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vergrößern 600x350Hubschrauber kreisten am Dienstag über die Besetzer.
vergrößern 600x350Die Demonstranten legten Baumaschinen vorerst lahm.
Rio de Janeiro - Mehr als 150 Ureinwohner und Fischer haben am Dienstag im brasilianischen Amazonasgebiet eine der Baustellen des Staudamms von Belo Monte besetzt. Die Arbeiten auf der Baustelle wurden nach Angaben der Demonstranten unterbrochen.
Wie die Sprecherin der Bewegung Xingu Vivo, Maira Irigaray, sagte, wollen sie dagegen protestieren, dass der staatliche Baukonzern Norte Energia seine im Juni während des UN-Nachhaltigkeitsgipfels gegebenen Versprechen noch immer nicht eingelöst habe.

Damals hatte eine Gruppe von Ureinwohnern drei Wochen lang dieselbe Baustelle besetzt, um die Markierung ihres Landes, die Ausweisung aller Nicht-Einheimischen aus ihrem Gebiet sowie die Verbesserung des Gesundheitssystems und der Wasserversorgung zu fordern. Die Demonstranten, die mehreren Ethnien aus der Region angehören, werfen Norte Energia zudem vor, den Fluss aufzustauen, ohne vorher die Frage einer Fährverbindung von einem Ufer zum anderen geklärt zu haben.
Der Staudamm von Belo Monte, durch den der Fluss Xingu auf einer Fläche von 502 Quadratkilometern aufgestaut werden soll, ist der größte derartige Bau in Brasilien. Nach seiner Inbetriebnahme soll er elf Prozent des Stromverbrauchs des Landes sichern. Zwar ist das Land der Ureinwohner nicht direkt betroffen, doch werden sie nicht länger wie gewohnt fischen können. Norte Energia hat nach eigenen Angaben zum Ausgleich 117 Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsprojekte organisiert. (APA, 10.10.2012)
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so eingeschränkt sind weiterhin die Rechte der Indios in Brasilien. Deren Land wird, wie auch schon berichtet, von diesem Projekt natürlich, einfach überschwemmt werden und weg sein, allen abgeschlossenen Verträgen zum Trotz.
Brasilien hat so viel Sonne, da wären andere Projekte sinnvoller. Fläche hat Brasilien auch genug, da muss man aus Profitinteressen nicht so viel Lebensraum zerstören.
Ich wünsche den Indios dort viel Glück, und den Zerstörern von Natur dort und von Menschenrechten enorm viele Kosten und viele Bürger, die sich mit den Indios solidarisieren.
Wahrscheinlich aber sind das nur Wunschvorstellungen...
Manchmal geben wir Menschen schon ein trauriges Abbild ab.
Neben vielen Protestern gibt es auch etliche mehr oder weniger Prominente, die dieses Projekt auf ihre Art und Weise bekämpfen oder darauf aufmerksam machen!
( http://plattformbelomonte.blogspot.co.at/2012/05/j... monte.html )
Neben Greenpeace ist auch ein in Vorarlberg bekannter Bischof vor Ort!
( http://orfeudesantateresa.wordpress.com/2012/03/2... r-protest/ )
Eine wichtige Rolle beim Bau dieses katastrophalen Staudamms spielt die (ehemaligs Maschinenfabrik) Andritz AG. Es ist beschämend, wie Österreichs gutes Technik-Wissen zum Nachteil von Mensch und Natur mißbraucht wird. Ich würde gerne wissen, welche Rolle Österreichs Politiker und Diplomaten bei der Auftragserteilung gespielt haben. In MEINEM Namen haben sie jedenfalls nicht gehandelt!!! Der Gründer der MFA, der sozial denkende UND wirtschaftlich erfolgreiche Josef Körösi (sprich Köröschi, ungarisch, nur grazer sagen Körööösi) würde sich im Grabe umdrehen. Die Andritz AG ist natürlich ach bei dem gleichfalls üblen Projekt des Ilisu-Staudamms in der Türkei beteiligt.
Vielleicht scheitert es ja!
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