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Mailand - Die italienische Börsenaufsicht Consob hat von Fiat detaillierte Angaben zu der in der Halbjahres-Bilanz ausgewiesenen Liquidität von 22,5 Mrd. Euro angefordert. Der Konzern wertet die Anfrage als gewöhnliche Aufforderungen zu näheren Informationen. Fiat-Chef Sergio Marchionne kritisierte aber das bürokratische Vorgehen: Die Consob habe dem Konzern innerhalb von 1,5 Jahre 19 Anfragen zukommen lassen.
Im Consob-Visier stand auch das Projekt "Fabbrica Italia" mit 20 Mrd. Euro an Investitionen. Der Investitionsplan wurde inzwischen von Fiat ad acta gelegt. Mehrere Finanzanalysten bewerteten das Projekt als unrealistisch. Ob die Consob-Experten an den von Fiat angegebenen Liquiditätsangaben zweifeln, ist bislang nicht geklärt. Von der Börsenaufsicht ist das übliche "kein Kommentar" zu vernehmen. Italienische Medien zeigen sich skeptisch und fragen sich, ob es um Ermittlungen wegen falscher Unternehmensmitteilung geht. (tkb, DER STANDARD, 10.10.2012)
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