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Samsungs neues Dateisystem ist für Flashspeicher optimiert.
Samsung hat ein Dateisystem entwickelt, das spezifisch für die Anforderungen von Flashspeichern ausgerichtet ist. Die Dateistruktur von F2FS ("Flash-Friendly File System") orientiert sich an einer Log-Struktur, soll aber frühere Probleme wie den "Schneeballeffekt" oder Hierarchieverschiebungen von Ordnerstrukturen ausmerzen.
F2FS nimmt nach Angaben des der Entwickler Rücksicht auf die spezifischen Charakteristiken von NAND-Speichern aufgrund ihrer "internen Geometrie". Damit soll die Konfiguration des On-Disk-Layouts erleichtert werden. Samsung hat 16 Patches und über 13.000 Zeilen Code an die Linux-Kerne-Entwicklung übermittelt. Sollte es Kernel-Bestandteil werden, könnte es etwa auch künftig in mobilen Betriebssystem wie Android Verwendung finden.
Mit "Lanyard" wurde laut Phoronix schon vergangenen Sommer ein auf Flashspeicher ausgerichtetes Dateisystem veröffentlicht. Bislang wurde dieses jedoch nicht in den Linux-Kernel implementiert. (red, derStandard.at, 13.10.2012)
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Müssen die Berichte hier immer eine bloße 1:1 Übersetzung von englischen Artikeln sein? Wäre schön wenn man etwas rundherum recherchiert. Man könnte bspw. den Schneeballeffekt erklären, da man vielleicht doch eine andere Zielguppe, mit anderem Wissenstand als phoronix.com hat.
Das letzte von Samsung veröffentlichte Dateisystem war RFS, das wollten sie unbedingt auf dem Galaxy S verwenden.
Und weil es soooo toll war, hatte quasi jedes Custom-ROM einen Patch dabei, der die Systempartitionen nach Ext4 konvertiert und schwupps, lief das Handy doppelt so schnell und ohne Hänger, weil das FS spackt.
Irgendwie bin ich skeptisch, ich weiß nicht, wieso.
Wenn man es jedoch nicht verwendet, kommt es zu nix.
Außerdem scheint es in diesem Bereich außerordentlich viele Fußangeln in Form von Patenten geben, die wegen "nicht-macht-beherrschender" Stellung auch nicht unter FRAND fallen. Intel, IBM & Co. liegen da bestimmt schon auf der Lauer.
Dass es mit dem Vorgänger nicht so gelaufen ist, soll nich heißen, dass der Nachfolger genau so schlecht wird: eher umgekehrt, hier gibt es die Hoffnung, dass aus den Fehlern gelernt wird und die Welt endlich SD-Karten verwenden kann, ohne an Microsoft Gebühren zu zahlen.
Wenn es dabei auch noch schneller wird, umso besser: das, was man darüber spricht klingt viel versprechend.
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