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Wien wird bis 2060 dann 2,19 Millionen Menschen haben - um 27,3 Prozent mehr als 2011.
vergrößern 500x652Übersicht über Alters- und Bevölkerungsentwicklung in den allen Bundesländern.
Wien - Das starke Bevölkerungswachstum, das die Statistik Austria mit ihren am Dienstag veröffentlichten aktuellen Zahlen prognostiziert hat, findet seinen Motor in der Bundeshauptstadt Wien. Hier wächst die Bevölkerung von 1,72 Mio. (2011) bis 2030 auf 1,97 Mio. (plus 15 Prozent).
In der ersten Hälfte der 2030er-Jahre wird die Bevölkerungszahl laut dieser Prognose zwei Millionen überschreiten und 2060 mit 2,19 Mio. um 27,3 Prozent höher sein als 2011. Der österreichweite Anstieg soll bis dahin 11,4 Prozent betragen. Der einzige Minus-Kandidat bei den Bundesländern ist Kärnten, wo bis 2060 ein Absinken von acht Prozent prognostiziert wird.
Grund für die Prognose für Wien ist laut den Angaben die Zuwanderung, denn rund 39 Prozent der Immigranten siedeln sich in der Bundeshauptstadt an. Was die Altersstruktur in der Bevölkerung betrifft, kann sich Wien ebenfalls vom bundesweiten Durchschnitt absetzen. So soll 2060 etwa bei der "65+"-Generation dann einen Anteil von 23,2 Prozent halten, österreichweit werden dann 28,9 Prozent erwartet, für Kärnten 34 Prozent.
Auch Niederösterreich soll infolge der Zuwanderung weiter stark an Bevölkerung gewinnen und von 1,61 Mio. (2011) bis 2060 um 17 Prozent auf 1,88 Mio. anwachsen und somit das langfristig zweithöchste Bevölkerungswachstum aller Bundesländer erzielen.
Das einzige Bundesland, dem entgegen dem Trend ein Bevölkerungsschwund ins Haus steht, ist Kärnten. Dort kann laut Statistik Austria die internationale Zuwanderung die Binnenwanderungsverluste und die negativen Geburtenbilanzen nicht kompensieren: Bis 2060 sinkt die Bevölkerung um 8,5 Prozent, sie wird dann 511.000 gegenüber 558.000 im Jahr 2011 betragen.
Ziemlich im österreichweiten Schnitt sind hingegen das Burgenland (plus zwölf Prozent) und Vorarlberg (plus elf Prozent) angesiedelt. Einen relativ ähnlichen Verlauf machen die vier verbleibenden Bundesländer von 2011 bis 2060 durch, da hier jeweils Anstiege mit anschließend eintretenden Abschwüngen bei der Bevölkerung prognostiziert wurden.
Salzburg dürfte dabei ab Mitte der 2020er-Jahre mehr Einwohner als Kärnten zählen und somit zum bevölkerungsmäßig sechstgrößten Bundesland aufsteigen und bis 2060 einen Zuwachs von 4,4 Prozent verzeichnen. In Oberösterreich und in Tirol wird bis 2060 mit 1,51 Mio. bzw. 761.000 Einwohnern ein Zuwachs von rund sieben Prozent erwartet.
Den geringsten Zuwachs erwartet die Steiermark. Hier steigt bis bis 2030 die Einwohnerzahl von derzeit 1,21 Mio. auf 1,24 Mio. und erreicht im Jahr 2043 mit 1,25 Mio. (plus drei Prozent ) ihr Maximum. Bis 2060 sinkt die Einwohnerzahl der Steiermark wiederum leicht auf 1,23 Mio. ab, was aber noch einen Gesamtzuwachs von 1,6 Prozent bedeuten sollte. (APA, 10.10.2012)
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wobei bei der prognose bis 2060, sind ja schon die meisten dieser menschen auf der welt.
die fruchtbarkeitsrate wird wohl eher nicht mehr 2,5 erreichen, aber auch eher nicht mehr groß fallen.
auch die anderen parameter sind in einer bestimmten spannweite.
wenn also nix außergewohnliches passiert, ist die mittlere variante, die hier präsentiert wurde, sehr gut abgesichert.
und dass du atomkriege und kriegszuchtprogramme (wobei zukünftige kriege wahrscheinlich nicht mit massenarmeen geführt werden) nicht sinnvoll einbrechnen kannst ist wohl klar.
weil sonst würde die bev. wohl zwischen ein paar 1000 und 12 mio oder so liegen.
stimmt, aber es kann sich die binnenmigration wesentlich stärker entwickeln als vorhergesagt. soviele immigranten die nach wien drängen könnten bei den native-austrians durchaus auswirkungen zeigen und die stadtflucht beschleunigen.
abgesehen davon, wenn keine neuen arbeitsplätze geschaffen werden, und wien ohnehin schon 10% arbeitslose hat, mehr "zukünftige arbeitslose" hereinzulassen wird auch wien vor ein problem stellen.
schliesslich reichen die finanzmittel schon nicht mehr für leistbares wohnen in wien.
in den 70ern herrschte in Wien das Spießertum und unvorstellbare Tristesse. In Budapest war es damals unerträglich, sodaß man sich nachher doch freute in Wien leben zu dürfen. Ein Abstecher am WE nach München hingegen war wie ein Sprung in eine lockere Metropole voller Aktivitäten aller Art. Amsterdam und London waren wie Wonderland.
wenn ich viel geld hätte, würde ich zeitweise in london wohnen, obwohl auch im londoner eastend komische typen zu hause sind (sah mir ein match von westham an und zu gast war charlton, die spielen in rot und ich war ganz in rot, sofort westham-trikot und schal gekauft, sonst hätte es nicht nur verbale watschen gegeben...)
amsterdam ist auch wunderschön, würde gerne auf einen hausboot wohnen.
wien ist halt jetzt zubetoniert, jetzt wird überall gebaut, ich habe früher im 23. und 14. gewohnt, aber dort ist viel wohnraum unerschwinglich.
wien ist im vergleich dazu noch immer die trübsal-blas-hochburg par exczllance...
und daß niemand mehr in koroska wohnen mag außer die hiesige ulrichsberg-gesellschaft sollte auch niemanden mehr wundern...außer die flatliner-scheuchs...
früher war ja auch der neubaugasse-kirtag und der ottakringer-kirtag ein erlebnis. jetzt hat man fast nur ramsch.
früher war ja auch das donauinsel-fest ein erlebnis. jetzt gibts viel unterschicht und prügeleien.
wien hatte schon etwas, nicht wie andere großstädte.
ich war in detroit, los angeles, houston und ähnlichen.
dort kannst du das falsche viertel nie betreten.
oder dublin, kaum aus dem zentrum wird es ungut.
wien entwickelt sich langsam, durch die vielen gemeindebauten gibts vielleicht nicht die ganz argen vierteln.
"Dort kann laut Statistik Austria die internationale Zuwanderung die Binnenwanderungsverluste und die negativen Geburtenbilanzen nicht kompensieren".
Vernichtender kann eine Kritik der dort herrschenden Verhältnisse eigentlich nicht ausfallen...
weil es eine besondere wiener leistung ist, dass die familien- u. sozialpolitik gescheitert ist und nur mit migration auszugleichen ist?
unter nachhaltigkeit versteh ich was anderes, als ständig auf neue investitionen von aussen angewiesen zu sein.
kärnten fügt sich seinem schicksal und akzeptiert zu schrumpfen, anstelle die aufgabe seiner kulturellen identität.
ist es ein scheitern, oder nur eine alternative?
sorry, aber diese aussage hat mir einen herzlichen lacher beschert!! :-D
um wien die kulturelle identität abzusprechen muss man schon wirklich fast hinter dem mond leben. wiens identität besteht gerade darin multikulti zu sein - seit mehr als 100 jahren - und das ist gut so.
wer das nicht erkannt hat, der sieht den wald vor bäumen nicht.
und ich bin froh, dass dass immer mehr leute hierher kommen. damit zeigt sich ja auch, dass diese "identität" scheinbar nicht so schlecht sein kann.
und ausserdem:
für eine millionenstadt gibt's wenig kriminalität, keinen dreck, kaum obdachlose. sogar meine frau kann mitten in der nacht ohne bedenken spazieren gehen. und stellen Sie sich vor - alles TROTZ multikulti!!
denken Sie mal nach bitteschön!
Als ich letztens in Wien nach Hause ging, über fiel mich die Polizei und machten eine komplette Taschen und Jackenkontrolle nur weil sie meinten ich könnte ein Einbrecher sein. Ich kam ganz normal von der Arbeit! Und ich sehe sicher nicht wie ein Einbrecher aus! Bin mir vorgekommen wie ein Verbrecher, und entschuldigt haben sich die auch nicht, Frechheit! Damals 2010 hieß es 1200 Polizisten mehr für Wien, und Jetzt sind es schon über 2000 mehr. Wenn die aber nicht wären, reinstes Chaos, soviel zu Multikulti, Kimminalität. http://www.heute.at/news/oest... 931,115094
Originelle Interpretation. Sie vergessen oder blenden aus, dass es gerade die eigenwillige Kärntner Regierungspartei war und ist, die mit einer gezielt geburten- und familienfördernden Politik hausieren gegangen ist. Ergebnis?
Außerdem: Wie sieht bitte eine "kulturelle Identität" aus, wenn dieser die Menschen abhanden kommen?
das ergebnis der nachhaltigkeitspolitik ist sowohl in kärnten als auch in wien gescheitert, warum es in kärnten deswegen vernichtend sein soll, ist wohl ebenso interpretationssache.
kulturelle identität stirbt, völlig wertfrei, mit ihren trägern aus; dafür kommt etwas neues, siehe hagia sophia in istanbul. heute kirche, morgen moschee, in 1.000 jahren kräht kein hahn mehr danach.
kärnten schiebt den zeitpunkt nur etwas weiter nach hinten als wien.
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