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vergrößern 600x545Havanna/Washington/Moskau - Als Höhepunkt des nuklearen Wettrüstens der beiden Supermächte USA und Sowjetunion brachte die Kubakrise die Welt vor 50 Jahren an den Rand eines dritten Weltkrieges. Auslöser war die Stationierung atomar bestückter, sowjetischer Mittelstreckenraketen auf der Karibikinsel. Eine nie dargewesene Provokation gegenüber US-Präsidenten John F. Kennedy, deren Ursachen nicht nur auf den Kalten Krieg zwischen den Supermächten, sondern auch auf die Kubanischen Revolution 1959 zurückgehen.
Denn seit mit der Machtergreifung Fidel Castros das von der USA unterstützte Militärregime Fulgencio Batistas zu Ende ging, hatten sich die Beziehungen zwischen den beiden Staaten stetig verschlechtert. Und das obwohl die neue kubanische Regierung durchaus den USA gegenüber offen war und freundschaftliche Beziehungen mit dem Nachbarn anstrebte. Die Supermacht fürchtete jedoch von Anfang an kommunistische Strömungen, die in der neuen kubanischen Führungsriege die Mehrheit stellten.
Bestätigt durch die im Zuge der sozialistischen Reformen durchgeführten Enteignungen US-amerikanischer Unternehmer und Eigentümer, sahen die USA ihre wirtschaftlichen Interessen zunehmend bedroht und verstärkten den Druck auf Havanna. Weder das 1960 beschlossene Öl-Embargo noch die im Februar 1962 beschlossenen - und bis zum heutigen Tag aufrechten - Wirtschafts- und Handelssanktionen fruchteten jedoch. Vielmehr trieben sie Kuba zunehmend in die Hände der Sowjetunion.
Die Orientierung Kubas in Richtung Moskau wurde durch die US-Intervention in der kubanischen Schweinebucht (Playa Giron) 1961 noch zusätzlich verstärkt. Bereits seit 1959 sollen die USA an einem Plan zum Sturz Castros gefeilt haben. Dazu wurden in einem Trainingslager in Guatemala Exil-Kubaner ausgebildet, die unter dem Eindruck eigenständig zu agieren in der Schweinebucht landen und anschließend die USA um ihre Unterstützung bitten sollten. Die Invasion scheiterte kläglich und musste nach drei Tagen abgebrochen werden.
Das Verhältnis der beiden Supermächte war bereits denkbar schlecht, die diplomatischen Beziehungen auf Eis gelegt, als Aufklärungsflugzeuge der US-Marine am 14. Oktober 1962 sowjetische Abschussrampen und atomar bestückte Mittelstreckenraketen entdeckten. Kennedy erfuhr am 16. Oktober davon und setzt die US-Streitkräfte weltweit in erhöhte Alarmbereitschaft, der sowjetische Partei- und Regierungschef Nikita Chruschtschow tat es ihm gleich.
Am 22. Oktober informierte der US-Präsident die Öffentlichkeit, kündigte eine Seeblockade der Insel an und drohte mit einem Atomkrieg, sollten die Raketen nicht abgezogen werden. Erstmals und bisher das einzige Mal in der Geschichte der USA wird das US-Atomarsenal in die zweite Alarmstufe versetzt.
Chruschtschow leugnete anfangs die Existenz der Waffen, signalisierte am 26. Oktober in einem Brief an den Kennedy jedoch Gesprächsbereitschaft, sollten die USA im Gegenzug versprechen, nicht auf Kuba einzumarschieren und - was in der Öffentlichkeit jedoch erst später bekannt wurde - die in der Türkei stationierten US-Raketen abzuziehen.
Einen Tag später ist die Lage dennoch kurz davor zu eskalieren: Ein US-Aufklärungsflugzeug wird über Kuba abgeschossen, die USA zwingen ihrerseits ein sowjetisches U-Boot zum Auftauchen. Dennoch entscheiden sich die Supermächte für eine diplomatische Lösung. Am 28. Oktober verkündete Chruschtschow dann auch offiziell den Abzug der sowjetischen Raketen aus Kuba. (APA, 9.10.2012)
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Atomraketen direkt vor der russischen Grenze in der Türkei aufgestellt.
Und wie schon jemand im Forum richtig bemerkte, wurden als Gegengeschäft zum Abzug der russischen Raketen aus Kuba die Atomraketen der USA aus der Türkei abgezogen.
Haben übrigens schon etliche hochrangige US-Politiker zugegeben. Wir aber bei den US- und NATO-Betonköpfen im Forum nichts nützen.
Wahr ist nur das, was sie sich selbst einbilden.
naja darum bin ich nicht in der politik.
Ich bin sozusagen ein Schamane.
ich habe meine Armee genauso wie die Schweiz ihre Armee hat.
In deutschland wurde die Pflicht zum Militär nach exakt 55 Jahren abgeschafft. Das nenne ich Fortschritt! ;-)
Jetzt ist es freiwillig in Deutschland jedenfalls, gg
…der Türkei und Italien(!), wie auch Russland nach dem Abtransport seiner Raketen auch noch seine IL-28 Bomber v.der kubanischen San Julian Luft'affenbasis abzog.
Timeline:
http://tinyurl.com/8vgvtek
Docs:
http://tinyurl.com/8mwbl8f
Allem Anschein nach gab es eine Zug-um-Zug Vereinbarung JFKs mit Chruschtschow um eine atomare Deeskalation.
Wenn wir uns hingegen ansehen,WER aller bei den Kriegshetzern-etwa die Invasion Kubas wünschte,begegnen uns wieder einmal die üblichen Neocons (aka "Kommunisten",welche die Führungselite Amerikas stellen).
So gesehen war die Erfindung des Kommunismus bloß ein Vehikel der FI,möglichst viele Bürger blind f.d.Realität zu machen u.Amerika v.innen her z.demontieren.
Heute scheint die Saat aufzugehen.
naja du weisst doch noch...
Die Finanzkrise 2008. Das war weil die Anhänger Mammons ihre Gelder abgezogen haben. War das schlimm? Naja die menschen hatten angst...aber warum sollten wir dieses System nicht am leben lassen?
ich mag mein Money...
verstehst du? Es ist eine Illusion aber solange sie spass macht habe ich nichts dagegen. So ist das Leben. ich werde der reichste Mensch auf Erden sein und DANN kann ich machen was ich will...IMF/IWF was spielt das für eine Rolle wie wir sie nennen?
der held der krise war ... nicht jfk
...
Archipow war während der Kubakrise auf dem sowjetischen, mit nuklearen Torpedos bestückten U-Boot[1] B-59 (?-59) der Klasse Projekt 641 stationiert.
Am 27. Oktober 1962 wurde dieses U-Boot, ohne vorheriges aggressives Verhalten, von US-amerikanischen Zerstörern eingekesselt und mit Übungs-Wasserbomben attackiert, um ein Auftauchen zur Identifizierung zu erzwingen. Auf der einen Seite war den amerikanischen Streitkräften die nukleare Bewaffnung des U-Bootes nicht bekannt, auf der anderen Seite ging Walentin Sawizki, der Kapitän des U-Bootes, aufgrund des Beschusses davon aus, dass ein Krieg bereits begonnen haben könnte ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Wass... h_Archipow
Die UdSSR haben durch ihre "Provokation" ja letztendlich eine strategisch für sie günstigere Lage erreicht als zu Anfang der Krise - gab halt keine Raketen auf Kuba, aber da gabs zuvor eh keine, dafür allerdings auch keine US Raketen in der Türkei.
Leider gibts keine (Primär-)Quellen, die 100%ig Chruschtschows Motivation hinter dem ganzen belegen, u.a. ob genau das seine Absicht war, was anhang seiner Briefe an JFK zu bezweifeln ist, aber ex post betrachtet, war das ein ziemlich erfolgreiches Power Play.
Im Sinne des Wohles der Menschheit wünsche ich mir jedoch bitte keine Nachahmung des Ganzen.
und beide nationen errichteten im schweiße der geschehnisse das "rote telephon" um solche wahnsinnigkeiten zu verhindern.
chruschtschows motivation... er wusste nicht ob kennedy ein big player war und beide holten sich zum glück nur eine blutige nase.
nachher hat man sich davon verabschiedet zwangsläufig.
die sowjets hätten damals nicht mal das marode china auf ihre seite gebracht. der beweis - für das nichterreichen des weltsozialismus auf kriegerische art - war dann afghanistan.
aber manche behaupten, sie haben den kalten krieg aufgegeben, den kapitalismus vorerst gewinnen lassen, damit er sich selbst erledigt ...siehe jetzt.
der sozialismus ist am vormarsch überall. der internationale und der nationale, getrieben vom banken-konzern-faschismus.
Hoffentlich nicht! Es gibt erfahrungsgemäß nur einen Sozialismus, nämlich den "realen". Insoferne gibt es - auch nach Erkenntnis der Theoretiker - bis jetzt nur zwei "Welt"-Modelle: den Kommunismus sowie den, wie Sie sagen, "Banken-und-Konzern"-Faschismus. Im Prinzip also ein- und dasselbe, weil beides diktatorische Systeme.
Die Frage ist, ob die Menschheit zu einem neuen, einem "dritten" Modell fähig ist.
welche u.a. ein wesentlicher konzeptioneller Bestandteil der kommunistischen Idee ausmacht, ist nur mit diktatorischen Methoden durchführbar (vgl. auch die zentralistische Planwirtschaft).
Das Manifest der Kommunistischen Partei versteht sich wohl als Gegensatz und Überwindung des Kapitalismus, kann aber diese Ziele nur mit totalitaristischen Methoden erreichen, solange das kapitalistische System nicht überwunden ist.
sonst würde am heutigen tage wohl niemand posten.
auch die "klärung" der situation über mehrere zufallsecken (der offizielle draht war abgebrochen) und div befehlsverweigerungen zeigt deutlich dass glück und nur glück verantwortlich war, dass die zivilisation nicht untergegangen ist.
soll bitte NIEMAND mehr mit dem wissen aus der kubakrise den stuss der "friedensbringenden" atombombe bringen, welche "ohnehin nur den status quo" diene.
jeder halbwegs mit der statistik firne weiß, its just a matter of time until bang.
PS: forum - die kubakrise den amis in die schuhe zu schieben (türkei hin oder her) ist omnistupide und ein guter gaga-indikator
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