Steve Ballmer deutet eigenes Microsoft-Smartphone an

  • Microsoft-Chef Ballmer zeigt sich optimistisch und ambitioniert
    foto: apa

    Microsoft-Chef Ballmer zeigt sich optimistisch und ambitioniert

Der Microsoft-CEO spricht in einem Brief an die Gesellschafter von einer neuen Microsoft-Ära

Dass Microsoft-Chef Steve Ballmer ein ambitionierter und motivierter Unternehmer ist, zeigt sich nicht nur durch seine Show-Einlagen bei diversen Microsoft-Events und seine ausgesprochene Liebe zum Unternehmen, sondern auch durch seinen Ehrgeiz, den er an den Tag legt. So hat der 56-Jährige in seinem jährlichen Brief an die Gesellschafter eine neue Ära bei Microsoft eingeläutet.

Soft- und Hardware aus gleichem Haus

Wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, hat Ballmer in dem Brief auch angedeutet, dass ein eigenes Microsoft-Smartphone denkbar wäre, aufbauend auf der Produktlinie von Surface und der XBOX. Auch da habe man "spezielle Geräte für spezielle Zwecke" eingeführt. Wie Reuters schreibt, würde Microsoft damit Apples Weg beschreiten und Soft- als auch Hardware aus dem gleichen Haus entwickeln. Der CEO zeigte sich in seinem Brief "optimistisch und aufgeregt" was kurzfristige als auch langfristige Ziele und Entwicklungen betrifft.

Signifikante Verschiebung

Ballmer versichert, dass Microsoft mit den üblichen Herstellern weiterhin kooperieren werde, die Rolle des Unternehmens sich aber wandeln werde. Das Ökosystem des Unternehmens habe Einfluss darauf, wie das Unternehmen läuft und wie Neues entwickelt wird. Ballmers Zugang ist also jener, Microsoft rasch aus dem traditionellen Businessmodel wegzubewegen. Er selbst bezeichnet das als signifikante Verschiebung dessen, was das Unternehmen macht und sich selbst sieht. Das Zusammenspiel von Hardware, Software und Service solle so besser und nahtloser funktionieren.

Problem mit EU

Dem Brief kann man weiters entnehmen, dass Ballmer sich selbst einen geringeren Bonus gegeben hat als noch im Jahr zuvor. Grund dafür seien weniger Windows-Verkäufe und das Problem mit der Europäischen Union, die Microsoft aufgrund der nicht vorhandenen freien Browserfahl eine Strafzahlung von einer Milliarde Dollar auferlegt hat. Allerdings blieben dem CEO immer noch 620.000 US-Dollar als Bonus. Dazu kommt noch sein Gehalt von jährlichen 685.000 US-Dollar. (red, derStandard.at, 10.10.2012)

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