnen wissen aber, dass alles Bemühen sinnlos ist, ein Lehrer kann ein Totalversager sein, das ist völlige Nebensache!

Zeit

für eine grüne Schulsprecherbeauftragte.....

Schülerparlamente sind Kasperltheater und Kindergärten für Parteizöglinge und Politkarriereneltern. Wer sich da engagiert sollte gemieden werden, wie die Pest, denn Rudas und Co von Morgen tummeln sich da auf den Bänken und warten nur auf eine Funktion in der Partei, damit sie niemals einer realen Arbeit nachgehen müssen.

Ja, ja, DA können wir was lernen, liebe Schüler..

Wie im richtigen Leben gibt es auch in der Schule den Begriff "Holschuld"...

Das sagt in ETWA (zumindest hier), wenn ich weiss, daß es ETWAS geben könnte was inhaltlich "weiterbringt" und ich weiss nicht WAS, dann kann man sich bemühen, dieses Wissen zu erlangen.

Man kann sich mit der Sache beschäftigen, man kann auch in Kontakt treten mit Leuten, bei denen man annimmt, sie kennen sich hier aus, man kann sich Literatur beschaffen, usw...

So , liebe Kinder, machen DAS Erwachsene, wenn sie sich für ETWAS interessieren (und noch nicht genau eine Lösung für ihr Thema/Problem haben)..

Ihr wollt doch immer so erwachsen sein, hier könnt ihr mal das so probieren und "angehen"..

Es ist aber herausgekommen, dass sie kaum mitbestimmen können.

Gilt auch für den Staat Österreich, wir sind nur Stimmvieh, dass alle 5 Jahre zu den Urnen darf.

Viele SchülerInnen wissen über ihre Mitsprachemöglichkeiten einfach zu wenig Bescheid, sagt Wetzelhütter. "Ihr Informationsstand ist teilweise sehr schlecht."

da stellt sich die frage, ob das eine bringschuld der lehrer oder eine holschuld der schüler ist. max goldt hat nicht ganz unrecht, wenn er meint:

"Das dreimal zu sagende Zauberwort unserer Tage lautet nämlich keineswegs 'Bildung, Bildung, Bildung', sondern 'Interesse, Interesse, Interesse'."

Grüße aus der Geblergasse!

der SGA bestimmt keine baulichen Maßnahmen, will eine angeblich private Firma im Schulhof einer Schule eine Garage bauen, bestimmen das die BIG gemeinsam mit der WIPARK!

Elternverein und SchülerInnen sollen gefälligst dazu schweigen, wenn der Stadtschulrat und Frau Brandsteidl ein Schickerprojekt durchwinken!

Tun sie das nicht, werden Ihnen alle demokratischen Rechte genommen und totale Einschüchterung betrieben!

Schule ist Pseudodemokratie pur!

Eine bekannt unappetitliche Geschichte...

die überdeutlich zeigt, wie sozial und demokratisch es zugeht, wenn die Interessen einiger prominenter Sozialdemokraten gefährdet sind.

Ich denke

in den Schulen soll es Lehrende und Lernende geben. Demokratie gab es möglicherweise auf der altgriechischen Agora, zumindest fallweise. Und nach unserer Verfassung ist Österreich eine demokratische Republik - was sich angeblich im Parlament beweist.

Ja, der Fall ist bekannt, und eine ziemliche Gemeinheit...

Wir haben ein SchülerInnenparlament!!! Gibts das sonst nirgens?

Das ist sicher sehr interessant, aber insofern problematisch,

als einer solchen Einrichtung jegliche Legitimation fehlt. Es können also nur unverbindliche Vorschläge erarbeitet werden, die dann (eventuell) von den Schülervertreter/inne/n im SGA aufgegriffen werden können.

Illusion

Ein SchülerInnen-Parlament gibt es an den wenigsten Schulen. Sofern ich weiss, gibt es die meisten SchülerInnen-Parlamente in Salzburg. Vorarlberg besitzt im Gegenzug keines. Immer Abhäng vom Engagement der SchulsprecherInnen bzw. des Direktors/Direktorin

Ich wäre auf jeden Fall für das Pflichtfach Politische Bildung. In meiner Schule wird es zwar als Freifach angeboten, aber wenn ich mir anschaue, dass Oberstufenschüler zum Teil keine Ahnung haben, was der Nationalrat ist, oder wie der Bundeskanzler heißt, dann sollte man darüber schon ernsthaft diskutieren.

Und zum Thema Mitbestimmung: Meine Parallelklasse hätte gerne ein Sofa in ihrem Raum gehabt. Dieser Wunsch wurde zum Direktor weitergeleitet, aber ohne Begründung abgelehnt. Warum? Wenn sich die Direktoren mit solchen Entscheidungen unbeliebt machen, interessiert sich halt keiner mehr dafür, was er sagt, oder beschließt. Dann braucht man sich nicht wundern, dass es keine fähigen Schülervertreter mit Engagement und Kompetenz gibt.

Heißt das Schulfach nicht GPB? Also Geschichte & Politische Bildung? Kommt aber dann wahrscheinlich auf den Lehrer an!

Posting 1 bis 25 von 79
1 2 3

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.