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Teheran/Washington - US-Präsident Barack Obama hat am Dienstag neue Sanktionen gegen den Iran in Kraft gesetzt. Diese richten sich gegen Unternehmen und Personen, die dem Iran Kreditgeschäfte ermöglichen oder für die Regierung in Teheran iranisches Öl transportieren.
Der Westen will den Iran mit Sanktionen daran hindern, Atomwaffen zu entwickeln. Die bisherigen Maßnahmen hätten bereits "tiefer gehende und vorzeigbare Ergebnissen produziert", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses. Der Iran ist bereits von internationalen Bankgeschäften ausgeschlossen und muss wegen des Boykotts von Ölimporten durch die EU Einnahmeverluste hinnehmen.
Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad sprach zuletzt von einem "Psycho-Krieg" und will an dem Atomprogramm festhalten, das nach iranischer Darstellung nur friedlichen Zwecken dient. Israel fordert ein entschiedeneres Vorgehen des Westens gegen Teheran. (APA, 10.10.2012)
Politologe Oliver Borszik über das iranische Machtkarussell unter den Augen des Revolutionsführers
Mehr als 50 Millionen Iraner waren am Freitag dazu aufgerufen einen Nachfolger für Präsident Mahmud Ahmadinejad zu wählen. Der Andrang war groß, die Wahllokale blieben länger geöffnet.
Irans neuer Präsident Hassan Rohani unterzeichnete einst als Atomunterhändler das "Pariser Abkommen"
Der iranische Menschenrechtsanwalt Mohammad Mostafaei kämpft seit Jahren gegen die Todesstrafe und musste deshalb ins Exil flüchten
Der gemäßigte Kandidat Hassan Rohani wurde im ersten Wahlgang zum iranischen Präsidenten gewählt. In Teheran und anderen Städten wurde in der Nacht zum Sonntag groß gefeiert
Teheran spricht von "großem Schritt nach vorn"
Moderater Geistlicher erhält knapp 51 Prozent der Stimmen - Rohani: "Sieg der Mäßigung über den Extremismus" - USA zu direkter Zusammenarbeit bereit
Geistlichkeit in Ghom ist "höchst unzufrieden" mit der Entscheidung des Wächterrats - Abgeordneter spricht von "historischem Fehler"
Der iranischen Führung schien es am wichtigsten, eine respektable Wahlbeteiligung zustande zu bringen - das hat sie geschafft. Es geht um die Wiederherstellung der Legitimität dieser Wahlen
"Wollen Wurzeln des zionistischen Regimes austrocknen"
Der gemäßigte Geistliche konnte die Stimmen des Reformlagers auf sich vereinen
Oberster Führer Ali Khamenei will jegliche Unruhen im Keim ersticken
Wirtschaftslage, Atomstreit und Menschenrechte als große Brocken auf der Arbeitsagenda des gemäßigten Klerikers
Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, einer der Gründerväter der Islamischen Republik, darf nicht zu den Präsidentenwahlen antreten. Als Begründung wird seine altersbedingte Schwäche angegeben. Viel eher aber war seine Stärke als Kandidat der Reformer der Grund für den Ausschluss
Mahmud Ahmadi-Nejad darf nach zwei Amtsperioden nicht mehr zur Präsidentenwahl antreten. Weg vom Fenster ist er damit aber nicht
Ausschluss Rafsanjanis sorgt im Iran für einen tiefen Riss innerhalb der Führungskrise
Vor der Präsidentenwahl am Freitag hat die iranische Führung umfangreiche Maßnahmen getroffen, um Massenproteste wie vor vier Jahren zu verhindern. Das Reformlager rückt zusammen und unterstützt den früheren Atom-Chefverhandler Hassan Rohani.
Rafsanjani wird Wahlausschluss durch Wächterrat hingegen nicht anfechten
Die meisten Kandidaten geben sich im Wahlkampf moderat, sagt Iran-Experte Walter Posch. Einzig Saeed Jalili vertrete radikale Positionen, fehlendes Charisma könnte ihn aber trotz Regime-Unterstützung den Sieg kosten
Nur acht der insgesamt 686 Kandidaten dürfen bei der Wahl im Juni antreten
Konservativer Haddad Adel kündigte am Montag Rückzug an - Moderater Rohani nun einziger Kandidat der Reformbewegung
Männer wurden in Teheran gehängt - Vorwurf der Spionage für die USA und Israel
Keine Angaben über Art und Auswirkungen des Vorfalls
Die Menschen leiden als erstes und am längsten an Sanktionen: Viele Menschen können im Iran zB nicht mehr medizinisch behandelt werden, weil keine Medikamente mehr ins Land dürfen.
Das ist der Humanismus des Friedensnobelpreisträgers.
Das Leid der Bevölkerung ist denen völlig egal. Seit 1990 soll laut Propaganda der Iran die Atombombe haben. Wir schreiben das Jahr 2012 und noch immer hört diese Propaganda nicht auf.
Man sollte der USA lieber ihr Drohnenspielzeug wegnehmen anstatt Millionen Menschen zu bestrafen dafür, dass man sich ihr Öl und Gas stehlen will. Nachdem der Iran schon mindestens 1 Jahrhundert kein Land mehr angegriffen hat ( im Gegensatz zur USA) ist auch die Angstmache mehr als zynisch.
Solange nicht ein "Experte" beweist, dass der Iran an der A-Bombe baut,
solange nicht Israel auf den Kernwaffennullpunkt abgerüstet hat/wurde,
solange die Moralpolizisten für sich und ihre "Achse der Willigen" andere Maßstäbe gelten lassen, wie für den Rest der Welt,
ist jede Ungleichbehandlung des Iran ein Zeichen, wie krank die regierenden Eliten handeln.
Und ein Treppenwitz der Geschichte ist, das an Bill Clintons und Madeline Albrights Händen das Blut von einer halben Millionen irakischen Kinder klebt und Frau Hillary Clinton da nun anscheinend Aufholbedarf ihrerseits sieht.
Abbruch aller diplomatischer Beziehungen und Exporte einfrieren bis Amerikas faschistoide Polizei aufhört die eigene Bevölkerung umzubringen, bis Amerikas Dronen aufhören fremde Bevölkerungen in unerklärten Kriegen umzubringen, bis sie den Internationalen Strafgerichtshof anerkennen, bis Guantanamo geschlossen wird und ihre militärische Unterstützung im Sinne von Waffen für Öl für despotische Herrscher eingestellt wird.
All dies passierte und passiert unter einem demokratischen Präsidenten Obama.
machen ein wunderschönes land im namen des islams kaputt und das im vollem bewustsein und erklärt durch das schicksal, mehdi, etc. - träumer die an ihren sessel kleben schlimmer als fliegensch****e.
deren söhne und töchter feiern die besten parties leben wie die maden im bestem speck wärend die bevölkerung mittlerweile hungern muss - weg mit ihnen - sollen ihren mehdi suchen gehen!
geh du lieber auf jesus warten. ist doch dein erlöser.
spar dir solche rassistischen kommentare. wenn du rückwirkend auf dir wirschaft irans siehst dann bemerkst du das sie sich immer mehr in richtung authonomie gehen und es ihnen jahr für jahr besser gelingt.
was ist hierzulande? wie wirschaftlich ist es wenn die fekter 134 mio für ein fliegensch*** büro zahlt?ß????? hier in europa bekommt keiner es auf die reihe ohne sanktionen die wirtschaft zu stabilisieren. iran tut das seit 1979, manchmal erfolgreicher manchmal nicht
...an meiner einstellung - ich lebe im iran, in diesem wunderschönen land, mit ganz tollen menschen... meine eistellung dem islam gegenüber ist weder rasistisch noch sonst was.
ich bleibe aber meiner weltanschaung treu, dass der staat keine wächter braucht - das wird gesellschaftlich geregelt alles andere ist polizeistaat, einschüchterung, machterhalt... und die mullahs will keiner den ich hier kenne. keiner will einen polizeistaat keiner will angst sondern frei sein - alles andere regelt die gesellschaftsform und die ist im iran so wie sie ist auch ohne mullahs, wächter, internetsperrungen, etc.
mehdi, ist ein riesen problem da die mullahs daran glauben das er nur im chaos zurückkommt also soll chaos entstehen...
im Iran betrifft, haben Sie vermutlich Recht. Aber von einem, der in diesem Land lebt, sollte man schon erwarten können, dass er die jüngere Geschichte kennt; dass er weiß, wie's unter dem Schah war, warum so viele die Islamische Revolution gegrüßt haben und welche Rolle der Westen, v.a. die USA dort gespielt haben und noch immer spielen. Haben Sie sich z.B. damals auch so aufgeregt, als Saddam, der Gute, der mittlerweile fallengelassen worden ist, mit "westlichem" Giftgas den Iran angegriffen hat, im Namen der USA?
die geschicht kenne ich und wenn es den krieg nicht gegeben hätte würde es vermutlich anders ausehen.
die leute die ich kenne sind im krieg aufgewachsen - aber keiner will die mullahs...
einerseits geht es den leuten vor ort aus prinzip, jene sagen wir wollen atom gebrauchen, vielleicht auch die bombe haben - da darf sich keiner einmischen und die meisten sagen sch*** auf atom.
aber alle sagen sie wollen einfach in ruhe und ohne ständige überwachung leben keine angst haben, mal einen rock anziehn - nicht nur auf parties, mal den schleier vergessen und die burschen mal in einen garten ein bier trinken... ansonsten regelt sich das gesellschaftsleben im iran vom selbst - das verstehen die mullhas sehr wohl - es geht nur um machterhalt!
und Österreich eine Möglichkeit gibt, aus diesem Sanktionszirkus auszubrechen?
Wir haben Sanktionen für die demokratisch gewählte Schwarz/Blau-Regierung selbst erlebt und das Herdenverhalten unserer "Aushängeschilder" kosten dürfen. Eigentlich sollten wir seitdem in unseren Überlegungen reifer geworden sein.
Herbert Scheibner hat genau diese Heuchlerei angeklagt, als Sanktionen gegen Iran und Syrien gefordert wurden, nicht aber gegen andere Theokratien und Despoten in dieser Region.
Die Antwort von SchwarzRotGrün war das hat mit dem nichts zu tun.
Auf der Sanktionsliste stehen fast nur Dinge die nicht einmal indirekt zum Atombombenbau dienen. Jede internationale Banktransaktion ist dem Iran verboten - somit gibt's auch keine Medikamente. Ich wette wenn der Iran auf die Idee käme eine Pharmaindustrie zu etablieren wäre er mit Vorwürfen konfrontiert er entwickele Biowaffen.
Der Iran hat bereits ein sehr weit entwickelte Pharmaindustrie. Ein Teil der im Iran verwendeten Medikamente werden im Land produziert.
Durch diese Sanktionen wird der Iran dieses KnowHow eben weiter ausbauen.
Kurz und Mittelfristig leiden die Iraner zwar unter den Umständen - aber Langfristig wird der Iran immer selbstständiger - und ist früher oder später auf ausländische Importe viel weniger angewiesen. Der Verlierer ist dann der Westen und die USA - weil sie ein Markt mit 80Mio Menschen aus der Hand geben.
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