Kein Reformstau beim Staudigl auf der Wollzeile

12. Oktober 2012, 17:26
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Auf 200 Quadratmetern gibt es biologische Lebensmittel, mit denen Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeglichen werden sollen

In der Wollzeile im ersten Wiener Bezirk wird schon seit den 1970er-Jahren reformiert. Das Ehepaar Staudigl hatte sich einem Gedanken verschrieben, der damals Reform hieß. Gemeint war ein gesunder Lebensstil, den man mit Produkten aus nichtindustrieller Erzeugung unterstützen wollte.

Das mit der Reform kann kein Ende haben. Denn während die industrielle Herstellung von Nahrungsmitteln und Kosmetika intensiver wurde, stieg in gleichem Maße das Interesse an von Chemikalien unberührten Produkten. Im Zuge dessen erweiterte Staudigl vor kurzem das Reformhaus um ein 70 Quadratmeter großes sogenanntes Kaminzimmer, wo Ernährungsberatungen stattfinden für alle, die meinen, die Zeit für eine Umstellung des Lebensstils sei nun da. 

Biologisch und moralisch einwandfrei

Auf 200 Quadratmetern gibt es biologische Lebensmittel (Schwerpunkt österreichische Erzeugung), mit denen Nahrungsmittelunverträglichkeiten ausgeglichen werden sollen. In der sogenannten Naturparfümerie finden sich naturgemäß Produkte biologisch und moralisch einwandfreier Herkunft. Einige davon exklusiv, wie die Pflegeprodukte von Jurlique, einer Marke, die deutsche Auswanderer in Australien gegründet haben.

Weiters im Programm ist die ebenfalls untadelige Pflegekosmetik Patyka aus Südfrankreich, die vom Erlös jedes Verkaufs ein Prozent für Nachhaltigkeitsprojekte abzweigt. (B. S., Rondo, DER STANDARD, 12.10.2012)

  • Naturparfümerie und Reformhaus Staudigl, Wollzeile 4 und 25, 1010 Wien
    foto: der standard

    Naturparfümerie und Reformhaus Staudigl, Wollzeile 4 und 25, 1010 Wien

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