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Wien - Die Debatte um die Kindertagesbetreuung dauert an. Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier und die Gewerkschaft vida haben am Mittwoch in einer Aussendung einen österreichweiten Kollektivvertrag für private Kinderbetreuungseinrichtungen gefordert. Es gebe momentan einen landesweiten "Fleckerlteppich" von 40 verschiedenen Gehaltsschemata mit verschiedenen Ansprüchen an die Vorbereitungszeit der Pädagogen und die Ausbildung der Assistenten, so die beiden Gewerkschaften.
Das Ziel sei ein einheitlicher Kollektivvertrag, um einheitliche Rahmenbedingungen und Bezahlung der Beschäftigten in Krippen, Kindergärten und Horten abzusichern. Momentan würde in einigen Betrieben nämlich der Mindestlohntarif für private Bildungseinrichtungen gelten, während in anderen der Kollektivvertrag für den privaten Gesundheits- und Sozialbereich gelte. Einige große private Träger in Wien würden das Gehalt hingegen per Betriebsvereinbarung festlegen. Auch Rahmenbedingungen wie die Anzahl der bezahlten Vorbereitungsstunden sowie die Ausbildung der Kindergartenassistenten würden in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich gehandhabt und bräuchten eine bundesweite Regelung. (APA, 10.10.2012)
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Ein Kollektivvertrag freilich allein ändert an den Rahmenbedingungen, die nicht nur unterschiedlich, sondern grundsätzlich ungeeignet sind, nichts.
Siehe dazu den genauen Wortlaut unserer Stellungnahme unter http://www.fair-news.de/pressemit... 55581.html
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