Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien (APA) - Bezüglich des Lobbyisten-Gesetzes herrscht in der Wirtschaft noch "große Verunsicherung". Das sagte Artur Schuschnigg, Rechtsreferent in der Wirtschaftskammer (WKÖ) und Fachmann im Lobbyingrecht, am Montagabend beim "Sport & Business Circle" der WKÖ und des Wifi in Wien. Bezogen auf die kommende Ski-WM in Schladming in der Steiermark in vier Monaten, meinte er, "bei Einladungen darf es keinen Bezug zu Amtsgeschäften, beispielsweise zu Vergabe-Entscheidungen, geben". Aber es gebe viele Ausnahmen, was zur Verwirrung führe.
So könne indirekt bei Einladungen ein Bezug zu Amtsgeschäften legal sein, "wenn amtliches Interesse besteht". Dann sei es möglich, dass "eine Einladung nicht nur auf Repräsentation eingeschränkt ist". Schuschniggs Schluss: "Eine praxisnahe Novelle ist nicht gegeben."
Auch gebe es für Großveranstaltungen Ausnahmen: "Da sind rein rechtlich gesehen eigentlich Einladungen ohne Höhenbeschränkungen möglich. Aber die Judikatur dürfte das anders sehen - man sollte wohl keine Golddukaten an seine Gäste verteilen."
Grundsätzlich sei es möglich, Eintritts-, Verpflegungs- und Nächtigungskosten für Gäste zu übernehmen. "Noch einen Wochenendurlaub anzuhängen, geht aber nicht", so Schuschnigg. Zu beachten sei grundsätzlich, dass jedes Unternehmen, das egal wo auf der Welt Rechnungshofkontrollen unterliegt, wie Amtsträger vom Gesetz miteingeschlossen werden.
Schuschnigg nannte es "meiner Meinung nach ein Versehen" im Gesetz, dass sich manchmal der Einladende und manchmal der Eingeladene strafbar macht - "das ist nicht spiegelgleich geregelt". Also müsse immer jeder selbst prüfen, ob er einladen darf, beziehungsweise eine Einladung annehmen darf. (APA, 9.10.2012)
Scheidender Konzernchef Haselsteiner zu Zahlung an BZÖ-Firma: "Würde heute nicht mehr gehen"
Linzer Landesgericht: Unschuldsvermutung wurde nicht verletzt - Strasser-Anwalt meldet volle Berufung an
EU-Abgeordneter: Angebote und Einladungen im Gegenwert von 65.000 Euro erhalten
Ministeriums-Taskforce durchleuchtete Gegengeschäfte
Ex-FP-Werber Gernot Rumpold und vier Mitangeklagte wegen Untreue vor Wiener Schöffensenat - Sieben Verhandlungstage um angeblich illegale Parteienfinanzierung
Frist für Anmeldung im Lobbyisten-Register abgelaufen - 417 Lobbyisten und Interessensvertreter gemeldet - Sozialpartner haben Frist bis 2014
Spindelegger und Mikl-Leitner verteidigen Beraterverträge mit VP-nahen Firmen: Kein Berufsverbot für parteinahe Personen
Koalitions-Antrag für Reparatur der Abgeordneten-Transparenz fertig - Vorstands-Posten werden wieder in Nebenjob-Liste aufgenommen - Online-Veröffentlichung auch für Landtage verpflichtend
Wirtschaftsminister Mitterlehner untermauert seine Behauptung, wonach Magna zu den größten Profiteuren des Kaufs von Eurofightern zählt. Strafrechtlich relevante Aspekte wurden keine gefunden
Von Raiffeisen über Kammern bis zu PR-Agenturen - Bisher 93 Einträge
In Schladming zeigen sich manche Amtsträger für das neue Gesetz gegen Korruption noch nicht ausreichend sensibilisiert. Vorsichtiger sind schon die Mitarbeiter des ORF und Wirtschaftstreibende, die indirekt betroffen sind
Frist 31. März - Sozialpartner wollen Zahl ihrer Interessensvertreter bis September 2014 melden
"Profil": Verdacht auf Amtsmissbrauch und Untreue - Rechnungshof nahm Finanzgebarung von Gesellschaft serv.ip unter die Lupe - Gelder bei Privatbank Gutmann veranlagt - Rödler wehrt sich
"Kurier": Sechsstelliger Schaden - Wohnbaustadtrat Ludwig hat Aufklärungs-Team eingesetzt
"Angemessene Strafe gefunden" - Strafmaß kann sich nun nicht mehr erhöhen
Medienbericht: Amtsmissbrauch, Untreue und Absprachen bei Vergaben stehen im Raum
Der größte Wunsch der Bevölkerung an die Politik lautet für heuer: Korruption bekämpfen! Zwar treten neue Bestimmungen in Kraft - allerdings braucht es noch mehr, um die Sümpfe trockenzulegen
Die Eurofighter werden bis zum Jahr 2015 2,577 Milliarden Euro kosten - rund eine Milliarde mehr als die optimistischen Berechnungen von Exverteidigungsminister Norbert Darabos ergeben haben
Strasser, Mensdorff und Koloini können demnächst mit einem Urteil rechnen
RH vermisst "regelmäßige, risikoorientierte Kontrolle ausgewählter Beschaffungen" im Innenministerium - Opposition für Sondersitzung
Vorerst kein Abschluss des Ermittlungsverfahrens
Mangels Flugpraxis ist kein Pilot voll einsatzbefähigt - Verteidigunsministerium verweist auf Einführungsphase
Konzern geht Ungereimtheiten nach, beharrt aber darauf, dass Geschäft korrekt war
Anklage in der Causa Rumpold wird damit rechtswirksam - Noch kein Prozesstermin fixiert
"transparenzgesetz.at" sammelt Unterschriften für Informationsfreiheitsgesetz - Gegen Amtsgeheimnis in Verfassung
Alleine die Staatsausgaben für Sport und Kultur liegen bei etwa 900 MILLIONEN euro.
Zusätzlich:
die Sponsorengelder
Landesförderungen
Gemeindeförderungen
nicht zu vergessen was über die Sporthilfe/Österreichischen Lotterien noch möglich ist...
Das ist kein Kuchen mehr, das ist eine ordentliche Festtagstorte....
Natürlich kommt da jeder euro dort an, wofür er gedacht war.....
Wie weit das ganze Geschmiere geht sieht man an der Tatsache, dass man Fachmänner für Lobbyingrecht braucht. Verträge die im normalen Geschäftsbereich als Straftat angesehen werden müssen bedürfen wohl eines Lobbyisten und bringen den Bürgern gar nichts. Die paar Arbeitsplätze die damit eventuell geschaffen werden gleichen das Vollstopfen der Lobbyisten Geldtaschen nicht aus. Dieser Link zwischen Industrie und Politik gehört ausgelöscht.
Oh ich bin sehr dafür, dass Politiker eingeladen werden.
Die Kosten dafür sind:
Für Landtagsabgeordnete und darunter: 100.000 €,
Bundesräte: 150.000 €, NR: 200.000€, LHs und Regierungsanghörige (inkl. Staatssekretäre): 250.000€ und BP: 300.000€ / Tag. Zahlbar an einen jener Vereine, die jetzt schon - steuerfrei - bespendet werden dürfen.
Zusätzlich natürlich zu den jew. Kosten die noch anfallen (Anreise, Unterkunft, Verpflegung...).
Zahlt sich der Heinz Fischer (SPÖ) jetzt die Eintrittskarte selbst - wie jeder andere Fußballfan auch - oder läßt er sich einladen (ev. korrumpieren?)?
Ist im Fußball ein Anliegen oder erfüllt er nur eine Pflicht (Repräsenations-"pflicht")?
Ich glaub, da hat noch immer wer nicht kapiert, um was es da geht:
Eine Person, die ein öffentliches Amt bekleidet, soll sich gefälligst den Ausflug zu der Veranstaltung selbst bezahlen oder wenn es im Rahmen des Amtes notwendig ist hinzufahren, dann wird's wohl auch mit einer Spesenabrechnung bezahlt werden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.