Regierung verurteilte Dobernig-Sager

9. Oktober 2012, 11:52
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Faymann: "Beleidigung" nicht durchgehen lassen - Spindelegger: Lassen uns von "Provinzpolitiker nicht in Suppe spucken"

Wien - Die Bundesregierung hat sich in ihrer Sitzung am Dienstag "mit aller Entschlossenheit" gegen die slowenenfeindlichen Äußerungen des Kärntner Landesrats Harald Dobernig (FPK) gestellt. Das betonte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Dobernigs Aussagen seien "eine Beleidigung, die wir in keiner Weise durchgehen lassen". Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) sah seinen heutigen Besuch in Slowenien durchaus "überschattet" von dem Vorfall, er werde seiner Amtskollegin bei dem Treffen aber einmal mehr versichern, "das ist nicht die österreichische Position".

Er werde noch einmal deutlich machen, "dass wir uns von einem Provinzpolitiker nicht in die Suppe spucken lassen", so Spindelegger wörtlich. Und Faymann hielt fest, dass es "keine zwei, drei oder vier Gruppen" von Österreichern gebe. "Es gibt nur Staatsbürger", und die seien nicht weiter zu unterteilen. (APA, 9.10.2012)

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