Bis 2030 soll Österreichs Bevölkerung auf neun Millionen wachsen

9. Oktober 2012, 18:35
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Die Generation 65+ nimmt weiter stetig zu, vor allem die Baby-Boomer fallen ins Gewicht

Wien - Die Tendenz in der Altersverteilung Österreichs verschiebt sich weiterhin deutlich Richtung älterer Menschen. Insgesamt wird die Bevölkerung bereits bis zum Jahr 2030 von derzeit 8,4 Mio. auf neun Mio. gestiegen sein und bis 2060 9,4 Millionen Menschen erreicht haben. So die aktuelle Prognose der Statistik Austria, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Bis 2060 soll sich dann der Bevölkerungsanteil im Alter von 65 und mehr Jahren von derzeit 17,7 Prozent (1,5 Mio.) auf fast 29 Prozent (2,7 Mio.) verschoben haben.

Die beiden weiteren Altersklassen sollen sich im Vergleich zu 2011 dahin gehend verschieben, dass bei der Altersgruppe bis unter 20 Jahre der Anteil an der Gesamtbevölkerung von 20,4 auf 18,6 Prozent sinken wird, jener der Menschen im Alter von 20 bis unter 65 Jahren sinkt sogar von 61,9 auf 52,5 Prozent. Hier ergibt sich ein Gesamtrückgang von knapp über 260.000 Einwohnern.

Baby-Boom-Generation im späten Erwerbsalter

Von einem mittelfristigen Anstieg der "65+"-Generation auf rund 20 Prozent geht man bereits bis 2020 aus. Bei der Personengruppe des zentralen Erwerbsalters von 30 bis 54 Jahren sind hingegen schon ab 2015 Rückgänge zu erwarten. Um 2030 wird die Zahl der 30 bis 54-Jährigen mit 2,89 Mio. um rund acht Prozent niedriger sein als zurzeit (Stand 2011: 3,14 Mio.). Innerhalb der Altersgruppe wird es laut den Prognosen eine stärkere Verschiebung zu den älteren Arbeitskräften geben.

Die Zahl der 55- bis 64-jährigen Menschen im späten Erwerbs- bzw. frühen Ruhestandsalter (Stand 2011: 0,99 Mio.) soll deutlich wachsen. Insbesondere mit dem Eintritt der Baby-Boom-Generation in diese Altersklasse nach 2015 ist laut Statistik Austria mit sehr starken Zuwächsen zu rechnen (2020: 1,24 Mio. bzw. plus 25 Prozent; 2025: 1,32 Mio. bzw. plus 33 Prozent).

Bis 2030 Anstieg von unter zweijährigen Kindern

Bei den bereits zum Teil im Arbeitsmarkt integrierten jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 29 Jahren wird eine unterdurchschnittliche Entwicklung gesehen. Diese Altersgruppe wird nur noch bis 2016 geringfügig stärker besetzt sein als 2011. Danach sinkt sie stark ab und wird im Jahr 2030 mit 1,17 Mio. um zehn Prozent niedriger sein als 2011 (1,29 Mio.).

Einen prognostizierten Anstieg bis 2030 gibt es bei den unter zweijährigen Kindern. Die Zahlen bewegen sich nahe an der Gesamtzunahme der Bevölkerung von plus sieben Prozent im Jahr 2030. So wird etwa die Zahl der Kinder im Volksschulalter (2011: 325.000) rund zehn Jahre lang mehr oder weniger konstant bleiben, ab dem Jahr 2020 aber wieder steigen und 2030 mit 344.000 um sechs Prozent höher sein als 2011. (APA, 9.10.2012)

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    Die österreichische Bevölkerung wächst …

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    … und wird älter.

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